FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Elina Büttner & Lukas Jäschke – unsere U17‑Coaches

Elina Büttner & Lukas Jäschke – unsere U17‑Coaches

Zwei Trainer. Eine Richtung. Bei uns trifft Tradition auf Zukunft: Elina Büttner, seit der U13 im FSV und seit fünf Jahren Trainerin, sowie Lukas Jäschke, der in seine vierte Saison startet, bilden das U17‑Trainerteam für 2026/27. Gemeinsam stehen sie für Leidenschaft, klare Ideen und echte FSV‑Identität. Unter ihrer Führung geht unsere U17‑Mannschaft in eine besondere Spielzeit – denn sie nimmt am DFB‑Pokal 2026/27 teil. DFB‑Pokal 2026/27 – wir sind dabei. Gemeinsam. Für den FSV.

Friederike Ladage verstärkt das Frauen‑Team – Talent aus der eigenen U17

Friederike Ladage verstärkt das Frauen‑Team – Talent aus der eigenen U17 (Foto: Boris Kessler)

Der FSV Gütersloh freut sich über einen besonderen Neuzugang: Friederike Ladage rückt aus unserer U17 in den Kader der Frauen auf. Friederike hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Mit großer Leidenschaft, starker Mentalität und echtem FSV‑Herzblut hat sie sich ihren Platz im Team erarbeitet. Ihr Weg zeigt, wie wertvoll und erfolgreich unsere Nachwuchsarbeit ist. Wir sind stolz, ein weiteres Talent aus den eigenen Reihen im Frauen‑Team begrüßen zu dürfen und freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft. Willkommen im Team, Friederike!

Starker Saisonabschluss unserer U16

Starker Saisonabschluss unserer U16! (Foto: Steffen Willmann)

Mit einer konzentrierten Teamleistung sichert sich unsere U16 ein verdientes 3:1 gegen die Mädels des VfL Bochum und setzt damit einen beeindruckenden Schlusspunkt hinter die Saison.

U16-Trainerteam des FSV Gütersloh für die Saison 2026/27

U16-Trainerteam (Steffen Willmann, Lotte Müller, Andreas Weckheuer) des FSV Gütersloh für die Saison 2026/27 (Foto: Sandra Zens / FSV Gütersloh 2009)

Das U16‑Trainerteam des FSV Gütersloh geht mit viel Erfahrung, Kontinuität und frischer Energie in die neue Saison. Drei Persönlichkeiten, ein gemeinsamer Anspruch: unsere Talente bestmöglich zu fördern und sportlich wie menschlich weiterzuentwickeln. Steffen Willmann (links) startet in sein drittes Jahr als Teil des U16‑Trainerteams. Mit seiner klaren Linie, seiner Energie und seinem hohen Engagement ist er ein zentraler Baustein in der Entwicklung unserer Nachwuchsspielerinnen. Lotte Müller (Mitte) startet in ihr zweites Jahr im Trainerteam. Im Sommer absolviert sie ihre Trainerlizenz – ein starkes Zeichen für ihren Weg im Nachwuchsfußball und ihre Ambition, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auch Andreas Weckheuer (rechts) geht in seine dritte Saison. Er bringt Ruhe, Struktur und wertvolle Erfahrung in die tägliche Trainingsarbeit ein und sorgt dafür, dass die Mannschaft sportlich stabil und taktisch gut vorbereitet in jedes Spiel geht. Gemeinsam bilden sie ein Team, das unsere U16 nicht nur sportlich voranbringt, sondern auch menschlich prägt. Der FSV Gütersloh freut sich auf eine erfolgreiche Saison 2026/27 mit einem starken Trainerteam an der Seitenlinie.

FSV Gütersloh lädt zum Sichtungstraining für die Frauenmannschaft / U19 und U17 am 10. & 17. Juni 2026 ein

Training beim FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh öffnet wieder seine Türen für talentierte Spielerinnen, die den nächsten Schritt im Frauen- und Mädchenfußball gehen wollen. Am 10. & 17. Juni 2026, jeweils um 18:00 Uhr, hast du die Chance, dich für unsere Frauenmannschaft, die U19 oder die U17 zu empfehlen. 📍 Tönnies Arena, Rheda‑Wiedenbrück ⏰ 18:00 Uhr Ob ambitionierte Nachwuchsspielerin oder bereits erfahren auf dem Platz – wir bieten dir die Möglichkeit, dein Können unter leistungsorientierten Bedingungen zu zeigen und Teil eines starken, engagierten Teams zu werden. Damit du teilnehmen kannst, brauchst du eine gültige Probetrainingserlaubnis deines aktuellen Vereins. Alle Infos & das Formular findest du hier: https://fsvguetersloh.de/wp-content/uploads/2025/10/fsvgutersloh-probetraining.pdf 💡 Wichtig: Die ausgefüllte Erlaubnis muss am Trainingstag vorliegen. Spielerinnen ohne aktuellen Vereinsstatus benötigen keine Genehmigung. Für eine bessere Planung freuen wir uns über eine kurze Anmeldung mit: ✅Name ✅Jahrgang ✅Verein ✅Position Kontakt: 📧 m.horstkoetter@fsvguetersloh.de 📞 +49 173 7025453 Wir freuen uns auf viele motivierte Spielerinnen und zwei intensive Trainingstage voller Leidenschaft, Teamgeist und Fußballpower! 💪⚽

Zitterpartie für den FSV Gütersloh geht auch nach dem Saisonende weiter

Ostwestfalen-Derby in der SchücoArena: Anna-Sophie Schindler im Duell gegen Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh ist die Saison beendet, aber die Zitterpartie im Kampf um den Klassenerhalt geht weiter. Am letzten Spieltag entging der FSV trotz einer finalen 2:4-Niederlage bei Arminia Bielefeld dem direkten Abstieg. Er belegt aber in der Abschlusstabelle den gefährdeten 11. Platz. Der reicht nur dann zur Rettung, wenn die U21 des 1. FC Köln als Meister den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga schafft. Dafür muss sich der Nachwuchs des Bundesligisten gegen den Nord-Meister Holstein Kiel durchsetzen. Das Hinspiel findet in zwei und das Rückspiel erst in drei Wochen statt. Solange bleibt also in der Schwebe, für welche Liga der Verein für die nächste Spielzeit planen muss. FSV-Trainerin Britta Hainke gab sich nach dem Schlusspfiff in Bielefeld zuversichtlich, dass den Kölnerinnen, die sich den Titel am letzten Spieltag durch einen 2:0-Erfolg beim Absteiger Borussia Mönchengladbach II sicherten, der Aufstieg gelingt. „Wenn es klappt, wird es mit uns eine sehr attraktive Regionalliga“, sagte Hainke mit vorsichtiger Vorfreude. Der FSV Gütersloh würde in der dritthöchsten deutschen Spielklasse dann nicht nur erneut auf den als Vizemeister gescheiterten Titelfavoriten Borussia Dortmund treffen, sondern auch auf den als Westfalenligameister aufgestiegenen FC Schalke 04. Vor 2.048 Zuschauern in der SchücoArena lieferten die Gütersloherinnen gegen den hoch favorisierten Tabellendritten eine insgesamt gute Leistung. Selbst mit einem Sieg wäre indes keine Verbesserung des Tabellenplatzes gelungen, weil sich der vor ihm platzierte SSV Rhade gleichzeitig mit 3:0 beim Absteiger Deutz 05 durchsetzte. Kurzzeitig befürchtete Britta Hainke allerdings den direkten Abstieg, als die Kunde von einer vermeintlichen Gladbacher 2:1-Führung gegen den 1. FC Köln U21 die Runde machte. Gladbach wäre mit einem Sieg nach Punkten am FSV vorbeigezogen. Tatsächlich erwies sich die Ergebnismeldung eines Fußball-Portals als falsch, wie Geschäftsführer Michael Horstkötter von der in Gladbach anwesenden Staffelleiterin Marianne Finke-Holtz erfuhr. Den deutlich besseren Start erwischten die Bielefelderinnen, deren in Gütersloh lebende Trainerin Annabel Jäger vor dem Anpfiff verabschiedet worden war. Emilie Klingen nutzte eine von drei guten Chancen in der Anfangsviertelstunde in der 11. Minute zur 1:0-Führung. Zuvor hatte Jocelyn Hampel die Latte getroffen (8.), anschließend (15.) wehrte FSV-Torhüterin Emily Wittkowsky einen Schuss von Sophia Tiemann stark ab. „Wir haben zu Beginn viele Fehler gemacht. Vielleicht war das auch der großen Kulisse geschuldet“, überlegte Hainke. Einem kräftigen Gewitter geschuldet war die zwölfminütige Spielunterbrechung, für die Schiedsrichterin Silke Althaus (Senden) beide Teams nach 22 Minuten in die Kabine schickte. Wie eine kalte Dusche kassierten die Gütersloherinnen nach Wiederbeginn (27.) den zweiten Gegentreffer durch Jocelyn Hampel. Doch mit dem sofortigen 2:1-Anschlusstor durch Hannah Leßner (28.) übernahmen die Gütersloherinnen das Kommando auf der „Alm“. Pauline Berning scheiterte nach einem Zuspiel von Kathi Rädeker an Kira Kutzinski (34.), bevor Anna-Sophie Schindler die Arminia Keeperin mit einem Lupfer in Verlegenheit brachte (36.). Eine ärgerliche Fehlerkette verschaffte den vom Publikum lautstark angefeuerten Gastgeberinnen in der 53. Minute dann wieder Rückenwind. Jocelyn Hampel war Nutznießerin, wobei Emily Wittkowsky ihren ersten Schuss noch reaktionsschnell abgewehrt hatte. Und als nur vier Minuten später das 4:1 durch Jana Leuchtmann fiel, kamen bei den Gütersloher Anhängern sogar Erinnerungen an die 0:6-Hinspielklatsche auf. Doch das FSV-Team fiel keineswegs auseinander, sondern fing sich rasch wieder. Anna Stockmann verkürzte in der 62. Minute auf 4:2, nachdem Kathi Rädeker einen energischen Solo-Vorstoß in den Bielefelder Strafraum mit einem Pass nach innen abgeschlossen hatte. Die unermüdlich attackierende Stockmann hatte zwei Minuten später sogar die nächste gute Chance, doch Arminias Schlussfrau Kutzinski lenkte ihren Schuss zur Ecke. Die Gütersloherinnen witterten auch in der Schlussphase ihre Chance, nachdem Emily Wittkowski ihre Farben in der 72. Minute mit einer Glanzparade gegen einen Kurzdistanz-Versuch von Jocelyn Hampel im Spiel gehalten hatte. Leider reichte es weder zu einem Punktgewinn noch zu einem dritten Treffer. Der letzte Schuss von Clara Koepke (89.) wurde gerade noch zur Ecke abgefälscht. Wegen der Ungewissheit des Ausgangs war die Stimmung beim anschließenden Saisonabschluss von Spielerinnen, Trainerteam und Offiziellen in der Tönnies-Arena etwas verhalten. Ein Urgestein des Gütersloher Frauenfußballs war schon nicht mehr dabei. Einen Tag nach ihrem 39. Geburtstag teilte Birgitta Schmücker, die seit 2006 für den FCG und seit 2009 ununterbrochen für den FSV in Bundesliga, 2. Liga und Regionalliga gespielt hatte, ihre Entscheidung mit, die Karriere zu beenden. Arminia Bielefeld: Kutzinski – Ebert (74. Preuß), Allmeroth, Bultmann, Reinkensmeier (60. Bärenwaldt) – Leuchtmann (87. Barkhausen) – Wehmeyer (60. Stuckenschnieder), Hampel, Lösch, Thiemann (74. Fenu) – Klingen. Im Aufgebot: Brakemeier, Ejupi, Czekalla, Venrath (Tw). FSV Gütersloh: Wittkowsky – Rother, Haaqg, Bendix, Koepke – Kammermann – Stockmann (86.  – Ladage), Berning (80. Koerdt), Schindler (86. Rohden), Leßner (66. Maier) – Rädeker (66. Hohensee). Im Aufgebot: Schmücker, Babic, Mehn, Otto (Tw). Tore: 1:0 (11.) Klingen, 2:0 (27.) Hampel, 2:1 (28.) Leßner, 3:1 (53.) Hampel, 4:1 (57.) Leuchtmann, 4:2 (62.) Stockmann.

FSV Gütersloh sucht Co-Trainer*in für die U17-Mannschaft

Die erfolgreiche U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh verstärkt sein Trainerteam im Nachwuchsbereich und sucht zur neuen Saison eine Co-Trainerin oder einen Co-Trainer für die U17-Mannschaft. Die Position wird frei, da Daniel Schiewe künftig das Trainerteam der 1. Frauenmannschaft unterstützen wird. Gemeinsam mit U17-Cheftrainer Lukas Jäschke soll das Trainerteam neu aufgestellt und die Mannschaft auf die Aufgaben in der B-Juniorinnen-Regionalliga vorbereitet werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der individuellen Weiterentwicklung und Förderung der Spielerinnen. Voraussetzung für die Position ist mindestens die B-Lizenz. Interessierte Bewerber*innen werden gebeten, sich beim FSV-Jugendleiter Ralf Philipper zu melden: Telefon: +49 152 31732844 E-Mail: r.philipper@fsvguetersloh.de

FSV Gütersloh verabschiedet Natalia Marczak

FSV Gütersloh verabschiedet Natalia Marczak. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Am Rande des gestrigen Frauen-Regionalligaspiels des FSV Gütersloh gegen den GSV 1910 Moers wurde Natalia Marczak offiziell vom Verein verabschiedet. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin wird den FSV nach der laufenden Saison verlassen und sich dem Frauen-Landesligisten Rot-Weiß Unna anschließen. Natalia Marczak durchlief sämtliche Jugendmannschaften des FSV Gütersloh und war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil der Vereinsfamilie. In der aktuellen Saison kam sie sowohl für die U19-Mannschaft des FSV in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga als auch für die 2. Mannschaft in der Frauen-Westfalenliga zum Einsatz. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Natalia Marczak für ihren langjährigen Einsatz im Trikot des FSV und wünscht ihr für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg bei Rot-Weiß Unna viel Erfolg und alles Gute.

FSV Gütersloh verabschiedet Greta Hohensee, Anna Stockmann und Celina Seggelmann

Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Anna Stockmann, Greta Hohensee und Celina Seggelmann. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Im Rahmen des letzten Heimspiels der Frauen-Regionalliga-Saison 2025/2026 hat der FSV Gütersloh vor der Partie gegen den GSV 1910 Moers drei Spielerinnen offiziell verabschiedet. Den Verein verlassen werden Greta Hohensee (17), Anna Stockmann (18) und Celina Seggelmann (19), die vor dem Anpfiff gemeinsam von Team und Publikum verabschiedet wurden. Greta Hohensee und Anna Stockmann wechselten im Sommer 2024 zum FSV Gütersloh, durchliefen zunächst die U17 und schafften zur laufenden Saison den Sprung in die 1. Frauenmannschaft. Celina Seggelmann ist seit 2020 Teil des Vereins und hat sämtliche Nachwuchsteams des FSV durchlaufen und damit eine lange Entwicklung im Verein genommen. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Greta Hohensee, Anna Stockmann und Celina Seggelmann herzlich für ihren Einsatz, ihre Entwicklung und ihre Verbundenheit zum Verein und wünscht ihnen für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute.

FSV Gütersloh besiegt aufopferungsvoll kämpfenden GSV Moers mit 8:0

Leandra Kammermann in Regionalliga-Duell gegen den GSV 1910 Moers. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat sein letztes Regionalliga-Heimspiel der Saison 2025/2026 erfolgreich gestaltet. Am 25. Spieltag der Frauen-Regionalliga West setzte sich die Mannschaft von Cheftrainerin Britta Hainke in der heimischen Tönnies-Arena mit 8:0 (3:0) gegen den GSV 1910 Moers durch. Trotz des deutlichen Ergebnisses stand vor allem der große Respekt gegenüber den Gästen im Mittelpunkt, die die Reise in die Tönnies-Arena mit stark dezimiertem Kader antraten und sich der sportlichen Herausforderung unter schwierigen Bedingungen mit großem Einsatz stellten. Dem GSV Moers standen lediglich neun Spielerinnen zur Verfügung. Bei sommerlichen Temperaturen auf dem aufgeheizten Kunstrasen der Tönnies-Arena verlangte die Partie beiden Teams alles ab. Dass die Gäste dennoch antraten und bis zum Schlusspfiff leidenschaftlich kämpften, verdient höchste Anerkennung. Für den FSV war die Ausgangslage vor der Partie eindeutig: Im Kampf um den Klassenerhalt zählte ausschließlich ein Sieg gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht. Verzichten musste der FSV dabei auf Kapitänin und Torhüterin Leah Blome, die sich eine Woche zuvor im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund eine Meniskusverletzung zugezogen hatte und in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Für sie rückte Emily Wittkowsky zwischen die Pfosten, die bereits in Dortmund nach ihrer Einwechslung überzeugt hatte. Zudem nahm das Trainerteam zwei weitere Änderungen in der Startelf vor: Janna Koerdt und Anna-Lena Meier begannen für Clara Koepke und Anna-Sophie Schindler. Die Gastgeberinnen ließen früh die Chance zur Führung liegen. Pauline Berning scheiterte zunächst mit einem Foulelfmeter, machte ihren Fehlschuss jedoch nur wenig später wieder wett: Bereits in der 7. Spielminute traf sie zum 1:0 für den FSV. Moers musste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit den verletzungsbedingten Ausfall einer weiteren Spielerin verkraften, hielt defensiv aber weiterhin mit großem Einsatz dagegen. Der FSV tat sich trotz klarer Feldüberlegenheit zunächst schwer, ehe Emma Bendix in der 30. Minute auf 2:0 erhöhte. Kurz vor der Pause schnürte Pauline Berning mit dem Treffer zum 3:0 (41.) ihren Doppelpack. Zur zweiten Halbzeit brachte das FSV-Trainerteam mit Greta Hohensee, Merle Rohden und Anna-Sophie Schindler gleich drei frische Kräfte. Für Hohensee war es wenige Tage nach dem Gewinn der U17-Europameisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft die Rückkehr in den Kader des FSV Gütersloh. Katharina Rädeker, Pauline Berning und Anna Stockmann blieben dagegen in der Kabine. Auch der GSV Moers musste verletzungsbedingt erneut umstellen und konnte die zweite Halbzeit nur noch mit sechs Feldspielerinnen und Torhüterin Tanja Soentjens bestreiten. Gegen den zunehmend dezimierten Gegner spielte der FSV seine Überlegenheit nun konsequenter aus. Anna-Sophie Schindler erhöhte in der 51. Minute auf 4:0, ehe Hannah Leßner nur drei Minuten später das 5:0 erzielte. Tina Rother schraubte das Ergebnis mit einem Doppelschlag in der 58. und 61. Minute auf 7:0. Den Schlusspunkt setzte erneut Hannah Leßner mit ihrem zweiten Treffer des Tages zum 8:0-Endstand in der 75. Minute. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, lag auch am couragierten Auftritt der Gäste aus Moers. Torhüterin Tanja Soentjens zeichnete sich mehrfach mit starken Paraden aus und verhinderte weitere Gegentreffer. Trotz der schwierigen personellen Situation zeigte der GSV über die gesamte Spielzeit großen Einsatzwillen und Mut. Im Tabellenkeller bleibt die Situation vor dem letzten Spieltag weiter spannend. Der FSV Gütersloh steht mit 24 Punkten und einer Tordifferenz von -4 auf Rang elf der Regionalliga West. Ob dieser Platz zum Klassenerhalt reicht, hängt weiterhin auch vom möglichen Aufstieg des Regionalliga-Meisters in die 2. Frauen-Bundesliga ab. Nur wenn sich der Meister der Regionalliga West – entweder die U21 des 1. FC Köln oder Borussia Dortmund – in der Relegation gegen Nord-Meister Holstein Kiel durchsetzt, bleibt es bei drei Absteigern. Als zweiter Absteiger neben dem GSV Moers steht nach dem heutigen Spieltag Deutz 05 fest. Borussia Mönchengladbach II liegt nach dem 1:1 bei der U23 von Bayer Leverkusen mit 22 Punkten auf Rang zwölf, während der SSV Rhade durch einen 1:0-Erfolg gegen die DJK Wacker Mecklenbeck auf 26 Punkte kommt und Platz zehn behauptet. Damit kommt es am letzten Spieltag zu einem spannenden Finale im Kampf um den Klassenerhalt. Der FSV Gütersloh gastiert am Sonntag, den 31. Mai, beim Tabellendritten DSC Arminia Bielefeld. Das Ostwestfalen-Derby in der SchücoArena wird für den FSV zur letzten großen Herausforderung der Saison. Borussia Mönchengladbach II empfängt zeitgleich die U21 des 1. FC Köln, während der SSV Rhade beim bereits abgestiegenen Deutz 05 antreten muss. FSV Gütersloh 8:0 GSV Moers FSV Gütersloh: Wittkowsky – Rother, Haag (58. Mehn), Bendix, Leßner – Koerdt – Berning (46. Rohden), Kammermann [C] – Meier (58. Ladage), Rädeker (46. Hohensee), Stockmann (46. Schindler). Im Aufgebot: Seggelmann, GSV Moers: Soentjens – Miyake, Bukvasevic, Temiz, Sadiku [C], Jaffari, Kleinwegen, Gellesch, Schuster Tore: 1:0 Berning (7.), 2:0 Benix (30.), 3:0 Berning (41.), 4:0 Schindler (51.), 5:0 Leßner (54.), 6:0 Rother (58.), 7:0 Rother (61.), 8:0 Leßner (75.) Schiedsrichterin: Doro Brockschmidt Gelbe Karten: Bukvasevic (22., GSV Moers)

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