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FSV Gütersloh 2009

Sichtungslehrgang der U-17 Nationalmannschaft: FSV-Talent Finja Kappmeier auf Abruf nominiert

FSV-Talent Finja Kappmeier (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat FSV U-17 Spielerin Finja Kappmeier erneut für die U-17 Nationalmannschaft nominiert – diesmal jedoch ab Abruf. Finja zählt zu den nominierten Spielerinnen für einen Sichtungslehrgang in Duisburg. Der Sichtungslehrgang unter der Leitung von Bundestrainerin Sabine Loderer wird vom 7. bis 10. November 2022 an der Sportschule Duisburg-Wedau stattfinden.

FSV-Mittelfeldspielerin Emilia Deppe im DFB-Kader für U-19 EM-Qualifikation in Israel

FSV-Mittefeldspielerin und U-19 Nationalspielerin Emilia Deppe. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Emilia Deppe steht im Kader der deutschen U-19 Nationalmannschaft für die bevorstehende UEFA EM-Qualifikation der U19-Frauen in Israel. Die Mittelfeldspielerin des FSV Gütersloh gehört zum 20-köpfigen Aufgebot, das von Bundestrainerin Kathrin Peter nominiert wurde. Die DFB-Auswahl wird im Rahmen der Qualifikation auf drei spannende Gegner treffen: Gastgeber Israel, die Ukraine und Österreich werden sich der deutschen Mannschaft entgegenstellen und das Beste abverlangen. Im ersten Spiel der EM-Qualifikation muss sich das DFB-Team gegen den Gastgeber beweisen. Die Partie gegen Israel wird am 8. November um 16:00 Uhr im Ramat Gan National Stadium in Ramat Gan stattfinden. Drei Tage später, am 11. November (10:00 Uhr), wird Deutschland auf die Ukraine treffen. Die Partie wird auf dem National Team Complex in Shefayim stattfinden. Am 14. November (16:00 Uhr) wird an gleicher Stelle das dritte EM-Qualifikationsspiel stattfinden. Der Gegner wird dann die ÖFB-Auswahl sein. Die deutsche U-19 Nationalmannschaft um Emilia Deppe wird sich am 5. November in Frankfurt treffen und Tag darauf nach Israel reisen. Wir wünschen unserer Emilia und dem DFB-Team viel Erfolg bei der U-19 EM-Qualifikation in Israel.

Verletzung bei FSV-Torhüterin Celina Seggelmann

Celina Seggelmann, FSV-Torhüterin der 2. Mannschaft und der U-16 Mannschaft. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Celina Seggelmann hat sich am vergangenen Wochenende vorraussichtlich eine schwere Verletzung zugezogen. Die Torhüterin hat sich am Rande der Regionalliga West Partie unserer 2. Mannschaft gegen die SV Berghofen verletzt, als sie sich augewärmt hat. Eine genaue Diagnose wird erst in den kommenden Tagen zur Verfügung stehen. Wir hoffen, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend wie vermutet ist und Celina wieder schnell für unsere 2. Mannschaft und unsere U-16 Mannschaft auflaufen kann. Der gesamte FSV Gütersloh wünscht Celina eine gute und schnelle Genesung!

FSV trifft beim Wiesbadener Hallenmasters auf namhafte Gegner

Wiesbadener Hallenmasters für U-15 Juniorinnen (Grafik: Wiesbadener Hallenmasters)

Der FSV Gütersloh hat bei der Auslosung der Gruppen für die siebte Auflage des Wiesbadener Hallenmasters spannende und attraktive Gegner erwischt. Der FSV wird es bei dem U-15 Turnier in der Gruppe A mit den Mannschaften des 1. FC Köln, der TSG 1899 Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen, Hannover 96 sowie der Talentförderung Wiesbaden zu tun bekommen. In der Gruppe B werden der DSC Arminia Bielefeld, der DFB-Stützpunkt Osnabrück, die SpVg Aurich, die SGS Essen, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aufeinandertreffen. Das Turnier wird vom SV 1921 Erbenheim ausgerichtet und wird am 7./8. Januar 2023 in der Sporthalle Elsässer Platz Wiesbaden stattfinden.

Start des Ticketvorverkaufs für die 2. FBL-Partie des FSV Gütersloh gegen den 1. FC Köln

FSV-Abwehrspielerin Anna Höfker gegen den 1. FC Nürnberg. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh wird am 8. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga die 2. Mannschaft des 1. FC Köln empfangen. Die Partie wird am Sonntag, 6. November 2022 um 14:00 Uhr in der Tönnies Arena stattfinden. Der Ticketvorverkauf für diese spannende Partie gegen die ambitionierten Kölnerinnen wurde um Mitternacht freigeschaltet. Fußballfans aus nah und fern können somit ab sofort Tickets für die Begegnung über den offiziellen FSV-Ticketshop erwerben. Tickets sind für die Westtribüne 1 „Heim“ (Block I) und Westtribüne 2 „Gast“ (Block K), sowie die VIP-Ehrentribüne (Block J) erhältlich. Selbstverständlich wird es am Spieltag eine reguläre Tageskasse mit Tickets für die Blöcke I („Heim“) und K („Gast“) geben. Ermäßigungen gewähren wir Schwerbehinderten, Kindern bis einschließlich 12 Jahren, SchülerInnen, StudentenInnen und RentnerInnen ab 65 Jahren nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises (z.B. Studentenausweis, Schülerausweis, Schwerbehindertenausweis, etc.). Der Nachweis ist vor Ort bei Einlass zu erbringen.

FSV U-16 unterliegt mit 0:4 gegen Ibbenbüren

Die U-16 des FSV Gütersloh peilt den Klassenerhalt an. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Am 7. Spieltag der B-Juniorinnen-Regionalliga West empfing die U-16 Mannschaft des FSV Gütersloh die DJK Arminia Ibbenbüren in der Tönnies Arena. Die mit dem Ziel Klassenerhalt in die neue Saison gestartete Mannschaft von Cheftrainer Noah Henneböhle musste am Samstagvormittag jedoch eine deutliche 0:4 Niederlage hinnehmen. Carla Rothe (9′), Rosa Spierenburg (14′), Sarah Bladt (34′) und Frieda Stockmann (78′) erzielten die Tore für die Gäste aus dem Tecklenburger Land. Der FSV bleibt nach dem Spieltag weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag reist unser Team zum SV Menden und wird dort hochmotiviert um die Punkte kämpfen.

„Zweite“ beendet Durststrecke mit 2:1-Sieg in Berghofen

Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh nach dem Sieg gegen Berghofen. (Foto: Martin Löffler / FSV Gütersloh 2009)

Puh, das Aufatmen war bis nach Ostwestfalen zu hören: Mit einem 2:1-Erfolg beim Schlusslicht SV Berghofen hat sich der FSV Gütersloh II am 9. Spieltag wertvolle Luft im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga verschafft. „Nach drei Niederlagen in Folge war das ein ganz wichtiger Sieg – auch für die Moral“, weiß Matthias Kaiser. Allerdings reicht dem Teammanager der damit gefestigte 11. Tabellenplatz nicht. „Das rettende Ufer ist Platz zehn“, verweist er auf die Abstiegsregelung in der höchsten westdeutschen Spielklasse. Wenn das aktuelle Schlusslicht 1. FC Köln II aus der 2. Bundesliga absteigt und der Regionalligameister in der Relegation den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst, gibt es nämlich vier Absteiger. Gegenüber der krisenhaften 2:3-Niederlage gegen Vorwärts Spoho Köln lief unser Team in Berghofen mit einer auf sechs Positionen veränderten Anfangself auf. Dennoch begann die Partie mit einer kalten Dusche. Zwar wehrte Torhüterin Janina Sauer in der 9. Minute einen Konter bravourös ab, doch die nachfolgende (kurz gespielte) Ecke bescherte ihr das 0:1, weil sich der Ball über sie hinweg ins lange Eck senkte. Das Bangen dauerte jedoch nicht lange, denn Pamela Jahn sorgte schon fünf Minuten später für den Ausgleich. Die 27-Jährige, zusammen mit Olivia Zitzer und Lilly Stojan eine erneute Leihgabe aus der „Ersten“, wurde nach einer Balleroberung im Mittelfeld nicht angegriffen, fand keine Abspielmöglichkeit, schoss daher mit ihrem schwächeren linken Fuß aufs Tor und traf zum 1:1. Als Katharina Rädeker in der 43. Minute nach einem Zuspiel von Anna-Lena Meier mit ihrem zweiten Saisontreffer die 2:1-Führung für den FSV erzielte, war die Stimmung in der Pausenkabine noch besser. „Wir hätten den Sack dann zumachen müssen“, sagte Matthias Kaiser. Er musste zusammen mit Trainer Mark Oliver Stricker aber bis zum Abpfiff leicht zittern, denn Leni Welpott und die eingewechselte Chiara Tappe nutzten ihre Chancen nicht. Dem Tabellenletzten half auch die Einwechslung von Trainerin Laura Marienfeld, eine frühere FSV-Spielerin, in der Schlussphase nicht mehr. Die nächste Aufgabe ist für unsere „Zweite“ ungleich schwerer. Am Sonntag, 30. Oktober, gastiert um 13 Uhr der Spitzenreiter VfR SW Warbeyen aus Kleve in der Tönnies-Arena. Gecoacht werden die Gütersloherinnen dann weder von Stricker noch von Kaiser, die beide verhindert sind. Den Job übernimmt mit Katrin Lückel ein Mitglied des Zweitliga-Trainerteams, die gelegentlich auch Trainingseinheiten des Regionalligateams leitet. FSV Gütersloh: Sauer – Ludwigt (75. Pradella), Lückel, Zitzer, Kammermann – Stojan, Löffler – Wellpott, Jahn, Rädeker (78. Rother) – Meier (61. Tappe).

FSV mit Last-Minute-Triumph gegen Nürnberg an die Tabellenspitze

Shpresa Aradini und Hedda Wahle feiern mit Torschützin Leonie Kreil die 1:0 Führung gegen den 1. FC Nürnberg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist neuer Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga. Ein Treffer von Jacqueline Baumgärtel in der zweiten Minute der Nachspielzeit bescherte unserem Team am Sonntag einen 2:1-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg. Dass der verdiente Erfolg im Spielverlauf auch glückliche Aspekte hatte, störte im kollektiven Jubel nach dem Schlusspfiff niemanden mehr. „Hauptsache drei Punkte“, atmete Trainer Sammy Messalkhi erleichtert auf. Zumindest bis Mittwoch darf sich der FSV an der Spitze sonnen, dann kann sich RB Leipzig die Pole-Position im Nachholspiel gegen Hoffenheim II zurückerobern. Eine „Zuschauerin“ verschlief den von 250 Zuschauern lautstark gefeierten Triumph. Unsere langjährige Spielerin Melanie Schuster war drei Wochen nach der Geburt mit ihrem Töchterchen Mavie in die Tönnies-Arena gekommen. Kapitänin Sarah Rolle überreichte ihr anschließend im Mannschaftskreis ein kleines FSV-Trikot mit Namen und Rückennummer 12. Die nach der Babypause ihrem Comeback entgegenfiebernde Mama sah eine erste Halbzeit, in der ihr Team den Gegner in allen Belangen dominierte. „Wir müssen eigentlich mit 3:0 führen“, stellte Schuster angesichts des 0:0-Pausenstands bedauernd fest. Untermauern konnte sie ihre Einschätzung mit einem Verweis auf ein Chancenverhältnis von 8:1. Der in der Defensive hellwache und zweikampfstarke FSV nutzte mit Laufstärke und Passsicherheit die Räume links und rechts der Nürnberger Dreier-Abwehrkette geschickt aus. Der Angriffswirbel startete in der 3. Minute mit einer Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns. Die mehrfach unsichere Katharina Linke erkannte ein von Lena Strothmann mit einer scharfen Hereingabe auf Shpresa Aradini erzwungenes Eigentor von Franziska Mai wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an. Weiter ging es mit guten bis sehr guten Möglichkeiten für Strohmann (5.), Aradini (16.), Paula Reimann (20.), Strohtmann (22.), Ronja Leubner (28.), Leonie Kreil (32.) und Anna Höker (42.). „Wir hatten das Spiel total in der Hand“, analysierte Cheftrainerin Britta Hainke. Die überfällige Führung gelang aber erst nach der Pause in der 49. Minute. Als die eingewechselte Celina Baum von Club-Verteidigerin Amelie Thöne gefoult wurde, zirkelte Leonie Kreil den fälligen Freistoß aus 17 Metern über die Mauer hinweg zum 1:0 ins Nürnberger Tor. Warum unser Team anschließend die zuvor beherzt verfolgte Marschroute schlagartig verließ und den mutiger werdenden Gästen immer mehr Spielraum überließ, konnte niemand erklären. „Wir haben im Mittelfeld überhaupt keinen Zugriff mehr gehabt“, monierte Hainke. In der 64. Minute gab es die Quittung, als Torhüterin Sarah Rolle bei einem langen Ball auf Nastassja Lein zu spät kam und die Nürnberger Torjägerin im Strafraum umrammte. Den korrekten Foulelfmeter verwandelte Lara Felix sicher zum 1:1-Ausgleich. „Ein Unentschieden wäre aufgrund der zweiten Halbzeit auch in Ordnung gewesen“, sagte Hainke und gab sogar zu: „Wir hätten uns auch nicht beschweren können, wenn wir das Spiel verloren hätten. Gleich dreimal trafen die Nürnbergerinnen in der 2. Halbzeit nämlich die Latte, und Rolle musste in der 67. Minute eine Glanzreaktion zeigen, um einen Kurzdistanz-Schuss von Lein abzuwehren. Hochkaräter hatte der FSV Gütersloh erst wieder ganz am Ende. Erst zwang Hedda Wahle die Club-Keeperin Lea Paulick mit einem indirekten Freistoß im Nürnberger Strafraum zu einer Rettungstat (90.). Dann ließ sich die frei auf Paulick zustürmende Celina Baum von Abwehrspielerin Mai aus der Ruhe bringen und schoss vorbei (90.+1). Zum Glück behielt Jacqueline Baumgärtel in der nächsten Szene die Nerven. Von Baum nach kampfstarker Balleroberung angespielt, drang sie auf halbrechts in den Strafraum ein („Ich habe kurz überlegt, den Ball noch quer zu legen“) und schoss den Ball flach ins lange Eck. Dass sie nach einem zweiwöchigem USA-Urlaub nicht sofort wieder für die Startelf nominiert worden war, hatte „Baumi“ akzeptiert. Die Einwechslung der 20-Jährigen in der 75. Minute erwies sich im Nachhinein als Glücksgriff. Hatte der FSV eine Woche zuvor in Jena im letzten Moment das 2:2 kassiert und zwei Punkte verloren, drehte er den Spieß jetzt um und holte sich im sechsten Saisonspiel den vierten Dreier. Weiter geht es für die Gütersloherinnen am Sonntag, 30.Oktober, um 11 Uhr beim Tabellendrittletzten FC Ingolstadt. Schon jetzt aber freut man sich auf das Top-Heimspiel am 18. Dezember gegen RB Leipzig. Weil die Tönnies-Arena an diesem Tag nicht zur Verfügung steht, findet die Partie im Gütersloher Heidewaldstadion statt. FSV Gütersloh: Rolle – Tayeh (75. Baumgärtel), Höfker, Wahle, Deppe (88. Manteas) – Tellenbröker – Leubner (61. Pagel), Aradini – Kreil, Reimann, Strothmann (46. Baum). Im Aufgebot: Schriek, Moses, Sommer, Mischke (Tw), Jäger (Tw). 1. FC Nürnberg: Paulick – Schneider (46. Hein), Thöle, May – Mai, Felix (76. Fournier), Kusch (85. Leske), Mühlemann, Führlein – Lein. Tore: 1:0 (49. Kreil, 1:1 (64.) Felix (FE), 2:1 (90.+2) Baumgärtel.

U-17 unterliegt Bayer Leverkusen im Gipfeltreffen mit 0:2

FSV U-17 Mittelfeldspielerin Christin Schweißinger (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Wer kein Tor schießt, kann kein Spiel gewinnen. Eine Woche nach dem 0:0 bei Borussia Mönchengladbach machte unsere U17 diese Erfahrung auch im Bundesliga-Gipfeltreffen mit Bayer Leverkusen. Weil der Spitzenreiter aus dem Rheinland in der entscheidenden Kategorie besser war und zweimal traf, unterlagen die Gütersloherinnen mit 0:2 und fielen in der Tabelle vom zweiten auf den fünften Platz zurück. „Wir haben uns heute selber geschlagen“, haderte Trainer Christian Franz-Pohlmann erneut mit der mangelhaften Chancenverwertung seines Teams. In der heimischen Tönnies-Arena waren die Gütersloherinnen aktiver, offensiver und unter der Anführerschaft der herausragenden Kapitänin Finja Kappmeier auch spielstärker. Aus einem gut organisierten 4-3-3 ließ der FSV den Titelfavoriten aus Leverkusen mit einem frühen Pressing nicht zur Entfaltung kommen. Vielleicht spielte den Gastgeberinnen in die Karten, dass Bayer Leverkusen auf Estrella Merino Gonzales verzichten musste, die für die EM-Qualifikation in Slowenien zur deutschen U17-Auswahl abgestellt ist. Allerdings musste Torhüterin Luisa Pösentrup in der 6. Minute eine Glanztat vollbringen, um einen Rückstand zu verhindern, als sie einen Schuss von Delice Boboy parierte. Schon zur Pause hatte der FSV aber ein Chancenplus. Ein 16-Meter-Schuss von Hanna Krohne krachte ans Lattenkreuz (24.), und einen 18-Meter-Versuch von Nora Willeke lenkte Bayer-Keeperin Emma Maria Petri zur Ecke (36.). Es hatte sich ausgezahlt, dass „CFP“ im Spielverlauf die starke Johanna Burholz auf die Position sechs vorschob und Phine Ebert von dort in die Innenverteidigung verschob. Anstatt in der zweiten Halbzeit weiter auf den Führungstreffer zu drängen, mussten die FSV-Mädels plötzlich einem Rückstand hinterherlaufen. Luisa Pösentrup hatte den Ball in der 44. Minute an der eigenen Strafraumgrenze gegen Ida Katharina Daedelow vertändelt. Beim Rettungsversuch prallte die Kugel zu Delice Boboy, und die Leverkusener Stürmerin schob sie zum 0:1 ins leere Tor. Besiegelt war das Schicksal der Gütersloherinnen damit aber nicht, denn sie nahmen das Heft nun noch deutlicher in die Hand und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Allein drei „Hundertprozentige“ wanderten in den Notizblock. Doch weder Nora Willeke (52., 54.) noch Nova Wicke (56.) zeigten Torjägerqualitäten. Auch einem halben Dutzend gefährlich vor das Leverkusener Tor getretener Eckstöße entsprang kein Treffer. „Es fehlte die Entschlossenheit“, monierte Christian Franz-Pohlmann. Wie es geht, zeigte in der 73. Minute der Gegner. Delice Boboy setzte sich im Strafraumduell gegen FSV-Verteidigerin Emily Kiske durch und schloss zum 0:2 ab. Mit zehn Treffern führt die 15-Jährige die aktuelle Torschützenliste der Bundesliga West/Südwest an. Zum Vergleich: Der FSV Gütersloh hat in den ersten fünf Saisonspielen insgesamt erst acht Mal getroffen, während Bayer Leverkusen auch im Torverhältnis (24:3) einsame Spitze ist. FSV Gütersloh: Pösentrup – Nünning, Burholz, Kappmeier, Kiske – Ebert – Wicke (56. Schoemann), Willeke (74. Schüttelhöfer) – Krohne, Heisinger, Abendroth (51. Schweißinger). Im Aufgebot: Schäfermeier, Naccarato, Dobiat (Tw). Tore: 0:1 (44.) Boboy, 0:2 (73.) Boboy.

Büffeln mit den Ex-Profis: FSV U-16 Trainer Noah Henneböhle beim Trainerlehrgang

FSV U-16 Trainer Noah Henneböhle (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

In der Regionalliga hatte unsere U-16 vier Wochen Pause, bevor am Samstag, 22. Oktober mit einem Heimspiel gegen DJK Arminia Ibbenbüren weitergeht. Noah Henneböhle, Trainer des nach fünf Spielen mit drei Punkten auf Rang elf liegenden Teams, hatte in den Herbstferien aber alles andere als Pause. Der 23-Jährige bereitet sich auf das „Finale“ seines Lehrgangs zum Erwerb der Lizenz B+ vor. Am 9. November findet die Abschlusspräsentation statt. Hinter dem aus Büren stammenden Henneböhle liegt dann eine intensive Ausbildung, die sich über vier Monate erstreckte und insgesamt 160 Lerneinheiten umfasste. Die mehrtägigen Präsenzphasen absolvierte der FSV-Talentcoach in Hamburg. In den dazwischen liegenden Anwendungsphasen galt es unter anderem, die praktische Trainingsarbeit zu dokumentieren und Videoanalysen zu erstellen. Umsonst gibt es den vom DFB geleiteten Lehrgang natürlich nicht: Noah Henneböhle investierte rund 3.200 Euro in die Ausbildung. Gelernt haben dürfte er manches auch bei den Gesprächen abseits des Unterrichts: Zusammen mit ihm drückten die früheren Nationalspieler Lars und Sven Bender sowie zahlreiche Ex-Profis wie Sidney Sam, Philipp Bargfrede, Markus Brzenska und Bernd Nehrig die Schulbank. Die Lizenz B+ berechtigt zu einer Trainertätigkeit bis zur männlichen U19- und U17-Regionalliga sowie in der B-Juniorinnen-Bundesliga. Im November beginnt für Noah Henneböhle auch in nicht-fußballerischer Hinsicht ein neuer Abschnitt. Nach dem Abschluss des Lehramtsstudiums für Sport und Mathematik an der Universität Bielefeld startet am Gymnasium Leopoldinum in Detmold das 18-monatige Referendariat.

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