FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh fällt nach 1:3-Niederlage in Dortmund auf gefährdeten Tabellenplatz zurück

FSV-Torhüterin Leah Blome im Regionalliga-Duell bei Borussia Dortmund. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West wird für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh zu einer Zitterpartie, die womöglich über das Saisonende hinausreicht. Am Sonntag rutschte der FSV in der Tabelle nämlich einen Platz nach unten: Vom sicheren Rang zehn ging es auf den gefährdeten 11. Platz. Grund dafür war nicht so sehr die erwartbare 1:3-Niederlage beim hochfavorisierten Tabellenzweiten Borussia Dortmund, sondern eher der 2:1-Überraschungssieg des bisher hinter Gütersloh platzierten SSV Rhade beim Tabellendritten Arminia Bielefeld. Positiv war für den FSV immerhin die 1:2-Heimniederlage von Borussia Mönchengladbach II gegen Spoho Köln sowie die 0:5-Schlappe der Spvg. Deutz 05 in Mecklenbeck. In den letzten beiden Partien kämpfen Rhade (23 Punkte), Gütersloh (21), Gladbach (21) und Deutz (18) darum, nicht neben dem GSV Moers (3 Punkte) aus der höchsten westdeutschen Spielklasse absteigen zu müssen. Es bleibt nur dann bei drei Absteigern, wenn der Meister (entweder 1. FC Köln U21 oder Borussia Dortmund) sich über die Relegation gegen den Nord-Meister Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Liga sichert. „Ich bin gerade nach unserem heutigen Auftritt zuversichtlich“, sagte Cheftrainerin Britta Hainke, die mit ihrem Team noch daheim gegen den GSV Moers (25. Mai) und in Bielefeld (31. Mai) antreten muss. Tatsächlich konnten die Gütersloherinnen den Rasen im Dortmunder Stadion Rote Erde erhobenen Hauptes verlassen. Vor 1.605 Zuschauern boten sie der Daueroffensive der mit Bundesligaerfahrung gespickten Profitruppe läuferisch und kämpferisch aufopferungsvoll sowie taktisch diszipliniert Paroli. Natürlich ließen sich BVB-Chancen aus dem Spiel heraus nicht völlig vermeiden, aber die drei Gegentreffer kassierte der FSV nach Standards. Dabei war die Dortmunderin Rita Schumacher der entscheidende Faktor. Erst verwandelte die 25-Jährige einen berechtigten Foulelfmeter zur 1:0-Führung (45.+1), dann verwerteten Frederike Kempe (53.) und Ronja Leubner (84.) zwei von Schumacher stark getretene Eckstöße. Dass es in der ersten Halbzeit zu einer sechsminütigen Nachspielzeit kam, war die Konsequenz einer möglicherweise bösen Verletzung der Gütersloher Torhüterin Leah Blome. Die 19-Jährige blieb in der 22. Minute nach einer starken Rettungsaktion gegen die frei vor ihr stehende Ronja Leubner am Boden liegen. Nach längerer Behandlung am rechten Knie wurde die FSV-Kapitänin von Sanitätern mit der Trage vom Platz befördert und zur ersten Untersuchung in eine Dortmunder Klinik gebracht. Mit mitfühlender Sorge verfolgte auf der Tribüne Yumnah Lohnherr das Geschehen. Die 16-Jährige hatte sich letztes Wochenende im U17-Regionalligaspiel des FSV einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und wird am Dienstag operiert. Für Leah Blome kam Emily Wittkowski zum dritten Mal in dieser Saison zum Einsatz. Die 19-Jährige machte ihre Sache ausgezeichnet, war mehrfach in brenzligen Situationen reaktionsschnell auf dem Posten und war bei den Gegentoren machtlos. Viel konnten vor ihr aber auch die kompakt gehaltenen Abwehrreihen wegverteidigen. Die hatte Britta Hainke nicht nur gut eingestellt, sondern auch geschickt aufgestellt. Hinten links lieferte Clara Koepke ein enormes Pensum mit vielen „Lösch-Einsätzen“ gegen Jasmin Jabbes. Vor dem Strafraum ergänzte diesmal Pauline Berning die Staubsaugerarbeit von Leandra Kammermann. Und Katharina Rädeker lief sich als einzige Sturmspitze die Lunge aus dem Leib, indem sie nahezu jedem in die Dortmunder Spielfeldhälfte geschlagenen Ball nachsetzte. Leider musste Anna Stockmann zur Pause wegen ihrer Knieprobleme in der Kabine bleiben. In der ersten Halbzeit war sie auf dem rechten Flügel die wirksamste Offensivkraft gewesen und immerhin zweimal, wenn auch nur recht harmlos, zum Torabschluss gekommen. Für sie kam Anna-Lena Meier ins Spiel. Die 29-Jährige setzte Akzente in der Balleroberung und war auch offensiv präsent. Es war kein Zufall, dass sie in der 56. Minute bei einem der wenigen Gütersloher Vorstöße in den Dortmunder Strafraum passend den Fuß in einen von Hannah Leßner abgefeuerten Flachschuss hielt und damit den Rückstand auf 1:2 verkürzte. Nun schienen sogar die erfahrenen Borussinnen einen Gedanken an einen potenziellen Ausgleich zu haben, jedenfalls gab es szenenweise leichte Unsicherheiten im ansonsten sicheren Passspiel. Für einen weiteren Treffer kamen unsere Frauen aber ehrlicherweise nicht in Frage. Mit dem Treffer zum 3:1 durch Ronja Leubner (84.) war die einseitige Partie dann entschieden. BVB-Trainer Markus Högner nahm einen Dreifachwechsel vor und brachte mit Melanie Schuster und Celina Baum zwei weitere Ex-Gütersloherinnen aufs Feld. Dort wirkten insgesamt acht ehemalige FSV-Spielerinnen mit, denn neben den Startelf-Spielerinnen Leubner, Kempe, Günnewig und van der Laan waren zuvor schon Paula Reimann und Nora Willeke eingewechselt worden. Leider konnte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter die „Ex-Parade“ nicht im Stadion mitverfolgen, weil er unter den Folgen eines Fahrradsturzes leidet. FSV Gütersloh: Blome (28. Wittkowsky) – Rother, Haag, Bendix, Koepke – Berning (79. Koerdt), Kammermann – Stockmann (46. Meier), Schindler (79. Rohden), Leßner – Rädeker (87. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn. Borussia Dortmund: van der Laan – Steenwijk (89. Böger), Kempe, Wöhrn (89. Schuster), Vogel – Günnewig, Ito (77. Reimann), Leubner – Jabbes (66. Willeke), Enderle (89. Baum), Schumacher. Im Aufgebot: Scholz, Lichatschow (Tw), Blum (Tw). Tore: 1:0 (45.+1) Schumacher (FE), 2:0 (53.) Kempe, 2:1 (56.) Meier, 3:1 (84.) Leubner.

FSV Gütersloh präsentiert Trainer­teams für neue U13- und U15-Juniorinnen­mannschaften

Neue Impulse für die Nachwuchsförderung: Die neuen U13- und U15-Trainerinnen des FSV mit Jugendleiter Ralf Philipper (re.) und dem stellv. Jugendleiter Andreas Dobrzanski (2.v.li.). (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt die Trainerteams seiner neuen U13- und U15-Juniorinnenmannschaften für die Saison 2026/2027 vor. Mit erfahrenen und engagierten Coaches setzt der Verein seine konsequente Nachwuchsförderung fort. Die U13-Juniorinnen werden künftig von Jaroslaw Rutkowski und Johanna Rehpöhler betreut. Rutkowski besitzt bereits die C-Lizenz, Rehpöhler startet im Juli ihre Lizenzausbildung. Zudem kennt sie den Verein aus den vergangenen Jahren als Spielerin in den U16- und U17-Teams bestens. Im Fokus stehen die spielerische Weiterentwicklung der Talente sowie die Förderung von Teamgeist und Freude am Fußball. Für die U15-Juniorinnen übernehmen ab Sommer Fatih Sari, Timur Ismail und Sophie Antonia Richter die Verantwortung. Sari und Richter verfügen bereits über die C-Lizenz, Ismail wird zeitnah die Ausbildung beginnen. Ziel ist die Vorbereitung auf den Leistungsbereich sowie die technische und taktische Weiterentwicklung der Spielerinnen. „Wir haben uns bewusst Zeit bei der Besetzung des Trainerstabs genommen“, erklärt FSV-Jugendleiter Ralf Philipper. „Oberste Priorität war es, fachlich und menschlich passende Trainerinnen und Trainer für unsere neuen Teams zu finden. Wir setzen weiterhin auf eine hochwertige Ausbildung und ein positives Umfeld. Die neuen Trainer bringen sowohl fachliche Expertise als auch pädagogisches Geschick mit, um unsere Spielerinnen individuell und als Mannschaft weiterzuentwickeln.“ Der Verein bedankt sich zudem bei Eltern und Spielerinnen für Geduld und Vertrauen während der Planungsphase. Der Trainingsstart beider Mannschaften ist für den 23. Juni 2026 vorgesehen.

Tickets für das Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld ab sofort erhältlich

Anna-Lena Meier im Regionalliga-Hinspiel gegen Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für das Ostwestfalen-Derby zwischen dem FSV Gütersloh und dem DSC Arminia Bielefeld sind ab sofort Eintrittskarten erhältlich. Das Frauen-Regionalliga-Spiel findet am Sonntag, den 31. Mai 2026, in der SchücoArena statt und bildet den 26. sowie letzten Spieltag der laufenden Saison. Der Anpfiff der Begegnung auf der „Bielefelder Alm“ erfolgt um 13:00 Uhr. Der Zuschauereinlass beginnt bereits ab 12:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten freien Eintritt. Die Tickets für das Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld sind ab sofort im Onlineticketshop von DSC Arminia Bielefeld erhältlich: https://shop.arminia.de/arminia-bielefeld/venue/Veranstaltungen/84ff292c-fe4f-4ffb-8d56-fb89df51ff68

U16 des FSV Gütersloh kassiert 1:2-Niederlage in Freudenberg

Die U16-Juniorinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Nach vier Spielen ohne Niederlage hat es die U16 des FSV Gütersloh am Sonntag wieder erwischt. Beim Tabellenneunten SV Fortuna Freudenberg ging die Partie der U17-Westfalenliga mit 1:2 verloren. Auch wenn es der FSV damit verpasste, sich in von Rang sieben aus zu verbessern, nahm Trainer Steffen Wittmann das Resultat gefasst hin: „Wir mussten personell viel rotieren, und am Ende war die Niederlage total verdient.“ Nach dem 0:1-Rückstand aus der 22. Minute hatte Nisa Ismail die Chance zum 1:1, traf aber nur den Pfosten. Konnten die Gütersloherinnen hier Pech für sich reklamieren, war noch vor der Pause aber auch Glück im Spiel. Ein aus Willmanns Sicht regulärer Freudenberger Treffer wurde nicht anerkannt, weil der Schiedsrichter der Meinung war, der von der Lattenunterkante abgesprungene Ball sei nicht hinter der Torlinie aufgeprallt. Das fällig 0:2 fiel dann erst in der 57. Minute. „Die waren physischer, athletischer, galliger und wollten es mehr“, attestierte der FSV-Cach den Gastgeberinnen deutliche Vorteile. Dennoch gelang Romy Reger in der 66. Minute der Anschlusstreffer, weil sie einen zweiten Ball entschlossen verwertete. Und tatsächlich bot sich dem FSV auch noch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch an die starke Flanke von Nele Burstein kam niemand heran. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Wilmes, Suttkemper, Öcal – Böhner, Hölter – Reger, Schielke (41. Micic), Burstein – Ismail, Cholewa (60. Burshille).

U19 des FSV Gütersloh bricht gegen Gladbach nach einer starken Halbzeit ein

FSV-Nachwuchsspielerin Helena Babić im Duell gegen die U19 von Borussia M'gladbach. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Eine starke Leistung in der ersten Halbzeit reichte dem FSV Gütersloh am Samstag nicht, um aus dem Heimspiel der WDFV-U19-Juniorinnenliga gegen Borussia Mönchengladbach etwas Zählbares mitzunehmen. „Die sind nach dem 0:0-Pausenstand aus der Kabine gekommen, sind sehr hoch angelaufen und haben unheimlich Druck gemacht“, beschrieb Trainer Robert Helmschrott das Gegnerverhalten und gab zu: „Damit sind wir nicht zurechtgekommen.“ Hatte der FSV die Gladbacher Stürmerinnen vorher recht gut im Griff gehabt, waren sie nun ein ums andere Mal nicht zu halten. Innerhalb von 25 Minuten brach eine Flut von sechs Gegentreffern über die Gütersloherinnen herein, so dass am Ende eine 0:6-Niederlage stand. Leider konnte der FSV-Coach personell nicht reagieren, weil ihm nur elf Spielerinnen zur Verfügung standen. In den letzten beiden Saisonspielen geht die Reise für die U19 zum FSV Mainz 05 und zur SG 99 Andernach. FSV Gütersloh U19: Otto – D. Gök, Wesseler, Babić, Krahner – Bremke, Hölter, Murati, Combrink – A. Gök, Topal.

FSV Gütersloh steht nach 0:1-Niederlage gegen Recklinghausen vor schwerem Saisonfinale

Pauline Berning im Regionalliga-Duell gegen den 1. FFC Recklinghausen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh spitzt sich der Abstiegskampf in der Regionalliga West immer mehr zu. Das Team von Cheftrainerin Britta verlor am Sonntag das Heimspiel gegen den 1. FFC Recklinghausen mit 0:1 und büßte damit eine Woche nach dem 2:2 bei Borussia Mönchengladbach II eine weitere Chance ein, sich einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Drei Spiele vor dem Saisonende bleibt der FSV in der Tabelle mit 21 Punkten als Fünftletzter zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, weil die punktgleichen Gladbacherinnen als Viertletzter mit 0:5 in Essen verloren. Aber der SSV Rhade erhöhte sein Punktekonto als Drittletzter durch einen 4:0-Sieg über das abgeschlagene Schlusslicht GSV Moers auf 20 Zähler, und der Deutz 05 holte als Vorletzter überraschend ein 3:3 in Leverkusen und liegt jetzt bei 18 Punkten. Abhängig vom Aufstieg in die 2. Bundesliga und vom Abstieg aus der 2. Bundesliga wird es drei oder vier Absteiger aus der Regionalliga geben. Von den vier Klubs, die neben Moers um den Klassenerhalt bangen müssen, hat der FSV Gütersloh das nominell schwerste Restprogramm. Er muss noch beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund (17. Mai) sowie beim Tabellendritten Arminia Bielefeld antreten (31. Mai) und hat nur noch ein Heimspiel gegen Moers (25. Mai). Mönchengladbach hat noch Heimspiele gegen Spoho Köln und den Spitzenreiter 1. FC Köln II sowie die Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen U23. Der SSV Rhade tritt noch in Bielefeld sowie Deutz an und hat Heimrecht gegen Mecklenbeck. Deutz gastiert noch in Mecklenbeck und beim 1. FC Köln II und trifft im letzten Saisonspiel auf den SSV Rhade. Britta Hainke versuchte in der Tönnies-Arena, ihren enttäuschten Spielerinnen Mut zu machen: „Es ist noch alles drin. Wir versuchen jetzt, in Dortmund etwas zu holen.“ Gegen den 1. FFC Recklinghausen krankte der FSV Gütersloh an seiner offensiven Harmlosigkeit. Ein starker 18-Meter-Schuss von Jana Koerdt (37.), mit dem sie Torhüterin Carlotta Sesjak zu einer Parade zwang, war der einzige torgefährliche Abschluss in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang schaffte es nur ein recht problemlos parierter 20-Meter-Freistoß von Anna-Sophie Schindler (68.) in den Notizblock. „Wir haben uns vorne zu oft verzettelt und zu wenig klare Aktionen gehabt“, gestand Britta Hainke. Pech war natürlich, dass nach 27 Minuten mit Anna Stockmann die beste Stürmerin wegen Knieproblemen ausgewechselt werden musste. Fast zeitgleich humpelte bei Recklinghausen mit Jennifer Moses eine von fünf Ex-Gütersloherinnen im Kader wegen eines Muskelfaserrisses vom Platz. Der entscheidende Treffer fiel in der 44. Minute. Hatten in zwei Situationen vorher Hannah Leßner und Kathi Rädeker im letzten Moment den Ball noch zu Ecke grätschen können, stand diesmal Julia Flöttchen in der Mitte bei einer flachen Hereingabe von der linken Seite blank und verwandelte unhaltbar zum 0:1. Die Gütersloher mühten sich, allzu häufig mit ungenauen langen Schlägen aus der Hintermannschaft, in Strafraumnähe zu kommen. Hier fehlte es aber immer wieder an Durchsetzungsvermögen. Für eine Sache lobte Britta Hainke ihr Team aber zurecht: „Ihr habt alles an Energie reingeworfen, was ihr habt.“ FSV Gütersloh: Blome – Rother, Haag, Bendix, Leßner (58. Koepke) – Koerdt – Rädeker, Meier (73. Rohden), Kammermann, Stockmann (27. Berning) – Schindler (73. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn, Otto (Tw).

U17 des FSV Gütersloh verpatzt Pokal-Generalprobe gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:5

FSV-Nachwuchsspielerin Yumnah Lohnherr (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Wenn eine misslungene Generalprobe ein gutes Omen ist, dann darf man von der U17 des FSV Gütersloh im anstehenden Pokal-Highlight einen guten Auftritt erwarten. Elf Tage vor dem Westfalen-Halbfinale bei Arminia Bielefeld (Mittwoch, 20. Mai., 18.30 Uhr) boten die B-Juniorinnen im Regionalliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach „die schlechteste Saisonleistung“, wie Co-Trainer Daniel Schiewe enttäuscht urteilte. Statt mit einem Sieg über den als Tabellenfünfter angereisten „Fohlenstall“ den 3. Tabellenplatz unangreifbar zu machen, verloren die Gütersloherinnen mit 0:5. Vor den letzten beiden Saisonspielen beträgt der Vorsprung vor den auf Rang vier gekletterten Gladbacherinnen sowie dem Bundesliga-Nachwuchs von Bayer 04 Leverkusen nur vier Punkte. Um gegen den Talentschuppen des Frauen-Zweitligisten für ein Unentschieden oder gar einen Sieg in Frage zu kommen, fehlte es dem FSV Gütersloh am Samstag in der Tönnies-Arena punktuell an fußballerischer Klasse, aber vor allem an der notwendigen Einstellung. Läuferischer Einsatz, Zweikampfführung und Körpersprache wirkten lustlos. Angesichts der bevorstehenden Herausforderung im Westfalenpokal hält Cheftrainer Lukas Jäschke die Entwicklung für bedenklich. Mildernde Umstände können die Mädels insofern geltend machen, als sie von einer möglicherweise schweren Knieverletzung von Yumnah Lohnherr zumindest für den Rest der ersten Halbzeit geschockt gewesen sein könnten. Die 16-Jährige, die vor zwei Jahren bereits einen Kreuzbandriss erlitt, war in der 25. Minute mit starken Schmerzen ausgewechselt und mit dem RTW ins Gütersloher St. Elisabeth-Hospital gebracht worden. Zu diesem Zeitpunkt lag der FSV allerdings schon mit 0:2 zurück. Der zweite Treffer von Doppeltorschützin Janneke Hurks (11., 18.) war immerhin umstritten, denn Torhüterin Kim Fahrmeyer hatte im Moment des Abschlusses die Hand am Ball. Außer einem gefährlichen Schuss von Emma Schulte hatte der FSV bis zur Pause in der Offensive nichts zu bieten. Nach Wiederanpfiff stellte ein 16-Meter-Freistoß von Johanna Braune (63.) die zweite aussichtsreiche Torchance wahr. Gladbach indes spazierte mehrfach mit Tempo und nach Belieben durch die Gütersloher Verteidigungslinien und schraubte das Resultat durch Treffer von Alexandra Pertseva (51.), erneut Hurks (55., Foulelfmeter) und Milla Jones (80.) in die Höhe. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Krahner, Meier (41. Nölle), Bretthauer – Braune – Lohnherr (25. Peters), Schulte, Kirjanow, Combrink (56. Wilmes) – Latton, Starkmann (56. Mathpoud).

FSV Gütersloh reist zum BVB – Gästeblock-Tickets ab sofort erhältlich

U17-Nationalspielerin Greta Hohensee im Hinrunden-Duell gegen Borussia Dortmund. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Tickets für das Frauen-Regionalliga-West-Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund jetzt erhältlich sind. Die Partie des 24. Spieltages, dem drittletzten Spiel der Saison, findet am Sonntag, den 17. Mai 2026, um 15:00 Uhr im traditionsreichen Stadion Rote Erde statt. Der FSV Gütersloh kämpft in den verbleibenden Spielen um den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Borussia Dortmund, derzeit Zweiter der Tabelle, geht als klarer Favorit in die Partie. Zahlreiche Spielerinnen im Dortmunder Kader haben zuvor für den FSV gespielt und sorgen für zusätzliche Brisanz. Im Hinspiel unterlag der FSV der Borussia mit 0:2 in der heimischen Tönnies-Arena, zeigte dabei aber eine starke kämpferische Leistung. Für das Rückspiel in Dortmund will das Team erneut alles geben und hofft auf die tatkräftige Unterstützung der eigenen Fans, um im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sichern. Tickets für den Gästeblock kosten 5,00 Euro pro Person und sind ausschließlich über den unten genannten Link verfügbar. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erhalten kostenfreien Eintritt, benötigen jedoch ein eigenes Ticket, das nach Vorlage des Ausweises beim Ordnungsdienst am Eingang abgeholt werden kann. Tickets sind nur in begrenzter Anzahl verfügbar und werden nach dem Prinzip „solange der Vorrat reicht“ vergeben. Hier geht es zu den Gästeblock-Tickets im BVB-Onlineticketshop: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/bvbaktion/de/ws/channel/shop/areaplan/venue/event/625943

U16 des FSV Gütersloh ist nach 1:0-Sieg über Münster schon seit vier Spielen ungeschlagen

Torschützin Nele Burstein feiert mit ihren Mitspielerinnen das 1:0 gegen TuS Saxonia Münster. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Mit dem zweiten Sieg in Folge, einem 1:0-Erfolg über den TuS Saxonia Münster, bauten die U16-Fußballerinnen des FSV Gütersloh ihre Ungeschlagen-Serie in der U17-Westfalenliga auf vier Partien aus. In der Tabelle bedeutet das die Sicherung des 7. Tabellenplatzes. Praktische Abstiegsgefahr besteht für das Team von Steffen Willmann, Andreas Weckheuer und Lotte Müller schon seit längerem nicht mehr. Fußballerischen Glanz verbreitete der FSV am Sonntag in der Tönnies-Arena gegen den Tabellenvorletzten allerdings nicht. Doch Steffen Willmann verwies zurecht auf die Tatsache, dass das Team in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatte. Er musste aus diversen Gründen auf gleich acht Spielerinnen verzichten. „Solche Spiele gibt es mal“, entschuldigte der Cheftrainer den dürftigen Auftritt. Nele Burstein, die beste Spielerin auf dem Platz, erzielte den Siegtreffer in der 33. Minute in Abstaubermanier nach einem Schuss von Nisa Ismail. Weil FSV-Keeperin Andrijana Perkovic die beiden einzigen brenzligen Situationen im Gütersloher Strafraum bereinigte, konnte sich Steffen Willmann neben den drei Punkten auch darüber freuen, ohne Gegentor geblieben zu sein. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Suttkemper, Nölle, Burstein – Reger, Hölter, Cholewa (28. Kriener), Graß, Wilmes – Burshille (68. Öcal), Ismail (68. Aulbur).

FSV Gütersloh kassiert 2:2-Ausgleich im „Sechs-Punkte-Spiel“ in der Nachspielzeit

Emma Bendix im Regionalliga-Duell bei Borussia Mönchengladbach II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West treten die Fußballerinnen des FSV Gütersloh auf der Stelle. Im „Sechs-Punkte-Spiel“ beim punktgleichen Tabellennachbarn Borussia Mönchengladbach II musste sich das Team von Cheftrainerin Britta Hainke am Sonntag trotz 2:0-Führung mit einem Unentschieden zufrieden geben. Den Gladbacher Ausgleichstreffer zum 2:2 kassierten die konsternierten Gütersloherinnen in der vierten Minute der Nachspielzeit. Zum wiederholten Mal in dieser Saison verlor unser Team schon sicher geglaubte Siegpunkte in der Schlussphase. Statt sich in der Tabelle vor den letzten vier Spielen etwas von der Konkurrenz abzusetzen, bleibt der FSV als Zehnter mit 21 Zählern nur dank des besseren Torverhältnisses vor einem möglichen Abstiegsrang. Immerhin: Weil gleichzeitig der SSV Rhade (1:3 gegen Borussia Dortmund) und Deutz 05 (0:8 gegen Arminia Bielefeld) ihre Partien des 22. Spieltags verloren, vergrößerte sich der Abstand zu den sicheren Abstiegsplätzen 12 und 13 auf vier Punkte. Am nächsten Sonntag empfängt der FSV Gütersloh den Tabellenneunten 1. FFC Recklinghausen, kann ihn aber angesichts von vier Punkten Rückstand nicht überholen. Auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage „Am Haus Lütz“ musste Britta Hainke in der Abwehrkette Clara Koepke ersetzen. Dies gelang durch das Startelf-Comeback von Sophie Haag problemlos. Der FSV hatte das Geschehen weitgehend im Griff, ließ aber durch Janna Koerdt (Pfosten) und Leandra Kammermann zwei gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach 45 Minuten war unser Trainerteam zu einer Umstellung gezwungen, denn Linksverteidigerin Hannah Leßner, die von einem Ball hart am Hinterkopf getroffen worden war, musste wegen Schwindels ausgewechselt werden. Für sie rückte Mittelfeldspielerin Anna-Lena Meier auf die Außenposition, während die eingewechselte Merle Rohden das Zentrum besetzte. „Anna-Lena hat das großartig gemacht“, lobte Britta Hainke die 29-Jährige für ihre bravouröse Leistung gegen die starke Gladbacher Kapitänin Joy Babatunde. Dennoch büßte der FSV an zunächst an Dominanz ein, überstand die schwierige Phase aber schadlos. Und dann brachte Anna Stockmann die Gütersloherinnen mit einem Doppelschlag auf die vermeintliche Siegerstraße. Erst erzielte die 18-Jährige in der 68. Minute nach einem Vorstoß über den linken Flügel das 0:1, dann legte sie in der 70. Minute mit einem feinen Drehschuss aus 16 Metern das 0:2 nach. „Wir hatten als Team eine super Energie auf dem Platz“, stellte Britta Hainke danach fest. Leider erhielt die Euphorie in der 83. Minute einen Dämpfer. In einem unübersichtlichen Gewusel im FSV-Strafraum bekam Babatunde irgendwie eine Fußspitze vor Keeperin Leah Blome an den Ball und markierte den Anschlusstreffer. „Wir dürfen das 1:2 nicht kriegen“, ärgerte sich Hainke darüber, dass ihr Team den Ball erst gehabt, dann aber wieder verloren hatte. Und in der vierten Minute der Nachspielzeit schlug ein 16-Meter-Freistroß von Sabrina Grundmann direkt zum 2:2 im Gütersloher Tor ein und traf den FSV mitten ins Herz. Zwar gelang Anna-Sophie Schindler anschließend noch ein Tor, doch Schiedsrichterin Nika-Viktorija Birbaum (Grevenbroich) erkannte den Treffer wegen einer umstrittenen Abseitsstellung nicht an. „Es ist so schade“, drückte Britta Hainke ihr Bedauern über den verpassten Sieg mit einem tiefen Seufzer aus. FSV Gütersloh: Blome – Rother, Haag, Bendix, Leßner (46. Rohden) – Koerdt, Kammermann – Schindler, Meier (90.+1 Schön), Rädeker (85. Ladage) – Stockmann (90.+3 Schmücker). Im Aufgebot: Soundé, Babic, Mehn, Otto (Tw).

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