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FSV Gütersloh 2009

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#NichtOhneMeineMädels

FSV Gütersloh 2009

Büffeln mit den Ex-Profis: FSV U-16 Trainer Noah Henneböhle beim Trainerlehrgang

FSV U-16 Trainer Noah Henneböhle (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

In der Regionalliga hatte unsere U-16 vier Wochen Pause, bevor am Samstag, 22. Oktober mit einem Heimspiel gegen DJK Arminia Ibbenbüren weitergeht. Noah Henneböhle, Trainer des nach fünf Spielen mit drei Punkten auf Rang elf liegenden Teams, hatte in den Herbstferien aber alles andere als Pause. Der 23-Jährige bereitet sich auf das „Finale“ seines Lehrgangs zum Erwerb der Lizenz B+ vor. Am 9. November findet die Abschlusspräsentation statt. Hinter dem aus Büren stammenden Henneböhle liegt dann eine intensive Ausbildung, die sich über vier Monate erstreckte und insgesamt 160 Lerneinheiten umfasste. Die mehrtägigen Präsenzphasen absolvierte der FSV-Talentcoach in Hamburg. In den dazwischen liegenden Anwendungsphasen galt es unter anderem, die praktische Trainingsarbeit zu dokumentieren und Videoanalysen zu erstellen. Umsonst gibt es den vom DFB geleiteten Lehrgang natürlich nicht: Noah Henneböhle investierte rund 3.200 Euro in die Ausbildung. Gelernt haben dürfte er manches auch bei den Gesprächen abseits des Unterrichts: Zusammen mit ihm drückten die früheren Nationalspieler Lars und Sven Bender sowie zahlreiche Ex-Profis wie Sidney Sam, Philipp Bargfrede, Markus Brzenska und Bernd Nehrig die Schulbank. Die Lizenz B+ berechtigt zu einer Trainertätigkeit bis zur männlichen U19- und U17-Regionalliga sowie in der B-Juniorinnen-Bundesliga. Im November beginnt für Noah Henneböhle auch in nicht-fußballerischer Hinsicht ein neuer Abschnitt. Nach dem Abschluss des Lehramtsstudiums für Sport und Mathematik an der Universität Bielefeld startet am Gymnasium Leopoldinum in Detmold das 18-monatige Referendariat.

FSV trifft beim Girls Snow Cup auf die Crème de la Crème des Mädchenfußballs

Girls Snow Cup (Grafik: Girls Snow Cup)

Ende Januar wird ganz Fußballdeutschland auf das Jubiläumsturnier des Girls Snow Cup blicken. Das traditionsreiche Mädchenfußballturnier wird vom 28.01. bis 29.01.2023 in der Kreissporthalle Lübbecke ausgetragen. Das Teilnehmerfeld des U-15-Turnier wartet mit großen Namen auf: Neben dem FSV Gütersloh werden unter anderem der VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, der 1. FC Köln, die SGS Essen, Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und viele weitere traditionsreiche Verein bei der Jubiläumsausgabe des GSC an den Start gehen. Beim Girls Snow Cup 2023 werden die Mannschaften mit ihren U-15 Mannschaften, bestehend aus Spielerinnen aus den Jahrgängen 2008/09 und jünger, vertreten sein. Das Turnier ist somit für den FSV Gütersloh eine ideale Plattform, um junge und neue Talente auf dem Spitzenniveau Erfahrungen sammeln zu lassen und diese an den Leistungsfußball heranzuführen. Zahlreiche Nationalspielerinnen und bekannte Spielerinnen haben auf ihrem Weg in den Spitzenfußball den Girls Snow Cup als Plattform genutzt, um ihr Talent zur Schau zu stellen und sich fußballerisch weiterzuentwickeln. Neben zahlreichen FSV-Spielerinnen wie Lena Strothmann (Torschützenkönigin des GSC 2018), waren unter anderem auch die deutschen Nationalspielerinnen Klara Bühl, Paulina Krumbiegel und Nicole Anyomi beim GSC aktiv. Beim Girls Snow Cup werden nun neue Talente aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenkommen und sich einem sportlich hochwertigen Wettbewerb stellen. Für weitere Informationen und Möglichkeiten eines Probetrainings, können sich interessierte und talentierte Mädchen aus den Jahrgängen 2008/09 und jünger bei unserem Jugendleiter Armin Aust (a.aust@fsvguetersloh.de) melden.

Emilia Deppe: Spross einer Kanu-Familie wird zur U19-Nationalspielerin

FSV-Talent und DFB U-19 Nationalspielerin Emilia Deppe. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das ist durchaus ein strammes Programm: Am Montag nach dem Sonntagspiel des FSV Gütersloh in Jena (2:2) besuchte Emilia Deppe auf eigenen Wunsch erst noch für zwei Schulstunden das Gymnasium Schloss Overhagen in Lippstadt. „Wir schreiben Freitag eine Mathe-Klausur“, so die ehrgeizige Abitur-Anwärterin. Anschließend chauffierten ihre Eltern sie nach Frankfurt, wo auf dem DFB-Campus bis einschließlich Donnerstag ein Sichtungslehrgang des U19-Nationalteams stattfindet. Und am Sonntag um 11 Uhr hofft die 17-Jährige im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg wieder in der Startformation unserer Zweitligafrauen zu stehen. Gesichtet werden muss Emilia Deppe für die U19 nicht mehr. Längst sind die Qualitäten der Linksverteidigerin, die im Juni beim 4:1-Sieg in Frankreich im Nationaltrikot debütierte, beim DFB bekannt. Schließlich gehörte sie anschließend auch bei der EM-Endrunde in Tschechien zum deutschen Aufgebot, das den Einzug ins Halbfinale knapp verpasste. Da sie aber den Herbstferien-Lehrgang des Nationalkaders vom 3. bis 12. Oktober in Duisburg wegen eines längerfristig festgelegten Familienurlaubs ausfallen lassen musste, einigte sie sich mit Trainerin Kathrin Peter auf die Teilnahme an der nachgeschalteten Sichtungsmaßnahme. Schließlich möchte sich Deppe empfehlen für die Nominierung zur Europameisterschaft 2023, die in Belgien stattfinden wird. Gute Noten stellt ihr auf jeden Fall Britta Hainke aus, unter deren Fittichen sie seit Juli beim FSV Gütersloh trainiert. „Sie ist sehr leichtfüßig, hat einen unheimlichen Drang nach vorne, ist gierig auf den Ball und zeigt ein richtig starkes Zweikampfverhalten“, lobt sie den Neuzugang: „Zusammenfassend“, so Hainke, „ist Emilia für uns eine sehr wertvolle Spielerin.“ Dass sie sowohl im DFB-Pokal gegen Wolfsburg als auch in den ersten drei Ligaspielen zur Startelf gehörte, war deswegen keine Überraschung. Gegen Potsdam fehlte sie urlaubsbedingt, und in Jena kehrte die Spielerin mit der Rückennummer 27 zur zweiten Halbzeit auf ihren Stammplatz zurück. Dass sie Fußballerin wurde, war Emilia Deppe nicht in die Wiege gelegt – ganz im Gegenteil. Sie kommt aus einer Kanusport-Familie. Ihre Tante Ulrike war Olympiateilnehmerin 1972 in München und Doppelweltmeisterin im Slalom 1981. Ihr Vater Bernhard war mehrfacher deutscher Meister im Wildwasser, Cheftrainer von Norwegen und Niederlande und in dieser Funktion bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta dabei. Auch sie saß als junges Mädchen im Boot und bestritt ein Rennen. Es blieb ihr einziges. „Ich bin nicht so der Wassermensch“, stellte sie fest und entwickelte als Jugendliche eher ein Faible für Badminton, den Sport ihrer Mutter Ute. Bis zur NRW-Rangliste war sie für den 1. BV Lippstadt als Schülerin aktiv. Auch heute greift sie noch gerne zum Schläger. Das Fokus liegt aber voll und ganz auf dem Fußball. Ein Zufall spielte dabei mit: Als ihre Eltern einmal Urlaub machten, schickten sie Emilia und ihren Bruder in die Fußball-Ferienschule von Ex-Bundesligaprofi Michael Rummenigge, einem Lippstädter Schulkameraden ihres Vaters. Dort wurde ihr Talent erkannt, und die weitgehend in den Jungenmannschaften des SV Lippstadt bestrittene Karriere begann. Kurioserweise schließt sich beim FSV Gütersloh nun ein Kreis: Emilia Deppe spielt hier mit der schon 2020 aus Minden gekommenen Hedda Wahle zusammen, die sie seinerzeit in der Rummenigge-Schule kennengelernt hatte.

FSV II verliert kurz vor Abpfiff das Heimspiel gegen Vorwärts Spoho 98

Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Martin Löffler / FSV Gütersloh 2009)

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga droht für unser Perspektivteam zu einer Zitterpartie zu werden. Mit der 2:3-Heimniederlage gegen Vorwärts Spoho Köln ging der FSV Gütersloh II am Sonntag zum dritten Mal hintereinander leer aus. Nach dem aussichtsreichen Saisonstart mit sieben Punkten aus vier Spielen fiel die Mannschaft in der Tabelle hinter Köln auf Rang elf zurück und liegt nur einen Platz und zwei Punkte vor der Abstiegszone. Weil die nach souveräner 2:1-Führung durch einen unbedingt vermeidbaren Gegentreffer in der 88. Minute erlittene Schlappe höchst überflüssig war, ließ Marc-Oliver Stricker die Alarmglocken schrillen. Noch auf dem Platz hielt er der Mannschaft eine Standpauke und appellierte an Selbstkritik und Einstellung der Spielerinnen. Überflüssig war die Niederlage vor allem, weil der FSV genügend Torchancen hatte, um die Partie für sich zu entscheiden. Allein Anna-Lena Meier, fleißig wie immer, boten sich in der ersten Halbzeit vier gute Möglichkeiten, von denen sie keine nutzte. Pech, dass dem Aufsteiger, der insgesamt erst acht Treffer erzielte, mit Svenja Hörenbaum, Marie Schröder, Anabel Herick und Laura Dahlkemper vier Spielerinnen wegen Verletzungen fehlten und Thandie Reinkensmeier wegen fehlender Freigabe ihres Ex-Klubs immer noch zwangspausiert. Es ging mit einem 1:1 in die Pause, weil Innenverteidigerin Chiara Tappe in der 36. Minute per Kopf nach einer Ecke von Julia Gärtner den 0:1-Rückstand egalisierte, den sich der FSV in der 28. Minute durch die starke Antje Blumhagen eingehandelt hatte. Allerdings musste einmal Tappe mit einer Risikogrätsche (17.) und einmal Torhüterin Janina Sauer mit einer Glanzreaktion (44., Pfosten) einen zweiten Gegentreffer verhindern. Hatte Stricker schon vorher auf das riesige Loch im Mittelfeld und die Defizite im Spielaufbau mit dem Vorziehen von Lena Lückel auf die Position sechs reagiert, baute der Coach das Team zur zweiten Halbzeit stark um. Er stellte hinten auf Viererkette um, wechselte Lilly Stojan für die Innenverteidigung ein, schickte Tappe als Sturmspitze nach vorne und beorderte Leandra Kammermann vom rechten Mittelfeld auf die Linksverteidigerposition. Die Maßnahmen schienen zu fruchten, denn Julia Gärtner brachte den FSV in der 49. Minute nach einer Meier-Hereingabe von rechts mit 2:1 in Führung. Die Gütersloherinnen hatten das Spiel klar im Griff, und wenn Chiara Tappe mit ihren beiden Chancen in der 62. und 64. Minute das dritte Tor erzielt hätte, wäre vermutlich Ruhe im Karton gewesen. So aber durften die Gäste durch Blumhagens sechsten Saisontreffer zum 2:2 ausgleichen (65.), dem FSV das Heft aus der Hand nehmen und ihn zunehmend in Schwierigkeiten bringen. Während „Mo“ Stricker von der Bank aus keine Akzente mehr setzen konnte und nur noch Lena Lückel aussichtsreich, aber erfolglos zum Abschluss kam (81.), näherten sich die Gäste dem Siegtreffer kontinuierlich an. Dass der dann in der 88. Minute durch eine Ecke fiel, bei der Torhüterin Janina Sauer sich nicht gegen die Bedrängnis von Meike Wassermann zu wehren vermochte, passte irgendwie ins Bild. Für das Team gilt es jetzt, die durchaus vorhandenen guten Phasen und Aspekte im Kopf zu behalten und gleichzeitig die Kritik des Trainers zu beherzigen. Schon am Sonntag steht das nächste „Sechs-Punkte-Spiel“, so Teammanager Matthias Kaiser, an. Die Reise geht nach Dortmund zum Schlusslicht Spvg. Berghofen. FSV Gütersloh: Sauer – Tappe, Lückel, Zitzer – Kammermann, Ostenfelder (79. Junker), Pradella (80. Welpott), Büttner (46. Stojan) – T. Rother, Meier (59. Rädeker), Gärtner. Tore: 0:1 (28.) Blumhagen, 1:1 (36.) Tappe, 2:1 (49.) Gärtner, 2:2 (65.) Blumhagen, 2:3 (88.) Wassermann.

Schock in der ersten und letzten Minute führt zu gerechtem Remis

FSV-Mittelfeldspielerin Ronja Leubner (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Bis in die Nachspielzeit hinein war der FSV Gütersloh am 5. Spieltag neuer Spitzenreiter der 2. Frauen-Bundesliga, denn er führte beim FC Carl Zeiss Jena mit 2:1. Mit der letzten Aktion musste unser Team aber noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen und sich mit Rang drei hinter der SG 99 Andernach und RB Leipzig zufrieden geben. „Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung“, kommentierte Britta Hainke den Ausgang der Partie: „Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wir mit einem Punkt zufrieden wären, und das sage ich jetzt auch.“ Die FSV-Trainerin ließ in ihre Bewertung mit einfließen, dass ihre Mannschaft in einer hoch-intensiven Partie einen frühen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung gedreht hatte und am Ende gegen die körperlich starken Gastgeberinnen den Kräfteverschleiß deutlich spürte. Wegzustecken galt es im Ernst-Abbe-Sportfeld auch die nicht optimale personelle Ausgangslage. Neben Stammkeeperin Sarah Rolle und Stürmerin Jacqueline Baumgärtel, die beide wegen eines länger geplanten Urlaubs fehlten, fiel kurzfristig auch noch Celina Baum aus. Die schnelle Angreiferin musste wegen eines positiven Corona-Befunds pausieren. Anstelle von Rolle führte Maren Tellenbröker, die von 2016 bis 2020 selbst in Jena gespielt hatte, das Team als Kapitänin auf den Rasenplatz. Zwischen den Pfosten feierte die 17-jährige Katharina Jäger ihr gelungenes Zweitligadebüt. Den ersten Schock mussten die Gütersloherinnen nach 30 Sekunden hinnehmen. Auf der rechten Außenverteidigerseite wurde eine Flanke nicht entschlossen genug verhindert, und Luca Birkholz köpfte den Ball zur Jenaer Führung ins Tor. „Dann waren auf jeden Fall wach“, kommentierte Britta Hainke die anfängliche Nachlässigkeit sarkastisch. Unser Team kämpfte sich fortan in die Partie. Lena Strothmann scheiterte in der 8. Minute mit der ersten guten Chance an Keeperin Mailin Wichmann, und auch die von Leonie Kreil in Szene gesetzte Shpresa Aradini verpasste in der 29. Minute den Ausgleich – ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei. Mit der Einwechslung von Emilia Deppe als Linksverteidigerin setzten Britta Hainke und Sammy Messalkhi mit Beginn der 2. Halbzeit einen Akzent, der dem Spiel unserer Mannschaft gut tat. Nun war es der FSV, der früh traf: Paula Reimann erzielte in der 47. Minute mit einem Lupfer über Wichmann hinweg das verdiente 1:1. „Jetzt gingen die Köpfe bei uns hoch“, bemerkte Hainke und registrierte, dass die Gütersloherinnen das Kommando in Thüringen übernahmen. Die Führung lag bereits in der Luft, als Lena Strothmann an Wichmann scheiterte (60.) und einem Treffer von Leonie Kreil wegen einer fragwürdigen Abseitsentscheidung die Anerkennung versagt wurde (62.). In der 69. Minute aber bejubelte die Ex-Jenaerin ein unumstrittenes Tor. Nach einem Zuspiel von Paula Reimann brachte Kreil den FSV mit 2:1 nach vorne. Zwar erkämpfte sich unser Team mit großem Einsatz aussichtsreiche Pressing-Situationen, konnte die vorzeitige Entschidung aber nicht erzwingen. Auf der anderen Seite gab sich der mit drei Punkten aus vier Spielen schlecht in die Saison gestartete Ex-Bundesligist nicht geschlagen. „Unser Spiel hatte viel Körner gekostet, und hinten heraus sind uns die Kräfte etwas ausgegangen“, stellte Britta Hainke fest. Mit vier Wechseln in der Schlussphase versuchte der immer stärker unter Druck geratene FSV Zeit von der Uhr zu nehmen und den „Dreier“ ins Ziel zu bringen. Nachdem Katharina Jäger in der 85. Minute mit einer starken Parade den Ausgleich noch verhindern konnte, musste sie sich ganz am Ende der zweiminütigen Nachspielzeit geschlagen geben: Im Anschluss an eine Ecke klärte unsere Abwehr den Ball nicht weit genug. Als er wieder in den Strafraum geschlagen wurde, stand Luca Birkholz frei und schoss aus 14 Metern das von den Gastgeberinnen umjubelte 2:2. Weiter geht es für unsere Frauen mit einem Heimspiel am Sonntag, 23. Oktober. Um 11 Uhr stellt sich der 1. FC Nürnberg in der Tönnies-Arena vor. FSV Gütersloh: Jäger – Pagel (46. Deppe), Höfker, Wahle, Tayeh (90. Sommer) – Kreil, Tellenbröker, Leubner (80. Manteas), Aradini – Reimann (90. Jahn), Strothmann (83. Schriek). Aufgebot: Mischke (Tw). Tore: 1:0 (1.) Birkholz, 1:1 (47.) Reimann, 1:2 (69.) Kreil, 2:2 (90.+2) Birkholz.

Souveräner 7:2 Testspielsieg unserer U-16 gegen Blau-Weiß Gütersloh

Erfolgreicher Test der FSV U-16 gegen Blau-Weiß Gütersloh (Foto: Hansmeier / FSV Gütersloh 2009)

Die U-16 Mannschaft des FSV Gütersloh hat das spielfreie Wochenende in der B-Juniorinnen-Regionalliga West für ein kurzfristig angesetztes Testspiel genutzt. Das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle empfing dabei die Jungenmannschaft des Blau-Weiß Gütersloh in der Tönnies Arena. Der FSV konnte das Spiel erfolgreich bestreiten und am Ende einen souveränen 7:2 Kantersieg feiern. Am kommenden Samstag wird der FSV in der Regionalliga auf die DJK Arminia Ibbenbüren treffen. Das Spiel wird in der Tönnies Arena stattfinden.

FSV U-17 trennt sich mit einem torlosen Unentschieden von Borussia Mönchengladbach

Die U-17 Mannschaft des FSV Gütersloh (Foto: Peter Schweißinger / FSV Gütersloh 2009)

Wenn unser U17-Team am kommenden Samstag als amtierender Meister der Bundesliga West/Südwest den aktuellen Spitzenreiter Bayer Leverkusen zum Gipfeltreffen in der Tönnies-Arena empfängt (14 Uhr), hat der Rückenwind aus dem Saisonstart etwas an Kraft verloren. Nach drei Siegen mussten die Gütersloherinnen am Samstag mit dem 0:0 beim starken Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach den ersten Punktverlust hinnehmen. „Es fehlte dieser eine Punch, um den Dreier auf der Habenseite zu verbuchen“, bedauerte Christian Franz-Pohlmann. Der Trainer war aber weit davon entfernt, enttäuscht zu sein: „Der Auftritt der Mädels war in Ordnung, sie haben prima gekämpft.“ Wo es im Vergleich zur Vorsaison noch hapert, zeigt der Blick auf die Tabelle: Während Bayer Leverkusen, für „CFP“ der klare Titelfavorit, in vier Spielen 22 Tore erzielte, brachte es der FSV erst auf 8 Treffer. „Im Offensivbereich sind wir noch nicht so stark“, gibt der Coach zu. Besonders schmerzlich war deswegen, dass unserem Team in Mönchengladbach gleich drei Angreiferinnen fehlten: Meryem Duran ist mit dem U17-Nationalteam der Türkei unterwegs, Nova Wicke meldete sich kurzfristig mit Fieber ab, und Cosma Abendroth fiel wegen einer Knieverletzung aus. Auf der Ersatzbank standen Franz-Pohlmann insgesamt nur drei Feldspielerinnen zur Verfügung. In einer Partie, die nicht von Strafraumszenen geprägt war, hatte der FSV ein quantitatives und qualitatives Plus an Torchancen. Die größte hatte Hanna Krohne in der 30. Minute, als sie den Ball nach einer Ecke an die Lattenunterkante köpfte und mit dem Nachschuss an Mette Liv Brandes scheiterte. Kurz vor Schluss (77.) machte die Gladbacher Keeperin auch die zweite Top-Chance von Krohne zunichte, die von Nora Willeke mit einem Steckpass bedient worden war. Einen Treffer auf dem Fuß hatte bei ihrem Saisondebüt Joyce Schüttelhöfer, doch ihr Schuss in der 22. Minute ging am langen Pfosten vorbei. In das Spiel gegen Leverkusen gehen unsere Talente als Tabellenzweiter. Der DFB hat dem Stellenwert der Partie entsprechend eine prominente Schiedsrichterin angesetzt. Kathrin Heimann (37) aus Gladbeck hat in ihrer langen Laufbahn neben vielen Zweitligaspielen bereits 82 Begegnungen der FLYERALARM Frauen-Bundesliga geleitet. FSV Gütersloh: Pösentrup – Nünning, Burholz, Kappmeier, Kiske – Willeke, Ebert – Schweißinger (71. Schäfermeier) – Heisinger, Schüttelhöfer (55. Naccarato), Krohne.

Kniffelige Aufgabe beim Tabellenelften der 2. Frauen-Bundesliga

FSV-Mittelfeldspielerin Paula Reimann (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die 2. Frauen-Bundesliga kehrt nach einem spielfreien Länderspielwochenende wieder zurück. Den FSV Gütersloh erwartet am 5. Spieltag mit dem FC Carl Zeiss Jena eine kniffelige Aufgabe. Jena belegt aktuell den elften Tabellenplatz, während der FSV auf Platz 2 steht und somit vermeintlich als Favorit nach Thüringen reisen wird. Doch die Partie zwischen den beiden Teams wird keineswegs eine einfache Aufgabe für unsere Mannschaft. Das FSV-Trainerduo Britta Hainke und Sammy Messalkhi weiß um die physisch starke Spielweise von Jena und hat das eigene Team entsprechend auf das bevorstehende Kräftemessen vorbereitet. Mit Sarah Rolle, Jacqueline Baumgärtel und Lisa Gomulka werden dem FSV drei wichtige Spielerinnen fehlen. Doch der FSV wird mit dem Selbstbewusstsein von drei Siegen und einem Unentschieden in diese Partie gehen. Der aktuelle Tabellenplatz des FC Carl Zeiss verleitet unsere Mannschaft nicht zu einem unterschätzen des Gegners, so dass eine konzentrierte Vorstellung zu erwarten ist. Das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FSV Gütersloh wird am kommenden Sonntag, 16. Oktober um 11:00 Uhr auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld ausgetragen.

FSV Gütersloh II empfängt Vorwärts Spoho Köln

Pamela Jahn im Einsatz für die 2. Mannschaft des FSV. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die 2. Mannschaft der FSV Gütersloh wird am kommenden Spieltag der Regionalliga West auf die direkten Tabellennachbarinnen treffen, wenn Vorwärts Spoho 98 in der Tönnies Arena gastiert. Die Kölnerinnen stehen aktuell auf dem 11. Tabellenplatz und somit einen Platz hinter dem FSV Gütersloh. Somit könnte der FSV mit einem Sieg gegen die direkte Konkurrenz wichtige Punkte einfahren und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Doch Cheftrainer Mark Oliver Stricker und sein Team sind vor den Kölnerinnen gewarnt. Vorwärts Spoho ist als „Wundertüte“ zu bezeichnen. Während das Team am vorletzten Spieltag noch mit 1:7 bei Arminia Bielefeld unterging, konnte die Mannschaft eine Woche später bei einem torreichen 5:5 beim VfL Bochum punkten. Der FSV musste sich zuletzt ebenfalls mit einem Unentschieden vom VfL trennen (2:2). Somit ist eines klar: Die Begegnung zwischen dem FSV und Vorwärts Spoho wird ein spannendes und hart umkämpftes Duell werden, bei dem unsere Mannschaft jede Unterstützung benötigt. Daher freuen wir uns auf euren Besuch und eure Unterstützung am kommenden Sonntag, 16. Oktober um 13:00 Uhr.

FSV U-17 zu Gast bei Borussia Mönchengladbach

FSV U-17 Offensivtalent Cosma Abendroth (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am 4. Spieltag der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest erwartet unsere U-17 Mannschaft eine anspruchsvolle Aufgabe am Niederrhein. Die Mannschaft von Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann trifft dabei auf Borussia Mönchengladbach. Die Borussia steht aktuell nach zwei Siegen und einer Niederlage auf dem fünften Tabellenplatz. Unsere Mannschaft wird als Tabellendritter nach Gladbach reisen. Am Länderspiel-Wochenende hatte die B-Juniorinnen Bundesliga spielfrei, so dass unsere U-17 die Gunst für ein Testspiel gegen die 2. Mannschaft von Hannover 96 genutzt hat. Das Spiel konnte mit 5:3 gewonnen werden. In der Liga hatte der FSV zuletzt den VfL Bochum mit 3:1 besiegen können und möchte nun gegen die Borussia weitere wichtige Punkte einfahren. Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FSV Gütersloh wird am Samstag, 15. Oktober um 14:00 auf dem Sportplatz Am Haus Lütz stattfinden.

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