FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV-Zweitligateam zu Gast beim FCG-Spiel im Heidewaldstadion

Die Mannschaft des FSV Gütersloh zu Gast beim FCG-Spiel im Ohlendorf Stadion im Heidewald. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die beiden Vereine streben für die Saison 2025/2026 eine Verschmelzung an – da kam auf Seiten des FSV Gütersloh die Idee auf, dem FC Gütersloh einen Besuch in seinem „Wohnzimmer“ abzustatten. Kurzerhand lud der Vorstand des Männer-Regionalligisten das Frauen-Zweitligateam zum Heimspiel am Freitagabend gegen die U23 des FC Schalke 04 ins Ohlendorf Stadion im Heidewald ein. Die Resonanz bei den FSV-Fußballerinnen war überwältigend: 20 Spielerinnen meldeten Interesse an. „Es ist uns wichtig, das Stadion, die Stimmung und die Menschen beim FC Gütersloh kennenzulernen“, erklärte Kapitänin Sarah Rolle, warum sich keine Spielerin die Chance auf dieses Flutlichtspiel entgehen lassen wollte. Cheftrainerin Britta Hainke spielte mit und verlegte die Trainingseinheit im Sportzentrum Ost nach vorne, damit alle pünktlich zum Anpfiff um 19.30 Uhr im Stadion sein konnten. Der FSV-Tross, zu dem als Vereinsvertreter noch Chris Punnakkattu Daniel, Tobias Neumann, Dennis Seelige und Wolfgang Temme gehörten, nahm auf der Haupttribüne direkt neben dem „Hagedorn‘s“ Platz. Von dort erlebten sie, wie die Schalker in der 26. Minute durch Nelson Amadin in Führung gingen. Sie waren aber auch nah dran, als der FC Gütersloh in der 2. Halbzeit auf „sein“ Tor vor der Uhr-Kurve spielte und unter lautstarker Anfeuerung der Fans auf den Ausgleich drängte. Als der in der 74. Minute durch Aleksandar Kandic verdientermaßen gelang, rissen die FSV-Spielerinnen um Nele Schmidt, Maren Tellenbröker und Marie Schröder ebenso die Arme hoch wie die meisten der 1.560 Zuschauer. Shpresa Aradini und Paula Reimann gehörten anschließend zu denen, die gerne auch eine La-Ola initiiert hätten, zumal „ihr“ Team nun am Drücker war und Chancen auf den zweiten Treffer hatte. Umso größer war das Bedauern bei Ronja Leubner, Lena Strothmann und Co., als die Königsblauen in der Schlussphase zum 3:1-Sieg trafen und der FC Gütersloh die Feier des Klassenerhalts vorerst verschieben musste. Auf jeden Fall waren die Frauen Augenzeuge eines hochklassigen Regionalligaspiels geworden. „Das Tempo ist schon enorm, und die technische Klasse der Spieler ist beeindruckend“, staunte etwa Leah Blome. Zur Abrundung des gelungenen „Betriebsausflugs“ trug bei, dass Sarah Rolle, Lea Bultmann und Lilly Stojan in der Halbzeitpause im VIP-Raum einen netten Plausch mit den FCG-Vorstandsmitgliedern Helmut Delker, Heiner Kollmeyer und Hans-Hermann Kirschner halten konnten. Dass die FSV-Frauen auch an der Theke die Gastfreundschaft des FC Gütersloh genießen durften versteht sich von selbst. Wobei zwei Tage vor dem Zweitliga-Auswärtsspiel beim SV Meppen selbstredend nur alkoholfreie Getränke konsumiert wurden. Sehr gerne würde sich der FSV Gütersloh revanchieren. Er hat das Regionalligateam des FC Gütersloh daher zum Gegenbesuch für das letzte Saisonheimspiel am 19. Mai gegen den FC Bayern München II in die Tönnies-Arena eingeladen. Diese Partie bewarb der FCG sogar im aktuellen Stadionheft „Heidewald“, in dem auch über die angestrebte Verschmelzung beider Klubs berichtet wurde. Das alles sind weitere kleine Schritte auf dem Weg zu dem Ziel, dass wieder zusammenwächst, was zusammengehört.

Mirja Kropp feiert erfolgreiches Länderspieldebüt für die deutsche U15-Nationalmannschaft

FSV-Torhüterin Mirja Kropp (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die talentierte Nachwuchstorhüterin Mirja Kropp vom FSV Gütersloh hat am Mittwoch, den 24. April, ihr erstes Länderspiel für die deutsche U15-Nationalmannschaft absolviert. Im spannenden Aufeinandertreffen gegen die U16-Nationalmannschaft von Ungarn, das im ungarischen Telki stattfand, wurde Kropp in der 56. Minute eingewechselt. Trotz einer dominanten Leistung der DFB-Juniorinnen blieb ein Tor aus, und das Spiel endete schließlich mit einem 0:0-Unentschieden. Die Mannschaft unter der Leitung von U15-Nationaltrainerin Bettina Wiegmann zeigte sich während des Spiels äußerst spielstark und beherrschte das Geschehen auf dem Platz. Mirja Kropp zeigte nach ihrer Einwechslung ihr Können und trug somit zu dem rundum gelungenen Auftritt der deutschen Mannschaft bei. Der FSV Gütersloh gratuliert Mirja Kropp herzlich zu ihrem erfolgreichen Länderspieldebüt und ist stolz darauf, eine so talentierte Spielerin in den eigenen Reihen zu haben. Wir wünschen Mirja Kropp weiterhin viel Erfolg auf ihrem sportlichen Weg und freuen uns darauf, sie auch in Zukunft auf dem Platz zu sehen, sowohl im Trikot des FSV Gütersloh als auch der deutschen Nationalmannschaft.

Wichtige Parkhinweise für das B-Juniorinnen-Bundesligaspiel am 27. April

Die Tönnies Arena ist Schauplatz für die Heimspiele des FSV in der 2. Frauen-Bundesliga. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Liebe Fußballfans, wir freuen uns sehr darauf, euch am kommenden Samstag, den 27. April 2024, um 14:00 Uhr in der Tönnies Arena zum Spiel zwischen dem FSV Gütersloh und der SGS Essen begrüßen zu dürfen. Damit euer Besuch reibungslos verläuft, möchten wir euch auf eine wichtige Parkregelung hinweisen. Bitte beachtet, dass der Außenparkplatz der Tönnies Arena ausschließlich für die Besucher des Tönnies-Werksverkaufs reserviert ist. Das Parken von Fahrzeugen für das Fußballspiel ist dort nicht gestattet. Die Einhaltung dieser Regelung wird durch den Stadionbetreiber, die Firma Tönnies, überprüft. Widerrechtlich geparkte Fahrzeuge werden mit einer Kralle versehen, welche kostenpflichtig entfernt werden müssen. Wir bitten euch daher höflich, auf das kostenlose Parkhaus in unmittelbarer Nähe der Tönnies Arena auszuweichen. Von dort aus erreicht ihr das Stadion in weniger als drei Minuten zu Fuß. Diese Option steht allen Besuchern des Fußballspiels zur Verfügung und garantiert euch einen stressfreien Start in den sportlich hochspannenden letzten Spieltag der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. Wir danken euch im Voraus für euer Verständnis und eure Unterstützung bei der Einhaltung dieser Regelung. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass das Spiel für alle Fans ein unvergessliches Erlebnis wird. Mit sportlichen Grüßen, Euer FSV Gütersloh

Finale furioso am Samstag: FSV kämpft um die B-Juniorinnen-Bundesliga-Meisterschaft

FSV U17-Kapitänin Madleen Franz (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Countdown läuft: Am kommenden Samstag, den 27. April 2024, steht der letzte Spieltag der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest an, und die Spannung könnte nicht größer sein. Gleich fünf Mannschaften haben noch die Chance, sich die begehrte Staffelmeisterschaft zu sichern – darunter auch der FSV Gütersloh. Die Tabelle vor dem alles entscheidenden Tag spricht für sich: #1 – Borussia Mönchengladbach – 36 Punkte (Tordifferenz: +44) #2 – FSV Gütersloh – 36 Punkte (Tordifferenz: +40) #3 – 1. FC Köln – 35 Punkte (Tordifferenz: +38) #4 – SGS Essen – 35 Punkte (Tordifferenz: +36) #5 – Bayer 04 Leverkusen – 35 Punkte (Tordifferenz: +34) Der Tabellenführer Borussia Mönchengladbach empfängt am entscheidenden Spieltag den direkten Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen. Gleichzeitig wird der FSV Gütersloh in der heimischen Tönnies Arena die SGS Essen begrüßen. Auch der 1. FC Köln kämpft um die Meisterschaft und empfängt den DSC Arminia Bielefeld. Alle Spiele beginnen um 14 Uhr und versprechen packende Duelle bis zum Schlusspfiff. Der FSV Gütersloh ruft alle alle Fans und Unterstützer dazu auf, zahlreich in die Tönnies Arena zu kommen und unsere Spielerinnen anzufeuern. Tickets für die Partie sind am Samstag an der Tageskasse erhältlich. Mit dem PKW anreisende Zuschauer*innen werden gebeten im angrenzenden Parkhaus zu parken, da für den Außenparkplatz ein Parkverbot gilt.

FSV Gütersloh II macht Teammanager Matthias Kaiser kein Geburtstagsgeschenk

Julia Gärtner (FSV Gütersloh II) im Duell mit Celine Preuß (DSC Arminia Bielefeld) vorbei. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Gewünscht hatte sich Matthias Kaiser, Teammanager des FSV Gütersloh II, für seinen 56. Geburtstag ein Drei-Punkte-Geschenk. Doch als er am Sonntag die Edimedien-Arena in Bielefeld verließ, stand er diesbezüglich mit leeren Händen da. Sein Team unterlag den Gastgeberinnen des DSC Arminia mit 2:3 und verpasste zum dritten Mal hintereinander einen Punktgewinn im Abstiegskampf. Vier Spiele vor Saisonende blieb die Lage damit potenziell bedrohlich für das mit 19 Punkten auf Rang zehn verharrende Perspektivteam des FSV: Nach Lage der Dinge reicht dieser Tabellenplatz zum Klassenerhalt. Wenn Borussia Mönchengladbach dem Abstiegs aus der 2. Frauen-Bundesliga entgeht, wäre auch Platz elf, den aktuell Alemannia Aachen (19 Punkte) innehat, sicher. Und wenn zusätzlich der designierte Meister VfL Bochum über die Relegation den Aufstieg in Liga zwei schafft, wäre selbst der 12. Platz, aktuell von Vorwärts Spoho Köln mit 13 Punkten belegt, ausreichend. Sollten aber sowohl Mönchengladbach als auch Bochum nächste Saison in der Regionalliga spielen, ist Platz elf ein Abstiegsplatz. Zusätzlich Sorge bereitet den Abstiegskandidaten der Regionalliga die Ungewissheit, wie es beim MSV Duisburg weitergeht. Nachdem der Abstieg aus der Bundesliga feststeht und auch die Männer des MSV vor dem Absturz aus der 3. Liga stehen, gibt es Befürchtungen, dass die Frauen nicht in der 2. Liga, sondern gleich eine Stufe tiefer in der Regionalliga an den Start gehen könnten. Vielleicht waren die FSV-Spielerinnen an der Bielefelder Postheide zu sehr mit dieser Situation beschäftigt, jedenfalls verschliefen sie die Anfangsviertelstunde und ergaben sich dem Druck der Arminia. Jocelyn Hampel präsentierte dem FSV schon in der 5. Minute die Quittung, als sie nach einem feinen Doppelpass im Mittelfeld frei auf Janina Sauer zulief und unserer Torhüterin keine Chance ließ. Die Gütersloherinnen fingen sich, spielten bis zur Pause mindestens auf Augenhöhe mit, gingen aber dennoch mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Durchgang zwei begann aber ebenso wie die erste Halbzeit – mit einer Schläfrigkeit des FSV. Hinzu kam eine unglückliche Aktion von Janina Sauer, die in der 49. Minute nach einer Ecke unter Bedrängnis hoch stieg, sich den Ball aber selbst zum 0:2 ins Tor lenkte. Als Samantha Kühne in der 66. Minute zum dritten Mal für den Tabellensechsten traf, „schien die Messe gelesen“, wie Matthias Kaiser schilderte. Der Anschlusstreffer von Chiara Tappe in der 78. Minute, erzielt nach einer Ecke, weckte leise Hoffnungen, die am Leben blieben, weil Jocelyn Hampel in der 87. Minute nur das Lattenkreuz traf. Und als Birgitta Schmücker in der vierten Minute der Nachspielzeit auf 2:3 verkürzte, kam sogar noch einmal Hektik auf. Zwei finale Ecken verhalfen dem FSV aber nicht mehr zum Ausgleich. Weiter geht es für das von Noah Henneböhle trainierte Perspektivteam am Sonntag, 28. April. Um 13 Uhr gastiert dann der Tabellenachte 1. FFC Recklinghausen in der Tönnies-Arena. „Ich hate das für machbar“, hat Matthias Kaiser Hoffnung auf ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. FSV Gütersloh II: Sauer – T. Rother (90.+2 Welpott), Tappe, Zitzer, Nünning – Kammermann, Burholz (61. Löffler), Gärtner (83. Schmidt) – Reinkensmeier (46. Ludwigt), Menzel (61. Schmücker), Rädeker. Im Aufgebot: Nitsch, Büttner, Seggelmann (Tw).

U16 des FSV Gütersloh klettert mit dem achten Regionalliga-Sieg auf Rang sechs

Großer Jubel bei der U16-Mannschaft nach dem Auswärtssieg beim SV Menden. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Fast 200 Kilometer weit bis nach Sankt Augustin führte die Reise unserer U16 am vergangenen Wochenende, doch der große Aufwand lohnte sich: Beim SV Menden landete der FSV Gütersloh einen 1:0-Sieg und kletterte in der B-Juniorinnen-Regionalliga damit auf den 6. Tabellenplatz. „Wir stehen zurecht da oben“, kommentierte Trainer Fabian Franz den Überholvorgang und nahm sofort die von ihm als „Spitzenspiel“ deklarierte Partie gegen den auf Rang sieben verdrängten FC Iserlohn in den Blick. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, sagt er in Erinnerung an die 1:2-Hinspielniederlage vom November. Der Anstoß zum Rückspiel in der Tönnies-Arena erfolgt am Samstag, 27. April, um 16 Uhr. Der Erfolg in Menden war das verdiente Resultat einer von Anfang an ausgeübten Dominanz. Schon in der 17. Minute gab es die Belohnung für den hellwachen und von schneller Ballzirkulation geprägten Auftritt. Nach einem Angriff über rechts, den die erneut herausragende Merle Rohden mit einem Schnittstellenpass auf den Flügel scharf gemacht hatte, bediente Sophia Kloppenburg die in der Mitte freistehende Friederike Ladage, die den Ball quasi nur noch einschieben musste. Es gelang den FSV-Mädchen aber nicht, die 1:0-Führung auszubauen, was ein wenig den Unmut des Trainers hervorrief. „Es kann nicht sein, dass wir unzählige Torchancen nicht verwerten“, bedauerte Fabian Franz. Mit einem Freistoß an den Pfosten kam Emma Bittner einem zweiten Treffer am nächsten. Fast hätte sich der Chancenwucher gerächt, doch Torhüterin Mirja Kropp lenkte kurz vor Schluss einen Mendener Freistoß an die Latte. Umso erleichterter und größer war wenig später der Gütersloher Jubel über den achten Saisonsieg. FSV Gütersloh: Kropp – Siebers, Mehn (55. Latton), Mainka, Bittner, Marczak – Ladage (72. Klose), Ludwig (40. Braune), Rohden – Daake – Kloppenburg (55. Wesseler).

2:1-Heimsieg über Ingolstadt kommt FSV-Trainerin Britta Hainke teuer zu stehen

Maren Tellenbröker am Ball gegen den FC Ingolstadt. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Als Cheftrainerin Britta Hainke nach dem Schlusspfiff im Mannschaftskreis jede ihrer Spielerinnen abklatschte, zog sogar ein leichtes Schneegestöber über die Tönnies-Arena. Wenig später schien wieder die Sonne. „Ähnlich war unser Spiel“, beschrieb Verteidigerin Nele Schmidt den Verlauf dieser April-Partie, in der die Schönwetterphasen beim FSV Gütersloh deutlich überwogen. Mit einem verdienten 2:1-Sieg über den FC Ingolstadt stockten die Rot-Weißen ihr Punktekonto in der 2. Frauen-Bundesliga um drei weitere Zähler auf und untermauerten damit als Tabellensiebter ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. Und weil mit dem Erfolg gleichzeitig zwei Kriterien des intern für die letzten Saisonspiele verabredeten „Belohnungskatalogs“ erfüllt wurden, musste Hainke doppelt liefern: Zum einen den für jeden Sieg versprochenen trainingsfreien Montag, zum anderen 20 Euro in die Mannschaftskasse für das Erreichen der 40-Tore-Marke. „Eigentlich haben wir diese Challenges nicht nötig, weil die Motivation ohnehin hoch ist, aber wir freuen uns natürlich“, sagte Nele Schmidt. Die 23-Jährige war eine der etablierten Kräfte, die bei Spielbeginn auf der Bank hatten Platz nehmen müssen. Auch Melanie Schuster, Marie Schröder und Linda Preuß saßen wie eine Woche zuvor beim 2:1-Sieg in Mönchengladbach dort, wo sich mit Finja Kappmeier und Lena Strothmann zudem zwei weitere Spielerinnen mit früherem Stammspielerstatus wiederfanden. „Wir haben lange über die Aufstellung geredet“, berichtete Britta Hainke von einem intensiven Austausch mit ihrem Kollegen Sammy Messalkhi. Die Devise für die Endphase der Saison laute: „Wir stellen nach Trainingsleistung auf, vergangene Spiele zählen weniger.“ Das personelle Konzept schien aufzugehen, denn in der ersten halben Stunde dominierte der FSV die Partie klar und erstürmte sich gute Tormöglichkeiten. Lea Bultmann, die den Ball am Elfmeterpunkt nach einem hohen Zuspiel von Emilia Deppe nicht richtig traf (8.), und Maren Tellenbröker (33.), die nach einer Ecke von Paula Reimann aus kurzer Distanz über die Latte köpfte, hatten sogar Hochkaräter. Paula Reimann (9.) und Shpresa Aradini (12.) konnten Halbchancen nicht verwerten. Als der Gütersloher Elan anschließend etwas nachließ, kamen die zuvor mehrfach ins Abseits gestellten Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit: Bei dem Flachschuss von Pija Reiniger in der 39. Minute tauchte FSV-Keeperin Sarah Rolle zwar ab, kam aber nicht an den knapp neben den Pfosten gehenden Ball heran. Und kurz vor der Pause verhinderte Lilly Stojan mit einem erfolgreichen Fußspitzen-Tackling gegen Reiniger in höchster Not einen möglichen Rückstand. Zur zweiten Halbzeit brachten die FSV-Coaches ihr Bankpotenzial doppelt zur Geltung: Für Lilly Stojan kam Nele Schmidt als Rechtsverteidigerin, und für Jaqueline Baumgärtel stürmte nun Marie Schröder auf dem rechten Flügel. Zwar kam der als Neunter noch um einen zweifelsfreien Klassenerhalt kämpfende FCI in der 54. Minute zu seiner größten Konterchance; die von der starken Katharina Krist in Szene gesetzte Pija Reininger lief frei in den Gütersloher Strafraum, zögerte jedoch zu lange mit dem Abschluss. Aber zunehmend waren wieder die Gastgeberinnen am Drücker. Nachdem Maren Tellenbröker mit einem Kopfball (51.) und Celina Baum (58.) mit der Volleyabnahme einer Schmidt-Flanke gescheitert waren, benötigte der FSV allerdings einen derben Patzer der Ingolstädter Torhüterin, um in der 64. Minute in Führung zu gehen. Paula Reimann hatte aus gut 16 Metern einen im Prinzip ungefährlichen Aufsetzer produziert, doch Anna-Lena Daum ließ den Ball ins Netz kullern. Ein Sonntagsschuss der türkischen Nationalspielerin Melike Pekel (oder war es doch eine verunglückte Flanke vom rechten Flügel aus?) verhalf den Gästen in der 70. Minute zum 1:1-Ausgleich. Das weckte jedoch den offensiven Kampfgeist unseres Teams, für das nun Melanie Schuster in die Innenverteidigung eingewechselt und Ronja Leubner nach vorne geschoben worden war. Drei Top-Chancen prägten die Schlussviertelstunde. Erst landete ein Schröder-Kopfball knapp neben dem Pfosten (75.), dann wurde ein korrekter Treffer von Celina Baum (77.) wegen einer angeblich regelwidrigen Attacke gegen FCI-Torhüterin Daum von Schiedsrichterin Lara Wolf (Wilhelmshaven) nicht anerkannt. Somit blieb es Marie („Curly“) Schröder vorbehalten, in der 80. Minute per Konter den Siegtreffer zu erzielen. Im Anschluss an die erste und einzige Ingolstädter Ecke übersprintete die 24-Jährige nach einem Zucker-Steilpass von Ronja Leubner die FCI-Abwehrkette und schob den Ball cool aus 12 Metern flach ins lange Eck. Es war ihr fünftes Saisontor. Den einzigen Wermutstropfen im bald darauf folgenden Gütersloher Siegesjubel bildete die Verletzung von Celina Baum. Die Stürmerin war in der 78. Minute mit dem linken Fuß schmerzhaft umgeknickt und musste humpelnd vom Platz geleitet werden. Wann gewinnt der FSV endlich auch mal wieder gegen einen der Top-Klubs der 2. Liga? „Ich hoffe schon am nächsten Wochenende“, antwortete Marie Schröder und richtete den Blick damit auf die Partie am Sonntag, 28. April, beim sechs Punkte voraus liegenden Tabellendritten SV Meppen. FSV Gütersloh: Rolle – Stojan (46. Schmidt), Hokamp, Leubner (86. Preuß), Deppe – Tellenbröker, Reimann – Bultmann (73. Schuster) – Baumgärtel (46. Schröder), Baum (78. Pagel), Aradini. Im Aufgebot: Strothmann, Kappmeier, Blome (Tw). FC Ingolstadt: Daum – Suttner, Ebert, Fritz, Wolski – Stiglmaier, Böhm – Krist (71. Penzkofer), Slipcevic, Pekel (82. Schäfer) – Reininger (76. Vidovic). Im Aufgebot: Vilena Y Scheffler, Zani, Heigl, Maier (Tw). Schiedsrichterin: Lara Wolf (Wilhelmshaven). Zuschauer: 205. Tore: 1:0 (64.) Reimann, 1:1 (70.) Pekel, 2:1 (80.) Schröder.

U17 des FSVGütersloh hat im „Finale furioso“ die Chance auf den Bundesliga-Titel

FSV Nachwuchsspielerin Sophie Walters (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die am Saisonende vom DFB abgeschaffte Bundesliga der U17-Juniorinnen erlebt in der Staffel West/Südwest ein „Finale furioso“ – und der FSV Gütersloh ist mehr als nur mittendrin. Weil unser Team am Samstag beim FSV Mainz mit 4:0 gewann und Borussia Mönchengladbach gleichzeitig mit 1:2 gegen den 1. FC Köln verlor, stehen Gladbach und Gütersloh vor dem letzten Spieltag punktgleich mit jeweils 36 Zählern an der Tabellenspitze. BMG (60:16, +44) hat gegenüber dem FSV (51:11, +40) aber das etwas bessere Torverhältnis und steht deswegen auf Platz eins. Der letzte Spieltag hat es für beide in sich: Der FSV Gütersloh empfängt am Samstag, 27. April, um 14 Uhr in der Tönnies-Arena den Tabellenvierten SGS Essen. Borussia Mönchengladbach muss zeitgleich beim Tabellenfünften Bayer 04 Leverkusen antreten. „Wir müssen uns darauf fokussieren, nächste Woche unsere Hausaufgaben zu machen, alles andere können wir nicht beeinflussen“, sagt Lukas Jäschke. Der Co-Trainer betreute unseren Talentschuppen in Mainz anstelle des aus beruflichen Gründen nicht anwesenden Cheftrainers Christian Franz-Pohlmann in verantwortlicher Funktion. Es handelt sich am letzten Spieltag aber beileibe nicht nur um einen Zweikampf um den Meistertitel, der mit der Qualifikation für das DM-Halbfinale verbunden ist. Mit dem 1. FC Köln (35 Punkte, +38 Tore), der SGS Essen (35 Punkte, +36 Tore) und dem amtierenden Deutschen U17-Meister Bayer Leverkusen (35 Punkte, +34 Tore) haben drei weitere Teams noch Chancen auf den Meisterpokal. Die vermeintlich leichteste Aufgabe haben die Kölnerinnen zu lösen; sie empfangen den Tabellensiebten Arminia Bielefeld. Die Hausaufgabe beim Tabellensechsten FSV Mainz löste der schon abends zuvor angereiste FSV Gütersloh souverän. „Nach fünf Minuten habe ich auf die Uhr geschaut und mich gefragt, warum es nicht schon 2:0 steht“, berichtete Lukas Jäschke von einer sofort in Torchancen mündenden Dominanz seines Teams. Es dauerte immerhin neun Minuten, bis Madleen Franz die 1:0-Führung für den FSV erzielte. Die Kapitänin zirkelte den Ball von der rechten Strafraumkante aus mit links ins lange Eck. Sechs Minuten später reagierte Lucy Wisniewski im Strafraum blitzschnell, als ihr der Ball im Getümmel in Hüfthöhe vor die Flinte kam: Sie jagte ihn humorlos zum 2:0 ins Mainzer Tornetz. Per Volleyabnahme traf Johanna Herkenhoff in der 27. Minute zum dritten Mal für den FSV, nachdem Emma Bendix eine Flanke vom linken Flügel nach innen geschlagen hatte. Und mit ihrem sechsten Saisontreffer erhöhte Joyce Schüttelhöfer kurz vor der Pause (39.) auf 4:0. „Natürlich hätten wir höher gewinnen können“, sagte Lukas Jäschke angesichts weiterer Top-Möglichkeiten sowie drei Aluminium-Treffern von Hanna Wehmeyer (2) und Taara Golparvari. Das Torverhältnis-Defizit gegenüber Borussia Mönchengladbach mag er aber nicht an dieser Partie festmachen: „Dieses Manko zieht sich durch die gesamte Saison.“ Dennoch war es Pech, dass mit Hannah Leßner die beste Torschützin der Saison (7 Treffer) wegen einer Fußverletzung ausfiel. Nova Wicke, der Kopf der Dreier-Abwehrkette war geschwächt von einer Erkältung in das Spiel gestartet, was ihre Auswechslung nach 56 Minuten erklärt. In dauerhaftem Kontakt zum Spiel in Mönchengladbach habe man auf der Bank nicht gestanden, verriet Lukas Jäschke. Ein Aufschrei ging erst nach dem Abpfiff durch das Gütersloher Team, als es von der 1:2-Niederlage der Fohlenelf erfuhr. Die ergab sich erst in der Nachspielzeit durch den Siegtreffer der Kölnerin Luise Becker, nachdem es durch Treffer von Mia Giesen zum 1:0 (2.) und dem 1:1-Ausgleich durch Jil Schäfer (5.) lange unentschieden gestanden hatte. Unmittelbar vor dem Kölner Siegtreffer war die Gladbacher Top-Torjägerin Alina Abdii (13 Saisontreffer) mit der Roten Karte des Platzes verwiesen worden. Sie fehlt ihrem Team nun im spannenden Saisonfinale. FSV Gütersloh: Krumme – Weinhld, Wicke (56. Walters), Bendix – Franz – Herkenhoff (76. Schnoor), Schön (41. Webbeler), Wehmeyer, Naccarato – Wisniewski (76. Theis), Schüttelhöfer (56. Golparvari). Im Aufgebot: Mentrup (Tw). Tore: 0:1 (9.) Franz, 0:2 (15.) Wisniewski, 0:3 (27.) Herkenhoff, 0:4 (39.) Schüttelhöfer.

DFB führt Nachhaltigkeitsrichtlinien für Google Pixel Frauen-Bundesliga und 3. Liga ein

Google Pixel Frauen-Bundesliga (© Deutscher Fußball-Bund)

Das DFB-Präsidium hat im Rahmen seiner Sitzung am heutigen Freitag Nachhaltigkeitsrichtlinien für die Google Pixel Frauen-Bundesliga und die 3. Liga erlassen. Diese Nachhaltigkeitsanforderungen werden ab der Saison 2024/2025 Teil der DFB-Statuten Frauen-Bundesliga und 3. Liga sein. Die neuen Kriterien sollen einen gemeinsamen Standard aller Vereine als Basis für weiterführende individuelle Nachhaltigkeitsbemühungen gewährleisten. Die getroffenen Beschlüsse, die den Empfehlungen der DFB-Ausschüsse Frauen-Bundesligen und 3. Liga folgten, ergänzen bestehende Maßnahmen und strategische Schwerpunkte der Vereine im Bereich der Nachhaltigkeit. Die Anforderungen sollen stetig geprüft und weiterentwickelt werden. Die Nachhaltigkeitsrichtlinien wurden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen der Klubs und Fachbereichen des DFB sowie weiteren Expert*innen erarbeitet. Drei Gedanken waren für die Gruppe von zentraler Bedeutung: die Orientierung an Bestehendem, nicht zu überfordern, aber ambitionierte Ziele zu setzen und der Fokus aufs Wesentliche. Auf dieser Basis wurden konsistent zur Nachhaltigkeitsrichtlinie der DFL verschiedene Anforderungen formuliert, die drei Themenfelder umfassen: • Klubführung und -organisation • Klima, Umwelt und Ressourcen • Anspruchsgruppen und soziale Verantwortung Innerhalb der drei Themen gibt es einen Anforderungskatalog, der eine Bandbreite und Kombination an Maßnahmen und Informationen abbildet. Abgedeckt sind dabei alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Enthalten sind unter anderem die Themen Nachhaltigkeitsstrategie, Einführung eines Verhaltenskodexes für alle Mitarbeitenden, Erfassung der Treibhausgas-Emissionen und die Ernennung einer verantwortlichen Person für Nachhaltigkeit. Weitere Themenfelder sind Diversität, Inklusion, Bekämpfung von Diskriminierung, nachhaltige Fanmobilität sowie Gesundheit, Arbeitssicherheit und Kinder- und Jugendschutz. Die Spielzeit 2024/2025 dient bei der Einführung als Übergangsjahr. Die Verpflichtung zur Einhaltung der Richtlinien soll zur Saison 2025/2026 erfolgen. Die schrittweise Einführung soll ermöglichen, dass die Nachhaltigkeitsrichtlinien evaluiert und gegebenenfalls angepasst werden können sowie dass die Vereine ausreichend Zeit für die Umsetzung erster Maßnahmen haben. Für die Drittligisten dient die Einführung der Nachhaltigkeitsanforderungen zudem als Vorbereitung auf einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort ist eine verbindliche Nachhaltigkeitsrichtlinie bereits fester Bestandteil des Lizenzierungsverfahrens. Auch in der UEFA Women’s Champions League sind Nachhaltigkeitskriterien in der Lizenzierung zu erfüllen. Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung für die 3. Liga zuständig, sagt: „Die Nachhaltigkeitsanforderungen sind in enger Zusammenarbeit mit den Vereinsvertretungen erarbeitet worden. Sie sind ein zentrales Element, um konkrete Maßnahmen in allen Dimensionen der Nachhaltigkeit aktiv, nachweisbar und transparent zu fördern. Es ist der nächste Schritt in der Weiterentwicklung und Professionalisierung der 3. Liga.“ Die für den Frauen- und Mädchenfußball zuständige DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: „Für die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist die Einführung der Nachhaltigkeitsrichtlinien ein starkes Zeichen. Sie wird das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln innerhalb der Liga weiter stärken.“ (Quelle: DFB.de)

Mehr als nur ein Derby: FSV Gütersloh II auf Punktejagd bei Arminia Bielefeld

FSV-Mittelfeldspielerin Johanna Burholz im Duell mit Arminias Sophia Thiemann im Hinspiel der Regionalliga-Saison 2023/24. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Abstiegskampf in der Regionalliga West geht in die entscheidende Phase und die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh möchte am Wochenende wieder einen Punktgewinn verbuchen. Doch die Aufgabe ist keineswegs einfach: Das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle muss am Sonntag, den 21. April (14:00 Uhr) beim Tabellensechsten DSC Arminia Bielefeld antreten. Der FSV Gütersloh II belegt aktuell mit 19 Punkten den zehnten Tabellenplatz und ist somit punktgleich mit Alemannia Aachen, die aufgrund einer schlechteren Tordifferenz auf dem elften Platz stehen. Die Besonderheit: Sollte Borussia Mönchengladbach aus der 2. Frauen-Bundesliga in die Regionalliga absteigen, würde auch der Tabellenelfte aus der Regionalliga West absteigen. Somit gewinnt das ohnehin schon traditionell brisante Ostwestfalen-Derby eine noch größere Bedeutung für unser Perspektivteam. Die Nachbarinnen aus der Leineweberstadt haben die letzten drei Partien in der Liga verloren und möchten gegen den FSV ebenfalls zurück in die Erfolgsspur finden. Der von der ehemaligen FSV-Spielerin Annabel Jäger trainierte DSC wird es dem FSV Gütersloh II somit keineswegs einfach machen und eine Topleistung abverlangen. Die Mannschaft des FSV Gütersloh benötigt somit auch die Unterstützung der eigenen Fans, um am Sonntag in der Bielefelder EDIMEDIEN-Arena zu bestehen. Der FSV ruft daher seine Fans auf, sich nach dem Zweitligaheimspiel der ersten Mannschaft auf den Weg nach Bielefeld zu machen, um unsere Mannschaft zu unterstützen.

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