FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh II trotzt bei 1:3-Niederlagen den Personalproblemen

Lara Mehn im Einsatz für den FSV Gütersloh II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die „Zweite“ des FSV Gütersloh hat einmal mehr aus einer schwierigen personellen Situation heraus ein achtbares Ergebnis erzielt. „Ich bin echt stolz auf die Mädels“, sagte Marwin Hoyer nach der 1:3-Niederlage des Drittletzten beim Tabellenvierten der Westfalenliga, dem SV Kutenhausen-Todtenhausen. Dabei setzte der Trainer notgedrungen seine etatmäßige Torhüterin Emily Wittkowsky als rechte Außenverteidigerin im Feld ein. Zwischen die Pfosten rückte damit Co-Trainerin Celina Seggelmann. Auf der Bank saß erstmals nach ihrem Wechsel von Borussia Dortmund II lediglich die gerade halbwegs von einem Kreuzbandriss genesene Elaine Eickmann. Die 20-Jährige musste in der 69. Minute tatsächlich ran, weil Helena Babic (18) so unglücklich weggeknickt war, dass bei Marwin Hoyer mit Blick auf das Knie durchaus ernsthafte Befürchtungen aufkamen. An der Niederlage bei seinem Ex-Verein deutelte der FSV-Coach nicht herum. Allerdings monierte er, dass Schiedsrichter Eugen Podsigun vor dem zweiten Gegentreffer in der 44. Minute weiterspielen ließ und nicht abpfiff, nachdem Abwehrchefin Mia Wesseler von einem Ball aus kurzer Distanz am Kopf getroffen worden und zu Boden gegangen war. Mit 0:1 in Rückstand geraten war der FSV in der 14. Minute, das 0:3 fing er sich in der 52. Minute. In der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnten sich unsere Mädels für ihren starken Einsatz: Lea-Sophie Rödel traf im Anschluss an eine von Emily Wittkowsky getretene Ecke zum 1:3-Endstand. Marwin Hoyer freut sich auf den am 14. Februar 2026 beginnenden zweiten Saisonteil: „Das Team ist auf einem sehr guten Weg und ist endlich konkurrenzfähig in dieser Liga.“ FSV Gütersloh II: Seggelmann – Wittkowsky, Mehn, Wesseler, Babic (69. Eickmann) – Rödel, Soundé, Ogwago – Marczak, Murati – Dragaj.

FSV Gütersloh II belohnt sich mit dem zweiten Saisonsieg

Großer Jubel in der Tönnies-Arena: FSV Gütersloh II feiert den Heimsieg. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Der Bann ist gebrochen und die rote Laterne ist weg: Nach zehn Niederlagen in Folge landete der FSV Gütersloh II am Freitagabend mit dem 3:2 über den SV Germania Hauenhorst einen erlösenden Sieg. „Wir haben so lange gelitten, jetzt haben wir uns endlich belohnt“, jubelte Marwin Hoyer nach dem verdienten Triumph in der Tönnies-Arena. Und zur Feier des Tages stimmte der Cheftrainer sogar ein „Humba Täterä“ an, bevor sich das Team zum äußerst seltenen Siegerfoto aufstellte. Durch den lang ersehnten zweiten Dreier – den ersten gab es am 7. September mit einem 1:0 in Billerbeck – gab unsere Zweite die Rote Laterne in der Westfalenliga ab und kletterte auf den drittletzten Platz. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang beträgt zwar noch acht Punkte, aber Aufgeben ist für Hoyer und seine Spielerinnen keine Option. Gegen den Tabellenneunten aus Rheine, der das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatte, lief der FSV II mit vierfacher Verstärkung aus dem Regionalligakader auf. Zwei Tage vor dem Heimspiel der „Ersten“ gegen Mecklenbeck (So., 14 Uhr) halfen Elina Büttner, Anna-Lena Meier, Pauline Pfeiffer und Antonia Schön eine Liga tiefer aus. Und mit Robert Helmschrott saß ein neuer Co-Trainer auf der Bank. Tatsächlich starteten die Gütersloherinnen wie beflügelt in die Partie. Gleich in der 2. Minute zwang Luljeta Dragaj die Hauenhorster Torhüterin zu einer Glanzreaktion. Und schon nach sieben Minuten ging der FSV in Führung: Lara Mehn verwandelte einen Elfmeter sicher, nachdem Anna-Lena Meier im Strafraum klar gefoult worden war. Bitter war, dass unser Team nur eine Minute später den 1:1-Ausgleich durch ein unglückliches Eigentor kassierte. Mia Wesseler hatte den Ball nach einer gegnerischen Freistoßhereingabe aus dem Halbfeld unbedrängt mit dem Kopf an Keeperin Emily Wittkowsky vorbei ins kurze Eck verlängert. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, obwohl Gütersloh auf den Flügeln durch die starke Romejsa Murati und Pauline Pfeiffer sowie durch Rechtsverteidigerin Helena Babic und im Mittelfeld durch Anna-Lana Meier deutliche Tempovorteile besaß. Murati (23.) und Babic (44.) konnte aussichtsreiche Situationen aber nicht zum Torerfolg verwerten. Nach Wiederbeginn hatte das defensiv durchweg stabile Hoyer-Team seine stärkste Offensivphase. Erst verzückte Romejsa Murati ihre Mitspielerinnen und die Zuschauer in der 52. Minute mit ihrem Treffer zum 2:1. Die quirlig-bissige Stürmerin erpresste den Ball auf dem rechten Flügel selbst, drang in den Strafraum ein und löffelte den Ball in Klassemanier über die entgegenkommende Germania-Torhüterin Sarah Hauling ins Netz. Dann verzog Luljeta Dragaj den Ball aus zwölf Metern freistehend mit links, nachdem „Pirlo“ Pfeiffer ihn an die Latte bugsiert hatte (65.). Drei Minuten später brachte Gabriella Soundé den Ball nach einer wunderschönen Kombination nicht an Keeperin Hauling vorbei. Und in der 71. Minute schob Romejsa Murati eine „Hundertprozentige“ am langen Pfosten vorbei. Der Chancenwucher rächte sich, als die Gäste in der 75. Minute einen Freistoß erhielten und die beste Hauenhorsterin, Lina Jäger, den Ball aus 18 Metern über die Mauer hinweg zum 2:2 ins Netz zirkelte. Nun wurden Befürchtungen wach, der FSV könne wie schon zwei Wochen zuvor, als er nach 2:0-Führung gegen Arminia Bielefeld II entkräftet mit 2:3 verlor, erneut komplett leer ausgehen. Marwin Hoyer setzte aber nicht auf die Verteidigung des einen Punktes, sondern trieb sein Team nach vorne. „Wir wollen das Ding gewinnen“, schrie der Coach über den Platz. Bezahlt machte sich neben diesem Mut auch eine Umstellung ab der 81. Minute: Anstelle von Luljeta Dragaj beorderte er Anna-Lena Meier in die Sturmspitze. Und die 29-Jährige blieb tatsächlich eiskalt, als sie in der ersten Minute der Nachspielzeit von Antonia Schön mit einem Zuckerpass bedient wurde. Meier lief frei auf die Hauenhorster Torhüterin zu und schob den Ball zum umjubelten Siegtreffer ein. „Wir haben uns jede Woche weiterentwickelt.“ Cheftrainer Hoyer hat es trotz der vielen Nackenschläge geschafft, lähmenden Frust zu verhindern. Entsprechend optimistisch fährt das Team am Sonntag, 7. Dezember,  zum Tabellensechsten SV Kutenhausen-Todtenhausen nach Minden, wo er vor seinem Engagement in Gütersloh als Trainer der 2. Mannschaft tätig war. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Babic (86. Topal), Mehn, Wesseler, Büttner – Soundé, Schön, Meier – Murati, Dragaj (81. Bremke), Pfeiffer.

FSV-Reserve zeigt starke Leistung – knappes 2:3 gegen Arminia Bielefeld II

Doppeltorschützin im Ostwestfalen-Derby: Luljeta Dragaj bejubelt eines ihrer Tore gegen den DSC Arminia Bielefeld II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh hat am heutigen Spieltag der Frauen-Westfalenliga trotz einer überzeugenden Vorstellung eine knappe 2:3-Niederlage gegen die Zweitvertretung des DSC Arminia Bielefeld hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Cheftrainer Marwin Hoyer präsentierte sich engagiert, spielfreudig und hätte sich am Ende durchaus einen Punkt verdient. Dabei startete die Partie denkbar ungünstig für den FSV: Bereits in der 3. Spielminute brachte Mariem Mohand Arifi die Gäste in der Tönnies-Arena früh in Führung. Doch die Gütersloherinnen antworteten mit großer Moral. Luljeta Dragaj gelang nur zehn Minuten später der Ausgleich, und die FSV-Reserve übernahm zunehmend die Spielkontrolle. In der 27. Minute war es erneut Dragaj, die mit ihrem zweiten Treffer das Spiel drehte und den FSV verdient mit einer 2:1-Führung in die Pause schickte. Im zweiten Durchgang kam Arminia entschlossener zurück. Rim Meliani traf in der 68. Minute zum 2:2, bevor Yaren Kirdaroglu die Partie in der 80. Minute endgültig zugunsten der Gäste entschied. Trotz eines starken Schlussspurts blieb dem FSV der Ausgleich verwehrt. Am Ende steht eine unglückliche Niederlage, aber auch eine Leistung, auf der das Team für die kommenden Aufgaben optimistisch aufbauen kann.

FSV Gütersloh II schluckt wieder viele Gegentore

Romejsa Murati im Einsatz für die Zweite. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Die Fußballerinnen des FSV Gütersloh II müssen in der Westfalenliga weiterhin Nehmerqualitäten beweisen. Beim SV Oesbern, einem Stadtteilklub aus dem sauerländischen Menden, kassierte das Team von Cheftrainer Marwin Hoyer am Sonntag mit 0:7 die nächste hohe Torlos-Niederlage. Eine Woche zuvor hatte es mit dem Heim-0:10 gegen Borussia Dortmund II sogar eine zweistellige Lehrstunde gegeben. Mit erst einem Sieg bei elf Niederlagen und einem Torverhältnis von 4:66 belegt unsere „Zweite“ den letzten Tabellenplatz. Aufgeben ist für die Beteiligten aber keine Option. „Die Mädels möchten und ich möchte“, setzt Marwin Hoyer auf kleine Fortschritte und personelle Verstärkungen für die Rückrunde. In Oesbern wurde der FSV vor allem in der ersten Halbzeit dafür bestraft, dass es nach einer ordentlichen Anfangsviertelstunde an Zweikampfbereitschaft und läuferischer Intensität mangelte. Und wie schon so häufig gingen nach dem ersten Gegentreffer (15.) die Köpfe nach unten und die Ordnung verloren. Die Folge waren drei weitere Einschläge innerhalb kürzester Zeit (18., 20., 24.), so dass es zur Pause wegen eines fünften Gegentores (41.) aus Gütersloher Sicht schon 0:5 stand. „Das war extrem ärgerlich“, fand Marwin Hoyer. Im zweiten Durchgang stabilisierte sich sein Team, und der gastgebende Tabellensechste kam nur noch zu zwei weiteren Toren (66., 74.). „Die Westfalenliga ist aktuell für einige noch eine Nummer zu groß, aber wir arbeiten motiviert weiter.“ Der Coach gibt sich auch deswegen positiv, weil die Trainingsbeteiligung unabhängig von der Niederlagenserie auf hohem Niveau geblieben ist. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Wesseler, Topal, Mehn, Murati, Krahner – Marczak, Soundé, Ogwago (61. Bremke) – Dahlkemper, Dragaj (77. Rödel).

Schwere Verletzung bei Jule Schobel: Kreuzbandriss und Oberschenkelbruch

Jule Schobel (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh muss in den kommenden Monaten auf Jule Schobel verzichten. Die 23-jährige Spielerin unserer zweiten Mannschaft hat sich in der Frauen-Westfalenliga-Partie gegen die DJK GW Amelsbüren am 19. Oktober 2025 schwer verletzt. Untersuchungen ergaben einen Kreuzbandriss sowie einen Anbruch am Oberschenkelkopf. Damit wird Jule Schobel dem Team von Trainer Marwin Hoyer für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der gesamte Verein zeigt sich betroffen über die Verletzung von Jule Schobel. Der FSV Gütersloh wünscht Jule eine schnelle und vor allem vollständige Genesung – und hofft, sie bald wieder auf dem Platz begrüßen zu dürfen.

Wichtige Besucherinformationen zum Heimspieltag am 2. November 2025

Spieltag in der Tönnies-Arena (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am Sonntag, 2. November 2025, findet in der Tönnies-Arena ein großer Heimspieltag des FSV Gütersloh statt. Neben der Berufsorientierungsveranstaltung „Matchday meets Beruf“ werden gleich drei Partien ausgetragen. Damit alle Besucher*innen einen reibungslosen und angenehmen Tag erleben, bitten wir um Beachtung der folgenden wichtigen Hinweise zur Anreise und zum Aufenthalt in der Arena: Zugang zur Tönnies-Arena Der Einlass für Zuschauer*innen erfolgt ausschließlich über den Haupteingang (Tageskasse). Bitte beachtet: Der Zugang an der Mittellinie ist gesperrt und kann nicht genutzt werden. Parkmöglichkeiten Der Außenparkplatz vor der Arena steht nicht für Zuschauer*innen zur Verfügung. Wir bitten alle Besucher*innen, das kostenlose Parkhaus direkt an der Arena zu nutzen. Von dort aus ist der Haupteingang bequem zu erreichen. Innenraum & Wegeführung Der Innenraum der Arena ist für Zuschauer*innen gesperrt. Bitte bleibt auf den Tribünen und nutzt die dort ausgewiesenen Ein- und Ausgänge. Zugang zu Catering und sanitären Anlagen besteht über die Tribünenbereiche. Ordnungsdienst Während des gesamten Veranstaltungstages sind Ordner*innen und weisungsbefugte Personen im Einsatz. Wir bitten alle Besucher*innen, deren Anweisungen unbedingt Folge zu leisten, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.

FSV Gütersloh II erleidet Rückschlag im Abstiegskampf

Gabriella Soundé im Einsatz für den FSV Gütersloh II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Eine Woche nach der 0:3-Heimniederlage gegen die DJK GW Amelsbüren haben die Hoffnungen des FSV Gütersloh II auf den Klassenerhalt in der Westfalenliga einen weiteren Rückschlag erlitten. Beim SV Thülen kassierte das Team von Cheftrainer Marvin Hoyer am Sonntag eine 1:4-Niederlage. Statt den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwei Punkte zu verringern, liegt der FSV als Schlusslicht nun schon acht Punkte zurück. „Das ist maximal frustrierend“, fasste Hoyer die spontane Enttäuschung bei ihm und seinen Spielerinnen zusammen. Der FSV-Coach ist aber weit davon entfernt, die Flinte schon nach 10 von 26 Spieltagen ins Korn zu werfen: „Die Mannschaft hält super zusammen und ist bereit, den Prozess weiterzumachen.“ Sein Team tat sich außerordentlich schwer, die ehrgeizigen Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dazu trug sicher auch der vom Regen tief aufgeweichte, stellenweise matschige Rasenplatz im sauerländischen Thülen bei. Mit einem 0:1-Rückstand durch einen Sonntagsschuss (12.) war unsere „Zweite“ zur Pause gut bedient. „Die Leistung war nicht gut“, so Marwin Hoyer. Die Ex-Gütersloherin Greta Siebers erhöhte für Thülen in der 54. Minute per Distanzschuss. Als aber Gabriella Soundé nur zwei Minuten später mit einem Lupfer den Anschlusstreffer für den FSV erzielte, schöpfte man wieder Hoffnung. „Wir haben gespürt, dass wir offensiv in der Lage sind, etwas zu reißen“, nannte unser Trainer einen positiven Aspekt. In der Schlussphase, büßte der FSV allerdings etwas an Willensstärke und Intensität ein, was die Gastgeberinnen mit Treffern in der 80. und 88. Minute ausnutzten. In der nächsten Partie geht es für die Gütersloherinnen um Bonuspunkte: Am Sonntag, 2. November, empfangen sie um 17 Uhr in der Tönnies-Arena den Tabellenzweiten Borussia Dortmund II. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Babic, Mehn, Schmücker, Krahner – Soundé, Wesseler (51. Dahlkemper), Marczak – Dragaj (73. Bremke), Ladage, Murati (76. Ogwago).

„Zweite“ des FSV Gütersloh kämpft weiter um den zweiten Saisonsieg

Amelie Bremke im Westfalenliga-Duell gegen die DJK GW Amelsbüren. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Wer den Umgang mit Frust erlernen und Enttäuschungen mit Spielfreude, Widerstandswillen und erkennbaren Verbesserungen begegnen will, ist beim FSV Gütersloh II richtig. Im Heimspiel gegen die DJK GW Amelsbüren kassierten die Westfalenliga-Fußballerinnen am Sonntag mit 0:3 die achte Saisonniederlage, aber Trainer Marwin Hoyer verteilte im Anschluss fast nur Komplimente an sein Team. Das hatte gegen den körperlich wohl größten Konkurrenten der gesamten Liga eine gute Leistung mit einigen ermutigenden Aspekten und vor allem ganz starken Einsatz gezeigt. „Nächste Woche gegen Thülen kommen wir noch mal einen Schritt voran“, warf Hoyer einen motivierenden Blick auf die nächste Partie des Schlusslichts, das am Sonntag, 26. Oktober, beim Viertletzten um den zweiten Saisonsieg kämpft. Gegen die Gäste aus Münster hielt unsere „Zweite“ gut mit und ging nur wegen Zuordnungsproblemen bei einer Ecke (21.) mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause. Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, wenn Luljeta Dragaj in der 49. Minute der Ausgleich gelungen wäre. Die 17-Jährige verarbeitete ein feines Zuspiel von Gabriella Soundè erstklassig, scheiterte dann aber aus kurzer Distanz an der gegnerischen Torhüterin. Neidlos anerkennen muss man, dass Amelsbüren in der 55. und 57. Minute mit zwei sehenswert herausgespielten Treffern zum Endstand erhöhte. Während die Gäste auch von ihrer gut gefüllten Ersatzbank profitierten, war das Reservoir beim FSV Gütersloh mit der Einwechslung von Lea-Sophie Rödel zu Beginn der zweiten Halbzeit bereits komplett erschöpft. Alle hoffen, dass sich die ohne Gegnereinwirkung zugezogene Knieverletzung, wegen der Innenverteidigerin Jule Schobel in der 41. Minute vom Feld musste, als nicht ganz so schwerwiegend herausstellt. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Babic, Mehn, Schobel (46. Rödel), Krahner – Soundè, Wesseler, Murati – Bremke, Dragaj, Topal.

Zweite hält trotz Notbesetzung beim 0:5 gut dagegen

Helena Babic im Einsatz für FSV II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

In absoluter Notbesetzung hat sich unsere „Zweite“ im Westfalenligaspiel bei der DJK Arminia Ibbenbüren sehr achtbar aus der Affäre gezogen. „Ich bin stolz auf die Mädels“, sagte Trainer Marwin Hoyer nach dem 0:5 beim Tabellensechsten. Die Niederlage fiel sogar geringer aus als die von Abstiegskonkurrent Billerbeck in der Vorwoche, obwohl der FSV mit nur neun Feldspielerinnen nach Ibbenbüren gereist war. Aufgefüllt wurde die Elf von Torhüterin Emily Wittkowsky, die 90 Minuten lang als Rechtsverteidigerin agierte. Ihr Debüt im Frauenteam feierte mit Amelie Bremke eine 17-Jährige. Es spricht für die Einstellung der Spielerinnen, dass trotz prinzipieller Unterzahl eine Spielabsage nicht in Frage kam. „Die Stimmung im Team war gut, die Mädels haben super gegengehalten“, stellte Marwin Hoyer fest. Nach zwei Gegentreffern in der ersten Halbzeit (21., 28.), brach der FSV im zweiten Durchgang nicht ein, sondern hielt das Ergebnis bei weiteren Gegentreffern in der 62., 73. und 82. Minute in Grenzen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir nächste Woche gegen Amelsbüren die nächsten Punkte holen“, sagte der Coach des nach acht Partien mit drei Punkten notierten Schlusslichts. FSV Gütersloh II: Seggelmann – Wittkowsky, Mehn, Wesseler, Babic – Schön – Rödel, Ogwago, Murati, Bremke – Dragaj.

FSV Gütersloh II hält trotz 0:5-Niederlage gut dagegen

Gabriella Soundè im Einsatz für den FSV Gütersloh II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

In der Aus- und Fortbildung zu einem besseren Fußballteam, genannt Westfalenliga, zahlt unsere „Zweite“ weiterhin Lehrgeld. Marvin Hoyer stellte nach der 0:5-Heimniederlage gegen den Tabellensiebten SV Fortuna Freudenberg allerdings das Positive heraus: „Wir haben gezeigt, dass wir gegenhalten können.“ Damit bezog sich der an der Seitenlinie unablässig unterstützend agierende Trainer vor allem auf die erste Halbzeit, nach der es mit einem aus der 5. Minute resultierenden Rückstand von nur 0:1 in die Pause ging. Danach erhöhten die in allen Belangen ausgereifteren Gäste in den Minuten 56, 63, 76 und 78, ohne das mögliche Torfestival zu feiern. Dass es trotz eines Chancenverhältnisses von 2:18 bei einer relativ knappen Niederlage blieb, hatte der FSV Gütersloh II sowohl dem Unvermögen der Siegerländerinnen im Abschluss als auch der starken Leistung von Emily Wittkowsky zu verdanken. Die 21-jährige Torhüterin verhinderte mehrfach mit starken Aktionen weitere Einschläge. Erfreulich war, dass sich die Gütersloherinnen, bei denen in vielen Szenen auch Natalia Marczak im Mittelfeld und Romejsa Murati als Außenverteidigerin ihr Potenzial unter Beweis stellten, nie aufgaben. Fast hätte es zum Ehrentreffer gereicht, doch Laura Dahlkempers 16-Meter-Schuss in der 73. Minute wurde im letzten Moment geblockt, und Lara Mehns schönen 25-Meter-Freistoß in der 80. Minute wehrte die Freudenberger Torhüterin Hannah Strunk zur Ecke ab. Ein wenig war die Niederlage auch den personellen Problemen geschuldet. Mit Tina Rother und Lena Meynert fehlten zwei erfahrene Stützen, und nach 45 Minuten mussten mit Gabriella Soundé sowie Jule Schobel zwei weitere routinierte Spielerinnen verletzt ausgewechselt werden. „Wir müssen weiter arbeiten und zusehen, dass wir gegen die direkten Konkurrenten punkten“, gab Marvin Hoyer als Marschoute für den Kampf des Tabellenletzten um den Klassenerhalt aus. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Babic, Mehn, Schobel (46. Rödel), Murati – Marczak, Wesseler (81. Steinbach), Soundè (46. Ogwago) – Topal (81. Rädeker), Dahlkemper, Dragaj.

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