FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh setzt auf Kontinuität: Hainke bleibt Cheftrainerin, Schiewe verstärkt Trainerteam

Britta Hainke (re.) bleibt Cheftrainerin, Daniel Schiewe (li.) verstärkt das Trainerteam. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt die Weichen für die Saison 2026/2027 und setzt dabei auf Kontinuität im Trainerteam der Frauenmannschaft: Britta Hainke wird die erste Frauenmannschaft des FSV Gütersloh auch in der kommenden Spielzeit als Cheftrainerin führen. Zudem wird Daniel Schiewe das Trainerteam künftig als Co-Trainer ergänzen. Die 58-jährige A-Lizenz-Inhaberin war im Februar dieses Jahres zum FSV Gütersloh zurückgekehrt, nachdem Cheftrainer Mark Oliver Stricker infolge eines Autounfalls ausgefallen war. Seitdem betreut Hainke die Regionalliga-Mannschaft gemeinsam mit Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser und Athletiktrainerin Kathrin Lückel durch die laufende Saison. Mit der Fortsetzung ihres Engagements bleibt Britta Hainke ihrem langjährigen Herzensverein erhalten. Bereits über viele Jahre hinweg war sie in unterschiedlichen Trainerfunktionen für den FSV Gütersloh tätig. Nach fast einem Jahrzehnt im Verein hatte sie den FSV zum Ende der Saison 2023/2024 auf eigenen Wunsch verlassen. In der Saison 2023/2024 stand Hainke bereits als Cheftrainerin der damaligen Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh an der Seitenlinie. Vor ihrer Rückkehr nach Gütersloh war Hainke in der laufenden Saison 2025/2026 als Co-Trainerin beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen tätig. Auch das weitere Trainerteam wird zur neuen Saison ergänzt: Daniel Schiewe übernimmt künftig die Rolle des Co-Trainers. Der 32-jährige B-Lizenz-Inhaber ist dem FSV Gütersloh bereits seit mehreren Jahren eng verbunden und arbeitet aktuell als Co-Trainer der U17-Mannschaft des Vereins. Durch seine langjährige Tätigkeit im Nachwuchsbereich kennt Schiewe sowohl die Strukturen des Vereins als auch viele der jungen Spielerinnen sehr gut, die bereits in der U17 unter seiner Leitung trainiert haben und inzwischen Teil der Frauenmannschaft sind. Gemeinsam mit Britta Hainke, Matthias Kaiser, Daniel Schiewe und Kathrin Lückel setzt der FSV Gütersloh damit auch in der Saison 2026/2027 auf ein Trainerteam, das sowohl Erfahrung als auch große Vereinsnähe mitbringt.

U17 des FSV Gütersloh verliert Pokal-Halbfinale durch umstrittenen Elfmeter

Merle Rohden im Duell gegen die U17 des DSC Arminia Bielefeld. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Der Traum von der Titelverteidigung im Westfalenpokalwettbewerb endete für die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh auf bittere Weise. Ein äußerst umstrittener Strafstoß führte am Mittwochabend zur 0:1-Niederlage im Halbfinale bei Arminia Bielefeld. „Wie kann das ein Elfmeter sein?“, fragte Trainer Lukas Jäschke voller Unverständnis, nachdem Schiedsrichterin Jonah Marie Flaskämper in der 53. Minute auf den Punkt gezeigt hatte. Die Unparteiische erklärte ihm, dass Johanna Braune im Strafraum bei einer Grätsche zwar den Ball gespielt habe, eine Bielefelder Angreiferin aber anschließend über sie zu Fall gekommen sei. Die Bielefelderin Leonie-Sophie Sievert ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf gegen FSV-Keeperin Ylvie Kleimann zum letztlich entscheidenden 1:0. Kleimann war fünf Minuten zuvor ins Tor gekommen, weil sich Kim Fahrmeyer eine Fingerverletzung zugezogen hatte. Damit zog die Arminia ins Pokalfinale ein, wo sie am 4. Juni auf den VfL Bochum trifft. Im Duell zwischen dem Zweiten und dem Dritten der B-Juniorinnen-Regionalliga an der Bielefelder Schillerstraße konnte die U17 des FSV ein Chancenplus der Gastgeberinnen nicht verhindern. Kim Fahrmeyer rettet zweimal glänzend gegen Nele Pieper (17.) und Nika Klauke (54.), außerdem verfehlten die Bielefelderinnen Hannah-Marie Zurmühlen (25.) und Marie Glose (48.) das Tor bei Kopfbällen nach Eckstößen nur knapp. Aber die Gütersloherinnen setzten der Arminia-Offensive ein starkes defensives Bollwerk entgegen. „Die Mädels haben alles reingeworfen, alles gegeben“, lobte Lukas Jäschke sein Team für den leidenschaftlichen Einsatz. Der FSV überzeugte aber nicht nur mit Kampf, sondern er brachte auch seine fußballerischen Qualitäten auf den Platz. Um zu glasklaren Torchancen zu kommen, mangelte es jedoch an Durchsetzungsvermögen in Strafraumnähe. So blieben ein 20-Meter-Flachschuss von Merle Rohden (23.) sowie ein 30-Meter-Freistoß von Johanna Braune (55.), die beide das Tor knapp verfehlten, die einzigen Möglichkeiten. „Es war ein typisches 0:0-Spiel“, fand Lukas Jäschke. Die Hoffnung auf ein Elfmeterschießen zerstob allerdings in dem aus seiner Sicht ärgerlichen Elfmeterpfiff. Jetzt drückt der FSV Gütersloh dem OWL-Konkurrenten die Daumen für das Pokalfinale und das Saisonfinale in der Regionalliga. Gelingt den Bielefelderinnen nämlich das Double, ergibt sich für unsere U17 wohl doch noch eine Chance auf die Qualifikation für den DFB-Pokalwettbewerb. In der Regionalliga müssen die Gütersloherinnen den dritten Tabellenplatz auswärts verteidigen. In den letzten beiden Partien geht es zum FC Iserlohn (23. Mai) und zu Fortuna Düsseldorf (6. Juni). FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer (57. Kleimann) – Horstmann (76. Meier), Haag, Krahner – Braune – Ladage, Schulte, Starkmann (66. Kirjanow), Rohden, Burstein – Bretthauer.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Juni 2026

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 18.06.2026 um 19.00 Uhr, laden wir alle Mitglieder sehr herzlich in die Tönnies-Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) ein. Die Veranstaltung findet im Konferenzbereich der Tönnies-Hauptverwaltung statt. Die anwesenden Mitglieder sind laut Vereinssatzung stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Tagesordnung: Begrüßung Bestimmung des/der Protokoll-/Schriftführer*in Genehmigung des Protokolls der JHV vom 04.12.2025 Bericht des Vorstandes Bericht über den Jahresabschluss 2025 Bericht der Kassenprüfer Genehmigung des Jahresabschlusses 2025 Beschluss über die Entlastung des Vorstandes Wahl des/der Wahlleiter*in Wahlen 10.1 Wahl des/der Vorsitzenden 10.2 Wahl des/der 2. Vorsitzenden 10.3 Wahl des/der Geschäftsführer*in 10.4 Wahl der Kassenprüfer Bericht zur sportlichen Entwicklung im Verein Verschiedenes Alle Wahlen und Abstimmungen werden gemäß der Vereinssatzung durchgeführt: § 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen (…) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich. § 17 Stimmrecht und Wählbarkeit Mitglieder sind stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Medienvertreter*innen sind ebenfalls herzlichst eingeladen an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen.

FSV-Torhüterin Leah Blome erleidet Meniskusverletzung

Schockmoment in Dortmund: FSV-Torhüterin Leah Blome verletzt sich am Knie. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh muss in den letzten beiden Saisonspielen der Regionalliga West auf seine Kapitänin verzichten. Torhüterin Leah Blome (19) zog sich am Sonntag in der Partie bei Borussia Dortmund eine Meniskusverletzung am Knie zu und muss sechs bis acht Wochen pausieren. Glücklicherweise konnten die Ärzte eine zunächst befürchtete Verletzung des Bandapparates ausschließen. Am Pfingstmontag, den 25. Mai, empfängt der FSV Gütersloh im Heimspiel den GSV 1910 Moers, ehe es am letzten Spieltag der Regionalliga in der Bielefelder SchücoArena zum Ostwestfalen-Derby gegen den DSC Arminia Bielefeld kommt.

FSV Gütersloh fällt nach 1:3-Niederlage in Dortmund auf gefährdeten Tabellenplatz zurück

FSV-Torhüterin Leah Blome im Regionalliga-Duell bei Borussia Dortmund. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West wird für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh zu einer Zitterpartie, die womöglich über das Saisonende hinausreicht. Am Sonntag rutschte der FSV in der Tabelle nämlich einen Platz nach unten: Vom sicheren Rang zehn ging es auf den gefährdeten 11. Platz. Grund dafür war nicht so sehr die erwartbare 1:3-Niederlage beim hochfavorisierten Tabellenzweiten Borussia Dortmund, sondern eher der 2:1-Überraschungssieg des bisher hinter Gütersloh platzierten SSV Rhade beim Tabellendritten Arminia Bielefeld. Positiv war für den FSV immerhin die 1:2-Heimniederlage von Borussia Mönchengladbach II gegen Spoho Köln sowie die 0:5-Schlappe der Spvg. Deutz 05 in Mecklenbeck. In den letzten beiden Partien kämpfen Rhade (23 Punkte), Gütersloh (21), Gladbach (21) und Deutz (18) darum, nicht neben dem GSV Moers (3 Punkte) aus der höchsten westdeutschen Spielklasse absteigen zu müssen. Es bleibt nur dann bei drei Absteigern, wenn der Meister (entweder 1. FC Köln U21 oder Borussia Dortmund) sich über die Relegation gegen den Nord-Meister Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Liga sichert. „Ich bin gerade nach unserem heutigen Auftritt zuversichtlich“, sagte Cheftrainerin Britta Hainke, die mit ihrem Team noch daheim gegen den GSV Moers (25. Mai) und in Bielefeld (31. Mai) antreten muss. Tatsächlich konnten die Gütersloherinnen den Rasen im Dortmunder Stadion Rote Erde erhobenen Hauptes verlassen. Vor 1.605 Zuschauern boten sie der Daueroffensive der mit Bundesligaerfahrung gespickten Profitruppe läuferisch und kämpferisch aufopferungsvoll sowie taktisch diszipliniert Paroli. Natürlich ließen sich BVB-Chancen aus dem Spiel heraus nicht völlig vermeiden, aber die drei Gegentreffer kassierte der FSV nach Standards. Dabei war die Dortmunderin Rita Schumacher der entscheidende Faktor. Erst verwandelte die 25-Jährige einen berechtigten Foulelfmeter zur 1:0-Führung (45.+1), dann verwerteten Frederike Kempe (53.) und Ronja Leubner (84.) zwei von Schumacher stark getretene Eckstöße. Dass es in der ersten Halbzeit zu einer sechsminütigen Nachspielzeit kam, war die Konsequenz einer möglicherweise bösen Verletzung der Gütersloher Torhüterin Leah Blome. Die 19-Jährige blieb in der 22. Minute nach einer starken Rettungsaktion gegen die frei vor ihr stehende Ronja Leubner am Boden liegen. Nach längerer Behandlung am rechten Knie wurde die FSV-Kapitänin von Sanitätern mit der Trage vom Platz befördert und zur ersten Untersuchung in eine Dortmunder Klinik gebracht. Mit mitfühlender Sorge verfolgte auf der Tribüne Yumnah Lohnherr das Geschehen. Die 16-Jährige hatte sich letztes Wochenende im U17-Regionalligaspiel des FSV einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und wird am Dienstag operiert. Für Leah Blome kam Emily Wittkowski zum dritten Mal in dieser Saison zum Einsatz. Die 19-Jährige machte ihre Sache ausgezeichnet, war mehrfach in brenzligen Situationen reaktionsschnell auf dem Posten und war bei den Gegentoren machtlos. Viel konnten vor ihr aber auch die kompakt gehaltenen Abwehrreihen wegverteidigen. Die hatte Britta Hainke nicht nur gut eingestellt, sondern auch geschickt aufgestellt. Hinten links lieferte Clara Koepke ein enormes Pensum mit vielen „Lösch-Einsätzen“ gegen Jasmin Jabbes. Vor dem Strafraum ergänzte diesmal Pauline Berning die Staubsaugerarbeit von Leandra Kammermann. Und Katharina Rädeker lief sich als einzige Sturmspitze die Lunge aus dem Leib, indem sie nahezu jedem in die Dortmunder Spielfeldhälfte geschlagenen Ball nachsetzte. Leider musste Anna Stockmann zur Pause wegen ihrer Knieprobleme in der Kabine bleiben. In der ersten Halbzeit war sie auf dem rechten Flügel die wirksamste Offensivkraft gewesen und immerhin zweimal, wenn auch nur recht harmlos, zum Torabschluss gekommen. Für sie kam Anna-Lena Meier ins Spiel. Die 29-Jährige setzte Akzente in der Balleroberung und war auch offensiv präsent. Es war kein Zufall, dass sie in der 56. Minute bei einem der wenigen Gütersloher Vorstöße in den Dortmunder Strafraum passend den Fuß in einen von Hannah Leßner abgefeuerten Flachschuss hielt und damit den Rückstand auf 1:2 verkürzte. Nun schienen sogar die erfahrenen Borussinnen einen Gedanken an einen potenziellen Ausgleich zu haben, jedenfalls gab es szenenweise leichte Unsicherheiten im ansonsten sicheren Passspiel. Für einen weiteren Treffer kamen unsere Frauen aber ehrlicherweise nicht in Frage. Mit dem Treffer zum 3:1 durch Ronja Leubner (84.) war die einseitige Partie dann entschieden. BVB-Trainer Markus Högner nahm einen Dreifachwechsel vor und brachte mit Melanie Schuster und Celina Baum zwei weitere Ex-Gütersloherinnen aufs Feld. Dort wirkten insgesamt acht ehemalige FSV-Spielerinnen mit, denn neben den Startelf-Spielerinnen Leubner, Kempe, Günnewig und van der Laan waren zuvor schon Paula Reimann und Nora Willeke eingewechselt worden. Leider konnte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter die „Ex-Parade“ nicht im Stadion mitverfolgen, weil er unter den Folgen eines Fahrradsturzes leidet. FSV Gütersloh: Blome (28. Wittkowsky) – Rother, Haag, Bendix, Koepke – Berning (79. Koerdt), Kammermann – Stockmann (46. Meier), Schindler (79. Rohden), Leßner – Rädeker (87. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn. Borussia Dortmund: van der Laan – Steenwijk (89. Böger), Kempe, Wöhrn (89. Schuster), Vogel – Günnewig, Ito (77. Reimann), Leubner – Jabbes (66. Willeke), Enderle (89. Baum), Schumacher. Im Aufgebot: Scholz, Lichatschow (Tw), Blum (Tw). Tore: 1:0 (45.+1) Schumacher (FE), 2:0 (53.) Kempe, 2:1 (56.) Meier, 3:1 (84.) Leubner.

FSV Gütersloh präsentiert Trainer­teams für neue U13- und U15-Juniorinnen­mannschaften

Neue Impulse für die Nachwuchsförderung: Die neuen U13- und U15-Trainerinnen des FSV mit Jugendleiter Ralf Philipper (re.) und dem stellv. Jugendleiter Andreas Dobrzanski (2.v.li.). (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt die Trainerteams seiner neuen U13- und U15-Juniorinnenmannschaften für die Saison 2026/2027 vor. Mit erfahrenen und engagierten Coaches setzt der Verein seine konsequente Nachwuchsförderung fort. Die U13-Juniorinnen werden künftig von Jaroslaw Rutkowski und Johanna Rehpöhler betreut. Rutkowski besitzt bereits die C-Lizenz, Rehpöhler startet im Juli ihre Lizenzausbildung. Zudem kennt sie den Verein aus den vergangenen Jahren als Spielerin in den U16- und U17-Teams bestens. Im Fokus stehen die spielerische Weiterentwicklung der Talente sowie die Förderung von Teamgeist und Freude am Fußball. Für die U15-Juniorinnen übernehmen ab Sommer Fatih Sari, Timur Ismail und Sophie Antonia Richter die Verantwortung. Sari und Richter verfügen bereits über die C-Lizenz, Ismail wird zeitnah die Ausbildung beginnen. Ziel ist die Vorbereitung auf den Leistungsbereich sowie die technische und taktische Weiterentwicklung der Spielerinnen. „Wir haben uns bewusst Zeit bei der Besetzung des Trainerstabs genommen“, erklärt FSV-Jugendleiter Ralf Philipper. „Oberste Priorität war es, fachlich und menschlich passende Trainerinnen und Trainer für unsere neuen Teams zu finden. Wir setzen weiterhin auf eine hochwertige Ausbildung und ein positives Umfeld. Die neuen Trainer bringen sowohl fachliche Expertise als auch pädagogisches Geschick mit, um unsere Spielerinnen individuell und als Mannschaft weiterzuentwickeln.“ Der Verein bedankt sich zudem bei Eltern und Spielerinnen für Geduld und Vertrauen während der Planungsphase. Der Trainingsstart beider Mannschaften ist für den 23. Juni 2026 vorgesehen.

Tickets für das Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld ab sofort erhältlich

Anna-Lena Meier im Regionalliga-Hinspiel gegen Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für das Ostwestfalen-Derby zwischen dem FSV Gütersloh und dem DSC Arminia Bielefeld sind ab sofort Eintrittskarten erhältlich. Das Frauen-Regionalliga-Spiel findet am Sonntag, den 31. Mai 2026, in der SchücoArena statt und bildet den 26. sowie letzten Spieltag der laufenden Saison. Der Anpfiff der Begegnung auf der „Bielefelder Alm“ erfolgt um 13:00 Uhr. Der Zuschauereinlass beginnt bereits ab 12:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten freien Eintritt. Die Tickets für das Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld sind ab sofort im Onlineticketshop von DSC Arminia Bielefeld erhältlich: https://shop.arminia.de/arminia-bielefeld/venue/Veranstaltungen/84ff292c-fe4f-4ffb-8d56-fb89df51ff68

U16 des FSV Gütersloh kassiert 1:2-Niederlage in Freudenberg

Die U16-Juniorinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Nach vier Spielen ohne Niederlage hat es die U16 des FSV Gütersloh am Sonntag wieder erwischt. Beim Tabellenneunten SV Fortuna Freudenberg ging die Partie der U17-Westfalenliga mit 1:2 verloren. Auch wenn es der FSV damit verpasste, sich in von Rang sieben aus zu verbessern, nahm Trainer Steffen Wittmann das Resultat gefasst hin: „Wir mussten personell viel rotieren, und am Ende war die Niederlage total verdient.“ Nach dem 0:1-Rückstand aus der 22. Minute hatte Nisa Ismail die Chance zum 1:1, traf aber nur den Pfosten. Konnten die Gütersloherinnen hier Pech für sich reklamieren, war noch vor der Pause aber auch Glück im Spiel. Ein aus Willmanns Sicht regulärer Freudenberger Treffer wurde nicht anerkannt, weil der Schiedsrichter der Meinung war, der von der Lattenunterkante abgesprungene Ball sei nicht hinter der Torlinie aufgeprallt. Das fällig 0:2 fiel dann erst in der 57. Minute. „Die waren physischer, athletischer, galliger und wollten es mehr“, attestierte der FSV-Cach den Gastgeberinnen deutliche Vorteile. Dennoch gelang Romy Reger in der 66. Minute der Anschlusstreffer, weil sie einen zweiten Ball entschlossen verwertete. Und tatsächlich bot sich dem FSV auch noch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch an die starke Flanke von Nele Burstein kam niemand heran. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Wilmes, Suttkemper, Öcal – Böhner, Hölter – Reger, Schielke (41. Micic), Burstein – Ismail, Cholewa (60. Burshille).

U19 des FSV Gütersloh bricht gegen Gladbach nach einer starken Halbzeit ein

FSV-Nachwuchsspielerin Helena Babić im Duell gegen die U19 von Borussia M'gladbach. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Eine starke Leistung in der ersten Halbzeit reichte dem FSV Gütersloh am Samstag nicht, um aus dem Heimspiel der WDFV-U19-Juniorinnenliga gegen Borussia Mönchengladbach etwas Zählbares mitzunehmen. „Die sind nach dem 0:0-Pausenstand aus der Kabine gekommen, sind sehr hoch angelaufen und haben unheimlich Druck gemacht“, beschrieb Trainer Robert Helmschrott das Gegnerverhalten und gab zu: „Damit sind wir nicht zurechtgekommen.“ Hatte der FSV die Gladbacher Stürmerinnen vorher recht gut im Griff gehabt, waren sie nun ein ums andere Mal nicht zu halten. Innerhalb von 25 Minuten brach eine Flut von sechs Gegentreffern über die Gütersloherinnen herein, so dass am Ende eine 0:6-Niederlage stand. Leider konnte der FSV-Coach personell nicht reagieren, weil ihm nur elf Spielerinnen zur Verfügung standen. In den letzten beiden Saisonspielen geht die Reise für die U19 zum FSV Mainz 05 und zur SG 99 Andernach. FSV Gütersloh U19: Otto – D. Gök, Wesseler, Babić, Krahner – Bremke, Hölter, Murati, Combrink – A. Gök, Topal.

FSV Gütersloh steht nach 0:1-Niederlage gegen Recklinghausen vor schwerem Saisonfinale

Pauline Berning im Regionalliga-Duell gegen den 1. FFC Recklinghausen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh spitzt sich der Abstiegskampf in der Regionalliga West immer mehr zu. Das Team von Cheftrainerin Britta verlor am Sonntag das Heimspiel gegen den 1. FFC Recklinghausen mit 0:1 und büßte damit eine Woche nach dem 2:2 bei Borussia Mönchengladbach II eine weitere Chance ein, sich einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Drei Spiele vor dem Saisonende bleibt der FSV in der Tabelle mit 21 Punkten als Fünftletzter zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, weil die punktgleichen Gladbacherinnen als Viertletzter mit 0:5 in Essen verloren. Aber der SSV Rhade erhöhte sein Punktekonto als Drittletzter durch einen 4:0-Sieg über das abgeschlagene Schlusslicht GSV Moers auf 20 Zähler, und der Deutz 05 holte als Vorletzter überraschend ein 3:3 in Leverkusen und liegt jetzt bei 18 Punkten. Abhängig vom Aufstieg in die 2. Bundesliga und vom Abstieg aus der 2. Bundesliga wird es drei oder vier Absteiger aus der Regionalliga geben. Von den vier Klubs, die neben Moers um den Klassenerhalt bangen müssen, hat der FSV Gütersloh das nominell schwerste Restprogramm. Er muss noch beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund (17. Mai) sowie beim Tabellendritten Arminia Bielefeld antreten (31. Mai) und hat nur noch ein Heimspiel gegen Moers (25. Mai). Mönchengladbach hat noch Heimspiele gegen Spoho Köln und den Spitzenreiter 1. FC Köln II sowie die Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen U23. Der SSV Rhade tritt noch in Bielefeld sowie Deutz an und hat Heimrecht gegen Mecklenbeck. Deutz gastiert noch in Mecklenbeck und beim 1. FC Köln II und trifft im letzten Saisonspiel auf den SSV Rhade. Britta Hainke versuchte in der Tönnies-Arena, ihren enttäuschten Spielerinnen Mut zu machen: „Es ist noch alles drin. Wir versuchen jetzt, in Dortmund etwas zu holen.“ Gegen den 1. FFC Recklinghausen krankte der FSV Gütersloh an seiner offensiven Harmlosigkeit. Ein starker 18-Meter-Schuss von Jana Koerdt (37.), mit dem sie Torhüterin Carlotta Sesjak zu einer Parade zwang, war der einzige torgefährliche Abschluss in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang schaffte es nur ein recht problemlos parierter 20-Meter-Freistoß von Anna-Sophie Schindler (68.) in den Notizblock. „Wir haben uns vorne zu oft verzettelt und zu wenig klare Aktionen gehabt“, gestand Britta Hainke. Pech war natürlich, dass nach 27 Minuten mit Anna Stockmann die beste Stürmerin wegen Knieproblemen ausgewechselt werden musste. Fast zeitgleich humpelte bei Recklinghausen mit Jennifer Moses eine von fünf Ex-Gütersloherinnen im Kader wegen eines Muskelfaserrisses vom Platz. Der entscheidende Treffer fiel in der 44. Minute. Hatten in zwei Situationen vorher Hannah Leßner und Kathi Rädeker im letzten Moment den Ball noch zu Ecke grätschen können, stand diesmal Julia Flöttchen in der Mitte bei einer flachen Hereingabe von der linken Seite blank und verwandelte unhaltbar zum 0:1. Die Gütersloher mühten sich, allzu häufig mit ungenauen langen Schlägen aus der Hintermannschaft, in Strafraumnähe zu kommen. Hier fehlte es aber immer wieder an Durchsetzungsvermögen. Für eine Sache lobte Britta Hainke ihr Team aber zurecht: „Ihr habt alles an Energie reingeworfen, was ihr habt.“ FSV Gütersloh: Blome – Rother, Haag, Bendix, Leßner (58. Koepke) – Koerdt – Rädeker, Meier (73. Rohden), Kammermann, Stockmann (27. Berning) – Schindler (73. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn, Otto (Tw).

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