FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

DFB-Pokal der Juniorinnnen: Wichtige Besucherinformationen zur Partie FSV Gütersloh vs. Hamburger SV

DFB-Pokal der Juniorinnen (© DFB)

Am Samstag, den 11. Oktober 2025, steht das mit Spannung erwartete Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal der Juniorinnen zwischen dem FSV Gütersloh und dem Hamburger SV an. Damit alle Besucher entspannt ins Stadion kommen und das Spiel genießen können, bitten wir um Beachtung der folgenden Parkhinweise: Parkmöglichkeiten: Parkhaus: Alle PKW dürfen ausschließlich im Parkhaus der Tönnies-Arena abgestellt werden. Bitte beachten Sie, dass dies die einzige zulässige Parkmöglichkeit für Besucher des Spiels ist. Außenparkplatz: Der Parkplatz vor der Arena ist ausschließlich für den Werksverkauf der Premium Food Group (PFG) vorgesehen und darf nicht von Stadionbesuchern genutzt werden. Wichtig: Fahrzeuge, die auf dem Außenparkplatz abgestellt werden, werden vom Stadionbetreiber, der Premium Food Group (PFG), mit Krallen versehen. Diese Maßnahme dient der Sicherstellung der Parkregelungen und wird strikt durchgesetzt. Wir danken für Ihr Verständnis und bitten Sie, diese Hinweise zu beachten, um den Besuch für alle Fans und Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir freuen uns auf ein spannendes Pokalspiel und wünschen allen einen tollen Tag in der Tönnies-Arena!

Gütersloher Hallenmasters 2026: FSV Gütersloh präsentiert hochkarätiges Teilnehmerfeld

Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh richtet vom 9. bis 11. Januar 2026 die 24. Auflage des traditionsreichen Gütersloher Hallenmasters aus. Als größtes deutsches Hallenturnier für B-Juniorinnen zieht es jährlich die besten Nachwuchsteams nach Ostwestfalen. Austragungsort ist wie in den Vorjahren die moderne Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh. Spitzenteams aus ganz Deutschland treten an Auch bei der kommenden Ausgabe dürfen sich Fans auf ein hochklassiges Teilnehmerfeld freuen: 20 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet werden in Gütersloh antreten. Zum Starterfeld gehören: 1. FC Saarbrücken, 1. FFC Turbine Potsdam, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, DSC Arminia Bielefeld, FC Carl Zeiss Jena, FC Esslingen, FFC Wacker München, FSV Gütersloh, Hamburger SV, Hertha BSC, SC Freiburg, SG 99 Andernach, SGS Essen, SpVgg Greuther Fürth, SSV Rhade, TSG 1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg. Der FSV Gütersloh ist als Gastgeber traditionell mit zwei eigenen Mannschaften – FSV Gütersloh Rot und FSV Gütersloh Weiß – vertreten. Titelverteidiger ist der 1. FFC Turbine Potsdam, der den Pokal 2025 nach Brandenburg holte. Keystone Sports bleibt Titelsponsor des Turniers Das Turnier trägt offiziell den Namen „Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup“. Keystone Sports, bereits Titelsponsor 2025, bleibt dem Turnier 2026 als starker Partner erhalten. Die international tätige Agentur zählt zu den führenden Vermittlern von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges und begleitet junge Talente auf ihrem sportlichen und akademischen Weg. Damit setzt Keystone Sports ein starkes Zeichen für die Förderung des weiblichen Nachwuchsfußballs.

U16 zeigt starken Auftritt beim 1:4 in Dortmund

FSV-Nachwuchsspielerin Nisa Ismail im Duell gegen die U17 des BVB. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Kann eine Niederlage einen Aufwärtstrend signalisieren? Bei der U16 des FSV Gütersloh ist das der Fall. „Die Entwicklungskurve ist richtig gut“, sagte Trainer Steffen Willmann nach dem 1:4 seines Teams bei der U17 von Borussia Dortmund. Tatsächlich legten die FSV-Talente in ihrem vierten Saisonspiel der B-Juniorinnen-Westfalenliga beim verlustpunktfreien Spitzenreiter einen wirklich starken Auftritt hin. „Das Ergebnis täuscht“, urteilte Willmann nach der Partie auf dem Kunstrasenplatz am Wischlinger Weg. Zum positiven Resümee unseres Coaches trug bei, dass seine Mädels aus dem Spiel heraus kaum klare Dortmunder Chancen zuließen. Die Gegentreffer zum 3:0-Halbzeitrückstand resultierten aus einem abgefälschten Ball (12.) sowie zwei Sonntagsschüssen in der 28. und 32. Minute. Dijana Micic gelang in der 42. Minute der Anschlusstreffer, als sie eine Hereingabe der auf dem linken Flügel steil gegangenen Nele Burstein am zweiten Pfosten verwertete. Treffer Nummer vier kassierte der FSV, nachdem der BVB einen Abstoß abgefangen hatte. Selbst kamen die Gütersloherinnen noch zu einigen Halbchancen, spielten sie aber nicht gut genug aus. „Da wäre mehr drin gewesen“, empfand Steffen Willmann das Ergebnis deswegen als „zu hoch“. Mit sechs Punkten belegt die U16 nun den 7. Tabellenplatz. „Die Mädels legen von Spiel zu Spiel eine Schippe drauf“, lobte der Coach die im Training erarbeiteten Fortschritte.  Die sollen im nächsten Spiel in den dritten Sieg münden. Am Sonntag, 12. Oktober, kommt um 11 Uhr der Tabellenvorletzte BV Werther in die Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Krahner, Stienhans (56. Böner), Cilgin, Burstein, Reger (66. Schielke) – Hölter, Pieke, Nölle – Ismail (60. Burshille), Micic.

FSV Gütersloh II hält trotz 0:5-Niederlage gut dagegen

Gabriella Soundè im Einsatz für den FSV Gütersloh II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

In der Aus- und Fortbildung zu einem besseren Fußballteam, genannt Westfalenliga, zahlt unsere „Zweite“ weiterhin Lehrgeld. Marvin Hoyer stellte nach der 0:5-Heimniederlage gegen den Tabellensiebten SV Fortuna Freudenberg allerdings das Positive heraus: „Wir haben gezeigt, dass wir gegenhalten können.“ Damit bezog sich der an der Seitenlinie unablässig unterstützend agierende Trainer vor allem auf die erste Halbzeit, nach der es mit einem aus der 5. Minute resultierenden Rückstand von nur 0:1 in die Pause ging. Danach erhöhten die in allen Belangen ausgereifteren Gäste in den Minuten 56, 63, 76 und 78, ohne das mögliche Torfestival zu feiern. Dass es trotz eines Chancenverhältnisses von 2:18 bei einer relativ knappen Niederlage blieb, hatte der FSV Gütersloh II sowohl dem Unvermögen der Siegerländerinnen im Abschluss als auch der starken Leistung von Emily Wittkowsky zu verdanken. Die 21-jährige Torhüterin verhinderte mehrfach mit starken Aktionen weitere Einschläge. Erfreulich war, dass sich die Gütersloherinnen, bei denen in vielen Szenen auch Natalia Marczak im Mittelfeld und Romejsa Murati als Außenverteidigerin ihr Potenzial unter Beweis stellten, nie aufgaben. Fast hätte es zum Ehrentreffer gereicht, doch Laura Dahlkempers 16-Meter-Schuss in der 73. Minute wurde im letzten Moment geblockt, und Lara Mehns schönen 25-Meter-Freistoß in der 80. Minute wehrte die Freudenberger Torhüterin Hannah Strunk zur Ecke ab. Ein wenig war die Niederlage auch den personellen Problemen geschuldet. Mit Tina Rother und Lena Meynert fehlten zwei erfahrene Stützen, und nach 45 Minuten mussten mit Gabriella Soundé sowie Jule Schobel zwei weitere routinierte Spielerinnen verletzt ausgewechselt werden. „Wir müssen weiter arbeiten und zusehen, dass wir gegen die direkten Konkurrenten punkten“, gab Marvin Hoyer als Marschoute für den Kampf des Tabellenletzten um den Klassenerhalt aus. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Babic, Mehn, Schobel (46. Rödel), Murati – Marczak, Wesseler (81. Steinbach), Soundè (46. Ogwago) – Topal (81. Rädeker), Dahlkemper, Dragaj.

FSV Gütersloh holt stolzes 0:0 gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen

Anna-Sophie Schindler (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das Gute zuerst: Das Regionalligateam des FSV Gütersloh hat im Duell mit der U23 von Bayer Leverkusen nicht schon wieder eine Führung verspielt. Das Schlechte: Auch im siebten Saisonspiel gelang unserem Team nicht der erste Sieg. Miteinander verrechnet überwiegt aber klar das Positive, denn das torlose Unentschieden gegen den Tabellenzweiten war für den FSV ein echter Achtungserfolg. „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen“, sagte Mark Oliver Stricker. „Aber nach dem Spiel bin ich es auch“, fügte der Gütersloher Cheftrainer hinzu. Sein Team belohnte sich in der Tönnies-Arena gegen den Favoriten für eine starke Leistung und spielte erstmals zu Null. Stricker entging nicht, dass sein Leverkusener Trainerkollege Mirko Casper sichtlich unzufrieden war und nannte seinen Spielerinnen den Grund für das aus Gästesicht enttäuschende Ergebnis: „Nicht weil die so schlecht waren, sondern weil ihr so gut wart.“ Einziger Wermutstropfen im Gütersloher Stolz: Das vierte, bisher wertvollste Remis in der laufenden Spielzeit reichte nicht, um in der Tabelle den gefährdeten 12. Tabellenplatz zu verlassen. Zwar kam die Leverkusener Bundesligareserve in der 3. Minute zu einem Pfostenschuss, doch das Chancenplus in der Anfangsviertelstunde lag klar auf Seiten des FSV. Emma Bendix jagte einen Freistoß aus 28 Metern mit links nur haarscharf über die Latte (13.), Anna Stockmann verzog aus halbspitzem Winkel (15.), und Greta Hohensee und Anna-Sophie Schindler wurden bei einer Überzahlsituation im Bayer-Strafraum im letzten Moment gestoppt (16.). Das aggressive Gütersloher Attackieren ließ dem Tabellenzweiten nur wenig Luft zum kontrollierten Spielaufbau. Und drohte der Ball doch mal gefährlich ins letzte Drittel zu rollen, versahen Hannah Leßner als starke Sechs sowie die beiden Achter Pauline Berning und Anna-Lena Meier einen effektiven Defensivdienst. Und weiter hinten machten Clara Koepke und Elina Büttner mit kompromissloser Einsatzbereitschaft die Außenbahnen dicht. Dabei war der FSV nicht nur kämpferisch ebenbürtig. „Zwischendurch haben wir richtig Fußball gespielt“, lobte Mark Oliver Stricker das Team. Im zweiten Durchgang ließ sich unser Team auch von drei gelben Karten für Elina Büttner, Biggi Schmücker und Clara Kopeke sowie zahlreichen nachteiligen Entscheidungen von Schiedsrichterin Pauline Luigs (Paderborn) nicht verunsichern. Innenverteidigerin Emma Bendix hatte nach einer Ecke von Greta Hohensee, die vom DFB für den am Montag startenden U17-Lehrgang nachnominiert wurde, den Führungstreffer auf dem Kopf, scheiterte in der 58. Minute aber knapp. Und in der 69. Minute kam die besonders auffällige Anna Stockmann nach einem Zuckerpass von Pauline Berning erneut zum Abschluss, doch Leverkusens Keeperin Louisa Remien war zur Stelle. Weitere im Ansatz aussichtsreiche Situationen führten beim FSV nicht zu Chancen, weil die Strafraumbesetzung nicht ausreichend war, oder weil auf dem Weg zur Abschlussreife falsche Entscheidungen getroffen wurden. Zum Glück wurde das diesmal nicht bestraft, denn bei der Top-Chance der Gäste in der 71. Minute vermochte die 19-jährige Estin Kirkeliis Lillemets unsere verlässliche Torhüterin Leah Blome nicht zu überwinden. „Macht weiter so“, appellierte Mark Oliver Stricker an seine Spielerinnen, auch in punkto Trainingseinsatz nicht nachzulassen. Das nächste Spiel ist für unsere Elite die nächste große Herausforderung gegen ein Team von einem Bundesligaklub: Am Sonntag, 12. Oktober, geht es um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Geißbockheim gegen den Regionalliga-Spitzenreiter, die U21 des 1. FC Köln. FSV Gütersloh: Blome – Koepke, Schmücker, Bendix, Büttner – Leßner – Stockmann, Berning, Meier (88. Kammermann), Schindler (71. Pfeiffer) – Hohensee (82. Schön).

U17 des FSV Gütersloh erreicht 0:0 beim Regionalliga-Spitzenreiter

FSV-Nachwuchsspielerin Friederike Ladage (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Zum zweiten Mal hintereinander hat die U17 des FSV Gütersloh bewiesen, dass sie gegen die anderen Spitzenteams der B-Juniorinnen-Regionalliga West gute Ergebnisse erzielen kann. Gab es zehn Tage zuvor ein 0:0 gegen den Tabellendritten Arminia Bielefeld, erreichten unsere B-Juniorinnen am Samstag auch beim Spitzenreiter SGS Essen ein torloses Unentschieden. Nach vier Saisonspielen liegt der noch ungeschlagene FSV mit acht Zählern auf Rang vier hinter Essen (13), Iserlohn (10) und den punktgleichen Bielefelderinnen. Auch wenn das erneute Remis als Erfolg gewertet werden kann, war Lukas Jäschke nicht besonders zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels. „Das war in einem insgesamt nicht sonderlich guten Spiel keine gute Leistung von uns“, urteilte der Cheftrainer und stellte fest, dass „viele Spielerinnen nicht bei hundert Prozent“ gewesen seien. Insgesamt bestätigte sich einmal mehr der Eindruck aus den bisherigen Saisonspielen. Die Abwehr ist das Paradestück des FSV, aber nach vorne mangelt es bislang an Durchsetzungsvermögen. So erklärt sich auch das aktuelle Torverhältnis von 6:1. Dass hinten erneut die Null stand, war auch an Verdienst von Kim Fahrmeyer, die bei den wenigen brenzligen Situationen eine souveräne Torhüterin war. Nachdem beide Teams im ersten Durchgang nur vereinzelt zu Halbchancen kamen, konnten die Gütersloherinnen auch im zweiten Durchgang keinen Profit daraus schlagen, dass die SGS Essen sie beim Spielaufbau nicht sonderlich unter Druck setzte. Erst ganz am Ende schnellte der Puls auf beiden Seiten einmal in die Höhe: Dem FSV bot sich mit einem 20-Meter-Freistoß eine gute Möglichkeit zum Lucky Punch, doch Johanna Braune traf nicht. Und als der Nachwuchs des Bundesligisten den Torschrei schon auf den Lippen hatte, grätschten Yumnah Lohnherr, Merle Rohden und Mette-Mia Pollmeier im Verbund erfolgreich dazwischen. So viel entschlossene Teamwork täte unserer U17 auch im nächsten Spiel gut. Am Samstag, 11. Oktober, gastiert um 14 Uhr der Hamburger SV zum DFB-Pokalspiel in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Peters (68. Kirjanow), Horstmann, Rohden, Pollmeier, Ladage – Haag, Braune, Schulte (54. Starkmann) – Bretthauer, Stahlschmidt (47. Lohnherr). Im Aufgebot: Fleiter, Rehpöhler.

U16 des FSV Gütersloh überzeugt beim WDFV C-Juniorinnen-Nachwuchs-Cup

Strahlende Gesichter in der Sportschule Wedau: Platz zwei für die U16 des FSV. (Foto: Steffen Willmann / FSV Gütersloh 2009)

Die U16-Mannschaft des FSV Gütersloh hat am gestrigen Freitag, den 3. Oktober, beim WDFV C-Juniorinnen-Nachwuchs-Cup in der Sportschule Wedau einen starken Auftritt hingelegt und sich den zweiten Platz gesichert. Das Team von Cheftrainer Steffen Willmann blieb im hochklassig besetzten Turnier mit sechs Spitzenteams nicht nur ungeschlagen, sondern beeindruckte zudem mit einer weißen Weste ohne Gegentor. Zum Auftakt trennte sich der FSV mit einem 0:0-Unentschieden vom DSC Arminia Bielefeld. Es folgten zwei knappe, aber verdiente 1:0-Erfolge gegen den VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach. In den abschließenden Partien gegen Bayer 04 Leverkusen und die SGS Essen blieb der FSV ebenfalls stabil und spielte jeweils 0:0. Mit insgesamt neun Punkten landete die U16 somit hinter Turniersieger SGS Essen (13 Punkte) und vor dem VfL Bochum (7 Punkte) auf dem zweiten Rang. Lange Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team jedoch nicht: Bereits am Sonntag steht das nächste Pflichtspiel in der Westfalenliga auf dem Programm. Dann gastiert die U16 des FSV bei der U17 von Borussia Dortmund.

Personell gebeutelte „Zweite“ verliert in Iserlohn

Lena Meynert im Einsatz für die Zweitvertretung des FSV. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Unsere „Zweite“ muss in dieser Saison echte Nehmerqualitäten beweisen. Am Sonntag kassierte das Team von Marwin Hoyer mit dem 0:6 beim FC Iserlohn die fünfte Niederlage im sechsten Spiel. Mit drei Punkten belegt der FSV Gütersloh II in der Westfalenliga den letzten Tabellenplatz. Auffällig ist vor allem das mit 3:32 recht ungute Torverhältnis. In Iserlohn musste der FSV mit personellen Handicaps fertigwerden. Antonia Schön und Lena Krahner fielen verletzt aus, Tina Rother fehlte aus privaten Gründen. Zudem hielt sich die Unterstützung aus dem Kader der „Ersten“ und der U19 in Grenzen, weil die selbst unter Engpässen litten. So musste Torhüterin Celina Seggelmann trotz Knieproblemen aushelfen; Katharina Rädeker und Kate Ogwago kommen aus längeren Verletzungspausen und sind noch nicht bei hundert Prozent. Dennoch gelang es dem Team, mit kompakter Staffelung defensiv gut mitzuhalten. „Die Gesamtqualität reichte dann aber nicht, um mit einem starken Gegner zu bestehen“, gestand Marwin Hoyer. Der Cheftrainer notierte nach Treffern in der 16. und 42. Minute einen 0:2-Pausenrückstand. Iserlohn schraubte das Ergebnis mit einem Doppelschlag in der 50. und 54. Minute in die Höhe. Erst in der Nachspielzeit fing sich der FSV zwei weitere Gegentore. Völlig chancenlos war unser Team jedoch nicht.  Laura Dahlkemper (50.) und Kati Rädeker (67.) hatten gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch. Für unsere „Zweite“ geht es in der Westfalenliga mit einem Heimspiel weiter. Am Sonntag, 5. Oktober, gastiert um 17 Uhr der SV Fortuna Freudenberg in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh II: Seggelmann –  Marczak, Mehn, Wesseler, Topal (68. Murati) – Babic, Meynert, Sounde (85. Ogwago), Pollmeier – Dahlkemper, Rädeker (78. Dragaj).

3:0-Führung reicht dem FSV Gütersloh in Köln nicht zum Sieg

FSV-Angreiferin Anna-Lena Meier (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Gäbe es in der Regionalliga West eine Tabelle für knapp verpasste oder verschenkte Punkte, wäre der FSV Gütersloh in der Spitzengruppe vertreten. Nach dem spät kassierten 1:1-Ausgleich in Mecklenbeck, dem unfassbaren 0:1 gegen Deutz und dem 2:2 nach 2:0-Führung gegen Essen sorgte das Team von Mark Oliver Stricker am Sonntag in Köln für den nächsten Eintrag in dieser Kategorie: Nach einer Stunde führte der FSV bei Vorwärts Spoho mit 3:0, doch beim Abpfiff musste er sich mit einem 3:3 zufriedengeben. „Eine gefühlte Niederlage“, lautete die abermalige Enttäuschung des Cheftrainers. Und er hielt fest: „Wir hätten 12 Punkte auf dem Konto haben können, aber es sind nur drei.“ Damit belegen die Gütersloherinnen nach sechs Spielen den 12. Tabellenplatz, der wahrscheinlich nicht zum Klassenerhalt reichen wird. Der erste „Dreier“ schien auf dem Kunstrasenplatz im Kölner Nordfeld fast schon sicher, als Anna-Lena Meier in der 49. Minute ziemlich kaltschnäuzig das 0:3 erzielte. Der Ball war ihr nach einer unklar abgewehrten Freistoß-Hereingabe vor die Füße gefallen und sie sagte „Dankeschön“. Schämen musste sich der FSV für den klaren Vorsprung trotz dieses etwas glücklichen Treffers nicht, denn er hatte in der ersten Halbzeit zahlreiche gute Chancen gehabt. Anna Stockmann traf in der 22. Minute zum 0:1, nachdem sie zuvor bereits zwei Möglichkeiten ausgelassen hatte. Anna-Lena Meier erhöhte acht Minuten später nach einem langen Zuspiel von Torhüterin Emily Wittkowsky auf 0:2. „Wir hatten viele gute Situationen“, war Mark-Oliver Stricker vor allem mit der spielerischen Leistung zufrieden. Dass die Belohnung am Ende ausblieb, erklärt er vor allem mit der fehlenden Physis und der nachlassenden Laufleistung: „Wir sind wie gegen Essen nach gut 60 Minuten physisch eingebrochen und waren nicht mehr in der Lage, Vollgas zu geben.“ Hinzu kommt aus seiner Sicht eine Komponente „Mädchen gegen Frauen“. Unsere jungen Spielerinnen tun sich schwer, wenn die robusten Gegenspielerinnen ihre Cleverness und Körperlichkeit einsetzen und die Unparteiischen, wie Melina Reuschel in Köln, manche rustikal geführte Zweikämpfe großzügig durchgehen lassen. Dem Kölner Anschlusstreffer durch Ann-Kathrin Vinken (60.) ging aus Strickers Sicht eine klare Fehlentscheidung voraus. Statt Freistoß für den FSV entschied Reuschel auf Freistoß für Spoho; die Hereingabe köpfte Vinken zum 1:3 ins Tor. Vinkens 2:3 in der 70. Minute resultierte aus einem schönen 20-Meter-Schuss. „Aber zwanzig Minuten früher hätten wir die Entstehung des Treffers mit einer stärkeren Laufleistung verhindert“, legte Stricker den Finger in die Wunde. In der 78. Minute glich Köln durch Madlen Behrends zum 3:3 aus, und mancher Gütersloher Anhänger bangte nun sogar um den einen Punkt. Tatsächlich aber kam der FSV dem Siegtreffer in der Schlussphase deutlich näher. Erst wehrte Spoho-Keeperin Leonore Gruber einen freien Schuss von Anna-Lena Meier ab, dann wählte Anna-Sophie Schindler bei einer 3:1-Überzahlsituation ein Abspiel auf die im Abseits stehende Greta Hohensee, statt selbst durchzulaufen und abzuschließen. „Wir machen es immer besser, aber noch nicht gut genug.“ Weil er auch in diesem Spiel viel Positives sah, hat Mark Oliver Stricker die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sein Team bald den ersten Saisonsieg schafft. Es liegt aber noch viel Arbeit vor den Spielerinnen – vor allem, um die physischen Defizite auszugleichen. Weiter geht es am Sonntag, 5. Oktober, um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen die U23 von Bayer Leverkusen. FSV Gütersloh: Wittkowsky – Koepke (63. Haag), Schmücker, Bendix, Büttner – Meier, Leßner (81. Rohden), Berning – Stockmann, Hohensee, Pfeiffer (73. Schindler). Tore: 0:1 (22.) Stockmann, 0:2 (30.) Meier, 0:3 (49.) Meier, 1:3 (60. Vinken, 2:3 (70.) Vinken, 3:3 (78.) Behrends.

U19 des FSV Gütersloh holt ersten Punkt gegen Düsseldorf

FSV-Nachwuchsspielerin Friederike Ladage (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Im dritten Saisonspiel der WDFV U19-Juniorinnen-Liga hat der FSV Gütersloh den ersten Sieg verpasst, aber den ersten Punkt geholt. Gegen die DJK TUSA 06 Düsseldorf hieß es nach zweimaliger Zwei-Tore-Führung am Ende 3:3. „Wir wollten allen Mädels Spielpraxis geben“, erklärte FSV-Trainer Mohammad Mesbah, der das Team am Samstag in der Tönnies-Arena gegen die zuvor ebenfalls punktlosen Gäste coachte. Im ersten Durchgang spielte der mit U16- und U-17-Spielerinnen bestückte FSV die größere individuelle Qualität erfolgreich aus. „Wir waren von der ersten Minute an wach und haben mit viel Leidenschaft gekämpft“, lobte Mesbah die Einstellung. Und obwohl das mannschaftliche Zusammenspiel hier und da noch nicht perfekt war, sorgten Johanna Braune (25.) und Emilia Starkmann (33.) nach schönen Kombinationen über die Außenbahnen für eine verdiente 2:0-Führung. Leider musste noch vor der Pause Lena Latton wegen einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden. In der 61. Minute erzielte Leni Krutsch für die mit vielen älteren Spielerinnen angetretenen Rheinländerinnen den Anschlusstreffer, doch Mara Nölle stellte mit ihrem Treffer zum 3:1 (67.) rasch den alten Abstand wieder her. „Wir haben im zweiten Durchgang etwas an Qualität eingebüßt“, beobachtete der FSV-Coach, gab dem Ausbildungsgedanken aber Vorrang vor einer Ergebnissicherung. Miriam Sanduqa (78.) und Ava Eden Azekzai (85.) nutzten das aus, um für Düsseldorf in der Schlussphase noch das 3:3 zu erzielen. Weiter geht es für unsere U19 am Freitag, 3. Oktober, mit der Partie beim FSV Mainz 05. FSV Gütersloh U19: Rowny – Latton (41. Ladage), Rehpöhler, Peters – Kirjanow, Schulte (70. Hölter), Braune, Nölle (70. Reger), Rödel (46. Stahlschmidt) – Starkmann (58. Combrink), Fleiter.

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