FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Angeschlagene Jungwölfinnen zu Gast in der Tönnies Arena

Celina Baum (links) im Spiel gegen den VfL Wolfsburg II in der Rückrunde der Saison 2022/23. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Damit hatte wohl niemand gerechnet, aber nach dem 16. Spieltag ist der Trend eindeutig: Der VfL Wolfsburg II ist drauf und dran, sich aus der 2. Frauen-Bundesliga zu verabschieden. Nachdem man seit 2013 zum Inventar des Unterhauses gehört hatte und von 2017 bis 2020 sogar viermal hintereinander Vizemeister geworden war, belegt der U20-Talentschuppen des deutschen Spitzenklubs aktuell nur den vorletzten Tabellenplatz. Erst am vergangenen Wochenende gaben die jungen Wölfinnen durch ein 1:1 gegen den FC Bayern München II die rote Laterne an die vom FSV Gütersloh besiegte TSG Hoffenheim ab. Es war nach zehn Niederlagen in Folge der erste Punktgewinn seit fast einem halben Jahr: Damals war dem VfL-Team ein 1:1 im Hinspiel gegen den FSV Gütersloh gelungen. Mira Arouna hatte in der 87. Minute die von Ronja Leubner in der 72. Minute erzielte FSV-Führung ausgeglichen. Den einzigen Sieg in dieser Saison schaffte der VfL Wolfsburg II am 3. September 2023 mit dem 2:1 in München. Nur fünf Punkte und ein Torverhältnis von 6:32 bedeuten nach 15 Spielen eine Zwischenbilanz, mit der der Abstieg kaum noch zu verhindern sein dürfte – es sei denn, die Wolfsburgerinnen starten mit einem Sieg in der Tönnies-Arena und einem Erfolg im Nachholspiel am 20. März gegen den FC Carl Zeiss Jena ein Aufholjagd-Wunder. Konsequent hat Trainer Daniel Kraus weitgehend darauf verzichtet, das U20-Team nachhaltig mit Spielerinnen aus dem Bundesligakader zu verstärken. Punktuelle Ausnahmen bilden die oben noch nicht eingesetzten Torhüterin Anneke Borbe (23) sowie den Verteidigerinnen Camilla Klüver (20) und Sara Agrez (23). Die im Winter zum 1. FC Köln transferierte slowenische Nationalspielerin half zweimal unten aus, so auch im Hinspiel gegen den FSV Gütersloh. Fest zum Kader der „Zweiten“ gehört U19-Nationalspielerin Karla Brinkmann die im Februar immerhin schon einmal für zwölf Minuten Bundesligaluft schnuppern durfte. Über riesige Bundesligaerfahrung verfügt der Coach. Daniel Kraus (39) stand bei seinen Stationen FF USV Jena, SGS Essen und SC Freiburg insgesamt 235 Mal als Cheftrainer bei Erstligaspielen an der Seitenlinie. Die Liste der von ihm trainierten Nationalspielerinnen umfasst klangvolle Namen wie Lea Schüller, Linda Dallmann, Lena Oberdorf, Marina Hegering, Klara Bühl und Merle Frohms. Zum 1. Juli 2022 wechselte er zum VfL Wolfsburg, wo er nicht nur für die U20, sondern als Sportlicher Leiter für den gesamten Nachwuchsbereich verantwortlich ist. Dass er nach Platz zehn in seiner ersten Saison nun um den Klassenerhalt in der 2. Liga fürchten musst, damit hat aber wohl auch er nicht gerechnet.

FLVW beruft FSV-Spielerinnen für DFB-Länderpokal der U16-Juniorinnen

Deutscher Fußball-Bund (DFB)

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat den Kader der U16-Juniorinnen-Westfalenauswahl für den bevorstehenden DFB-Länderpokal bekanntgegeben. Der DFB-Länderpokal wird vom 20.03. – 24.03.2024 in der Sportschule Duisburg-Wedau stattfinden. Mit Johanna Braune, Linna Hermsmeier, Janna Koerdt, Mirja Kropp, Hannah Leßner und Pauline Pfeiffer stehen sechs Spielerinnen des FSV Gütersloh im Kader der U16-Juniorinnen-Westfalenauswahl. Darüber hinaus stehen mit Laura Ludwig, Juliane Mainka, Johanna Rehpöhler und Merle Rohden vier weitere FSV-Talente auf Abruf bereit. Die nominierten Spielerinnen erwartet ein sportlich attraktiver Vergleich gegen die Auswahlmannschaften der anderen Landesverbände. Der DFB-Länderpokal ist nicht nur ein sportlich interessantes Turnier, sondern auch ein Sichtungslehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der FSV Gütersloh gratuliert all seinen nominierten Spielerinnen und wünscht ihnen viel Erfolg beim DFB-Länderpokal 2024.

Frauen-Bundesligen setzen klares Zeichen gegen Rassismus

"Wir haben was gegen Rassismus!" (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Seit Montag und noch bis zum 24. März finden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Weltweit setzen sich Menschen auf verschiedenste Art und Weise für ein vielfältiges Miteinander ohne Rassismus und Diskriminierung ein. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga werden an den kommenden zwei Spieltagen an zahlreichen Standorten verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um so das Bewusstsein für diese gesellschaftlich relevanten Themen zu schaffen. Von Stadiondurchsagen und Bannern über LED-Banden bis hin zu speziellen Eckfahnen, Kapitänsbinden und Aufwärmleibchen. Alles unter dem Motto der DFB-Kampagne: „Wir haben was gegen Rassismus“. Involviert sind vom 15. bis 25. März die Partien vom 16. und 17. Spieltag der Frauen-Bundesliga sowie die vom 17. und 18. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga. Google Pixel Frauen-Bundesliga TSG Hoffenheim – VfL Wolfsburg (15.3.) MSV Duisburg – Eintracht Frankfurt (17.3.) Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln (18.3.) SC Freiburg – TSG Hoffenheim (22.3.) 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg (23.3.) RB Leipzig – MSV Duisburg (24.3.) SGS Essen – Bayer 04 Leverkusen (24.3.) Eintracht Frankfurt – SV Werder Bremen (25.3.) 2. Frauen-Bundesliga SV Meppen – FC Ingolstadt 04 (17.3.) FSV Gütersloh 2009 – VfL Wolfsburg (17.3.) SC Sand – SG 99 Andernach (17.3.) SG 99 Andernach – Bayern München II (24.3.) Borussia Mönchengladbach – SC Sand (24.3.) SV Meppen – Hamburger SV (24.3.) TSG Hoffenheim II – SV 67 Weinberg (24.3.) FC Ingolstadt – FC Carl Zeiss Jena (24.3.) Turbine Potsdam – FSV Gütersloh 2009 (24.3.) „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“ Die Internationalen Wochen gegen Rassismus laufen vom 11. bis 24. März und wurden von der 3. Liga bereits vergangenes Wochenende eingeläutet. Aus der 3. Liga gehören der FC Viktoria Köln und der 1. FC Saarbrücken zu den Pilotvereinen von „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“. Dabei handelt es sich um ein Projekt, mit dem der DFB gemeinsam mit den Landesverbänden und den beteiligten Klubs die Aktivitäten im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit und insbesondere gegen Rassismus intensiviert. „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“ wird vom Bundesministerium des Innern (BMI) gefördert. Quelle: DFB.de

FSV-Stürmerin Marie Schröder besucht Kinder- und Jugendzentrum Chilli in Lügde

FSV-Angreiferin Marie Schröder übergibt ein signiertes FSV-Trikot an den Gewinner der Verlosung. (Foto: IQ Lügde)

Am gestrigen Dienstag, den 12. März, erlebte das Kinder- und Jugendzentrum Chilli in Lügde einen besonderen Gast: Marie Schröder, Zweitligastürmerin des FSV Gütersloh, nahm an einer Talkrunde teil, die im Rahmen einer vom IQ Lügde organisierten Kursreihe zum Thema Fußball stattfand. Marie Schröder, die selbst in Lügde aufgewachsen ist und einst die St. Marien Grundschule besuchte, wurde von rund 20 Kindern sowie einigen erwachsenen Besuchern herzlich empfangen. Die Veranstaltung begann um 17 Uhr mit einer lebhaften Fragerunde, in der die wissbegierigen Kinder Marie zahlreiche Fragen zu ihrer Karriere, ihrer Kindheit in Lügde und persönlichen Erfahrungen stellten. Die Talkrunde dauerte etwa 45 Minuten und bot einen inspirierenden Einblick in Maries Lebensweg und ihre Erfahrungen im Fußball. Während des Gesprächs erzählte Marie, dass es gar nicht so einfach ist, ihren Beruf als Polizistin mit dem Fußball unter einen Hut zu bringen, aber sie von der Unterstützung ihrer Kolleg*innen profitiere und die Schnelligkeit aus dem Fußballsport im Berufsleben ein Vorteil ist. „Da ärgern sich manchmal sogar die männlichen Kollegen“, berichtete sie mit einem Augenzwinkern. Marie äußerte auch ihren Wunsch, dass sich mehr Menschen für den Frauenfußball interessieren und die Zuschauerzahlen steigen. Sie ermutigte junge Mädchen, ihren Fußballträumen nachzugehen, und betonte die unschätzbaren Erinnerungen, die der Sport schaffen kann. Als ihr persönliches Vorbild nannte Marie die Nationalspielerin Alexandra Popp und offenbarte ihre Vorliebe für den FC Bayern, wobei sie Cristiano Ronaldo gegenüber Lionel Messi leicht bevorzugte. Nach dem Talk wurden die von Marie Schröder mitgebrachten Geschenke an die anwesenden Kinder verlost. Das signierte FSV-Trikot war dabei besonders heiß begehrt. Anschließend nahm sich Marie Zeit für jedes Kind, machte Fotos, gab Autogramme und verfasste persönliche Widmungen. Die Stimmung war ausgelassen, und die Kinder waren begeistert von Maries Nähe und Freundlichkeit. Zum Abschluss spielten die Kinder gemeinsam Fußball, wobei Marie einige Tricks vorführte und sogar Holger Busch, Koordinator des IQ Lügde, sich dem Spiel anschloss. Das IQ Lügde, in Trägerschaft des SOS Kinderdorf Lippe und in enger Kooperation mit der Stadt Lügde und dem Kreis Lippe, ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien. Es ist ein Ort, an dem ein umfassendes und übergreifendes Angebot, das neben der außerschulischen Jugendarbeit in vielen Bereichen eine intergenerationelle und gemeinwesenorientierte Initiative für alle Altersgruppen bietet. Das „IQ“ steht für Integrative Quartiersarbeit.

Strothmann und Tellenbröker zu Gast bei Blau-Weiß Gütersloh: Training mit Kids am 15. März

Strothmann und Tellenbröker zu Gast bei Blau-Weiß Gütersloh. (Fotos: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Lena Strothmann und Maren Tellenbröker werden am kommenden Freitag, den 15. März beim Kreisligisten Blau-Weiß 98 Gütersloh zu Gast sein. Die beiden Zweitligafußballerinnen des FSV Gütersloh werden eine Trainingseinheit mit den talentierten Nachwuchsspieler*innen des Gütersloher Nachbarvereins leiten und den Kids dabei wertvolle Tipps und Tricks vermitteln. Die Trainingseinheit wird auf dem Rasenplatz des Leichtathletikzentrums Nord stattfinden und unterstreicht das sehr gute Verhältnis zwischen dem FSV Gütersloh und dem Blau-Weiß Gütersloh. Beide Vereine verbindet eine freundschaftliche Partnerschaft auf und neben dem Fußballplatz, die mit dem Besuch von Lena Strothmann und Maren Tellenbröker weiter gestärkt wird.

FSV Gütersloh setzt Aufwärtstrend mit 2:0-Sieg in Hoffenheim fort

Drei Punkte nach intensiven Fight in St. Leon-Rot. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Frauen-Bundesliga fortgesetzt. Eine Woche nach dem 2:1-Heimsieg über den SV 67 Weinberg gelang dem Team am Sonntag bei der TSG Hoffenheim II ein 2:0-Auswärtserfolg. Nach zuvor sechs sieglosen Spielen war der zweite „Dreier“ in Folge auch ein schönes Geschenk für Britta Hainke, die am Spieltag ihren 56. Geburtstag feierte. Beim Blick auf die Tabelle konnte unsere Cheftrainerin vor allem den auf zehn Punkte angewachsenen Vorsprung vor der Abstiegszone erleichtert registrieren. Der Rückstand auf Rang zwei, also einen Aufstiegsplatz, schrumpfte auf vier Punkten. Doch als Siebter hat der FSV sechs Konkurrenten vor sich, gegen die er im Laufe der Rückrunde noch antreten muss. Der Start in den zweiten Saisonteil war dagegen ein vergleichsweise leichteres Programm: Nach dem Gastspiel beim Tabellenachten Eintracht Frankfurt II (1:1) folgten mit Weinberg und Hoffenheim II zwei Abstiegskandidaten als Gegner, bevor am kommenden Sonntag um 14 Uhr der Tabellenvorletzte VfL Wolfsburg II in der Tönnies-Arena gastiert. Schlusslicht Hoffenheim II erwies sich auf einem holprigen Rasenplatz in St. Leon-Rot anders als im Hinspiel (6:0) keineswegs als Kanonenfutter. Die Gastgeberinnen erspielten sich sogar ein deutliches Chancenplus von 8:4, doch im Abschluss mangelte es an Zweitligaqualität. Vor allem in den Schlussminuten der ersten Halbzeit geriet der FSV mächtig unter Druck. Bei guten Möglichkeiten für Julia Hickelsberger-Füller (38.) Leonie Schetter (40.) und erneut Hickelsberger-Füller (43.) waren etwas Glück und starke Rettungsaktionen von Emilia Deppe und Maren Tellenbröker vonnöten, um ohne Gegentor zu bleiben. In die Pause ging der FSV dank eines Treffers von Shpresa Aradini aus der 25. Minute mit einer 1:0-Führung. Die 29-jährige Angreiferin, die in der 17. Minute nach einer Schröder-Flanke per Kopf noch an TSG-Keeperin Laura Johanna Dick gescheitert war, verwertete ein starkes Zuspiel von Celina Baum eiskalt zu ihrem sechsten Saisontreffer. Die etatmäßige Außenverteidigerin war diesmal als Sturmspitze eingesetzt – ein guter Schachzug. Baum hatte sich nach einem Steilpass von Maren Tellenbröker im Laufduell mit Lisa Backhaus durchgesetzt und den Ball von der Grundlinie aus gezielt auf Aradini zurückgelegt. Weil sie nicht zufrieden damit sein konnten, dass der Hoffenheimer Talentschuppen die eigenen Reihen mit schnellem Umschaltspiel mehrfach übertölpelt hatte, reagierte unser Trainerteam in der Pause mit einem Wechsel und einer Umstellung. Melanie Schuster kam für Hedda Wahle und übernahm in der Innenverteidigung den Posten von Paula Reimann. Die wiederum kümmerte sich sich im Mittelfeld unter anderem darum, mit der starken Marie Steiner den Dreh- und Angelpunkt der Hoffenheimer Offensive zu bearbeiten. Das Konzept ging auf, zumal der FSV schon rasch mit 2:0 vorne lag. Celina Baum war in der 55. Minute nach einem Einwurf im Strafraum von TSG-Verteidigerin Clara Schmidt Sanchez-Andrade nur mit einem Foul zu bremsen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Paula Reimann sicher. In Sicherheit wiegen durften sich die Gütersloherinnen, bei denen der Ballbesitz zur Freude von Britta Hainke jetzt stabiler geworden war, aber nicht. Kurz nachdem Linksverteidigerin Emilia Deppe mit angeschwollenem Knöchel vom Platz humpelte (63.), zwang Sara Sahiti mit einem 18-Meter Schuss FSV-Torhüterin Sarah Rolle zur vollen Körperstreckung – unsere Kapitänin lenkte den Ball an den Pfosten. „Rollo“ war auch in der 83. Minute zur Stelle, als es galt, einen Distanzschuss von Marie Steiner über die Latte zu wischen. Der Ehrentreffer blieb den Kraichgauerinnen auch bei einem Eckball auf die Latte (90.+1) und einem letzten Versuch von Ann-Sophie Braun (90.+3) verwehrt. TSG Hoffenheim II: Dick – Gerber (67. Wileschek), Schmidt Sanchez-Andrade (84. Crnaveri), Backhaus, Bitzer – Hickelsberger-Füller (67. Braun), Grimm (67. Alp), Röder, Sahit – Steiner, Schetter (81. Lepper). Im Aufgebot: Bitterwolf, Goyn, Bräutigam (Tw). FSV Gütersloh: Rolle – Kappmeier (85. Stojan), Schmidt, Reimann, Deppe (64. Kammermann) – Tellenbröker, Wahle (46. Schuster) – Schröder (64. Baumgärtel), Preuß (89. Rädeker), Aradini – Baum. Im Aufgebot: Pagel, Strothmann, Blome (Tw). Schiedsrichterin: Theresa Hug (Schramberg). Gelbe Karten: – / Schmidt (5), Reimann (1). Ecken: 8:1 (3:1); Chancen: 8:4 (5:3). Tore: 0:1 (25.) Aradini, 0:2 (55.) Reimann (FE).

DFB nominiert Merle Hokamp und Janne Krumme für EM-Qualifikationsspiele

FSV-Talente Janne Krumme (links) und Merle Hokamp rechts) gehören zum Kader der deutschen U17-Nationalmannschaft. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat ein 21-köpfiges Aufgebot für die entscheidende Qualifikationsrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen 2023/24 bekannt gegeben. Dem Kader der deutschen U17-Nationalmannschaft gehören mit Merle Hokamp und Janne Krumme zwei Spielerinnen des FSV Gütersloh an. Hokamp und Krumme haben sich im Team von U17-Nationaltrainerin Sabine Loderer etabliert und konnten bei ihren bisherigen Einsätzen überzeugen. Die DFB-Juniorinnen werden in der zweiten und entscheidenden EM-Qualifikationsrunde zwischen dem 14. und 25. März 2024 in Hannover auf Tschechien, die Slowakei und Frankreich treffen. Der FSV gratuliert seinen Spielerinnen zur Nominierung und wünscht ihnen sowie der gesamten deutschen U17-Nationalmannschaft viel Erfolg für die EM-Qualifikationsspiele.

FSV Gütersloh nimmt am international besetzten STEKA Cup 2024 teil

STEKA Cup 2024

Die Saison 2023/24 ist noch im vollen Gange, doch im Hintergrund laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für die neue Spielzeit 2024/25. Das Zweitligateam des FSV Gütersloh wird im Rahmen seiner Sommervorbereitung am international besetzten STEKA Cup 2024 teilnehmen. Das Teilnehmerfeld bestehend aus den Zweitligisten FSV Gütersloh, SC Sand und SG 99 Andernach, den Regionalligisten Bayer 04 Leverkusen U23, SC Fortuna Köln und FFC Wacker München, dem Landesligisten Borussia Dortmund sowie der U21 des belgischen Topklubs Standard Lüttich verspricht einen sportlich attraktiven Vergleich. Das Frauenfußballturnier um den STEKA Cup wird am Samstag, den 27. Juli 2024 im rheinland-pfälzischen Schleidweiler stattfinden. Die Schirmherrschaft übernimmt Frau Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.

FSV Gütersloh feiert emotionalen Last-Minute-Triumph

FSV-Angreiferin Shpresa Aradini im Zweitligaspiel gegen den SV 67 Weinberg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Ein Wechselbad der Gefühle mit Happyend – in diese emotionale Achterbahn nahm der FSV Gütersloh seine Anhänger im ersten Heimspiel der Zweitliga-Rückrunde mit. Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit und einem 0:1-Pausenrückstand erzielte Marie Schröder in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion des Spiels den 2:1-Siegtreffer über den SV 67 Weinberg. „Dass wir das geschafft haben, ist wertvoller als wenn wir das Spiel 3:0 gewonnen hätten“, sagte Cheftrainerin Britta Hainke zu der mentalen Willensleistung ihres Teams. Wichtig war der erste „Dreier“ nach sechs sieglosen Spielen auch für die Tabelle. Der FSV verbesserte sich um einen Platz auf Rang sieben und vergrößerte den Vorsprung vor dem nun vom SV 67 Weinberg belegten ersten Abstiegsplatz auf sieben Zähler. Und weil die Tabellenspitze am 15. Spieltag noch enger zusammenrückte, verringerte sich der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz von sieben auf fünf Punkte. „Mir sind viele Steine vom Herzen gefallen“, gestand unsere Cheftrainerin. Zur Pause hatte es in der Tönnies-Arena eher nach Abstiegsgefahr gerochen. „Die Leistung war so abgrundtief schlecht, dass man davon ausgehen musste, dass wir dieses Spiel verlieren.“ Britta Hainke hatte keine Erklärung dafür, warum der FSV Gütersloh in der ersten Halbzeit ohne Struktur, ohne Ideen und und fast lethargisch agierte. Völlig zurecht lag das Team, in dem Leandra Kammernann ihr Zweitligadebüt feierte, mit 0:1 zurück. In der 43. Minute hatte die Rechtsverteidigern im Verbund mit Innenverteidigerin Nele Schmidt einen Weinberger Konter nicht entscheidend unterbinden können. Letztlich verwertete Anna Hofrichter ein Zuspiel der starken Maren Haberäcker. Gegen die mit kompakter Robustheit im 4-5-1 agierenden Gäste aus Oberfranken fand der FSV kein Mittel, um Torgefahr zu entwickeln. Einzige kleine Ausnahme war ein problemlos haltbarer Kopfball von Shpresa Aradini nach einer Kammermann-Flanke (45.). Auf der Gegenseite gerieten die Gütersloherinnen dreimal nach dem gleichen Muster in echte Bredouille (7., 13., 40.). Jeweils kam Solveig Schlitter nach einer Freistoß-Hereingabe aus dem Mittelfeld in beste Schussposition, ohne das Tor zu treffen oder FSV-Keeperin Sarah Rolle überwinden zu können. Unser Trainerteam reagierte auf zweifache Weise. „Wir sind beide laut geworden“, berichtete Britta Hainke aus der Pausenkabine, wo Klartext geredet wurde: „So kann man kein Spiel gewinnen, selbst nicht in der Regionalliga.“ Und in Abstimmung mit Sammy Messalkhi nahm Hainke einen Dreifachwechsel vor: Hedda Wahle und Linda Preuß kamen ins Mittelfeld, und als Sturmspitze lief Katharina Rädeker zu ihrem ersten Zweitligaspiel auf, während Leandra Kammermann, Lena Strohtmann und Jacqueline Baumgärtel raus mussten. Tatsächlich aber wirkte mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit das gesamte Team, für das nun Finja Kappmeier rechts und Emilia Deppe links verteidigte, wie ausgewechselt. Und als Hedda Wahle in der 51. Minute mit einem ihrer typischen, ungefährlich ausschauenden Schüsse aus 18 Metern das 1:1 erzielte, wurde das Offensivspiel noch etwas entfesselter und mutiger. Shpresa Aradini traf nach einem schönen Zuspiel von Paula Reimann in der 56. Minute die richtige Entscheidung und wagte einen Heber über SVW-Keeperin Sandra Klug, verzog aber leicht mit links. Zwei Minuten später probierte sie es nach einer Schröder-Flanke mit einer artistischen Direktabnahme vom Elfmeterpunkt aus, aber der Ball flog über das Weinberger Tor. Das Spiel egalisierte sich phasenweise wieder, doch mit der Einwechslung von Lilly Stojan und Melanie Schuster in der 77. Minute spielte das Trainerteam zwei weitere Trumpfkarten aus, von denen eine in der Nachspielzeit stach. Schuster, neuneinhalb Monate nach ihrem Achillessehnenriss erstmals wieder auf dem Zweitligaparkett, fing einen Weinberger Vorstoß im Mittelfeld ab und spielte einen genialen Diagonalball in den halbrechten Raum. Marie Schröder erlief ihn und überkurvte die entgegenkommende Torhüterin. Alle erwarteten den erlösenden Schuss ins verwaiste Tor, doch Schröder driftete weiter nach links und ließ sich durch zwei Gegenspielerinnen bedrängen. Schlussendlich bugsierte sie das Leder aber doch noch mit links flach an einem Abwehrbein vorbei ins lange Ecke. Der Rest war Jubel auf der Tribüne und auf dem Feld. „Mädels, wir sind wieder da“, jubelte Sammy Messalkhi im Mannschaftskreis und fasste die Partie emotional zusammen: „Spiel gedreht, Last-Minute-Tor gemacht und gewonnen – geiler geht nicht.“ Die nächste Partie bestreitet der FSV Gütersloh am Sonntag, 10. März (11 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim II. Der Tabellenvorletzte kassierte am 15. Spieltag eine 0:1-Niederlage beim FC Bayern München II. FSV Gütersloh: Rolle – Kammermann (46. Wahle), Schmidt, Reimann (77. Schuster), Kappmeier (77. Stojan) – Tellenbröker, Deppe – Schröder, Aradini, Baumgärtel (46. Preuß) – Strothmann (46. Rädeker). Im Aufgebot: Bultmann, Blome (Tw). SV 67 Weinberg: Klug – Arnold, A. Grimm, Hofmann, Kömm – Schlitter (85. Istrefaj), Wiesinger Ganßer, Hofrichter – Haberäcker – Wich (90. Mendt). Im Aufgebot: M. Grimm, Hasenfuß, Glaser (Tw). Schiedsrichterin: Sarah Willms (Oldenburg). Gelbe Karten: Deppe, Stojan. Zuschauer: 160 Chancen: 5:4 (1:4); Ecken: 4:1 (1:1). Tore: 0:1 (43.) Hofrichter, 1:1 (50.) Wahle, 2:1 (90.+2) Schröder.

FSV Gütersloh will „endlich mal wieder gewinnen“

Bereit für die nächsten Herausforderungen: Die Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Sechs Spiele ohne Sieg – das ist die magere Bilanz des FSV Gütersloh in der 2. Frauen-Bundesliga. „Endlich mal wieder gewinnen“, lautet daher das verständliche Ziel von Cheftrainerin Britta Hainke für das erste Heimspiel dieses Kalenderjahres. Mehr als vier Monate nach dem 4:1-Erfolg am 22. Oktober 2023 in Ingolstadt soll am Sonntag gegen den SV 67 Weinberg wieder ein „Dreier“ her. Anstoß in der Tönnies-Arena ist um 11 Uhr. Während die Gäste aus Oberfranken vor zwei Wochen mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Bayern München II in die Rückrunde starteten und deswegen als Tabellenzehnter weiter in Abstiegsgefahr schweben, holte der ersatzgeschwächte FSV mit dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt immerhin einen Punkt. Der reichte allerdings nicht, um sich von Rang acht zu verbessern. Die Personalsorgen in unserem Team sind leider nicht geringer geworden. Ronja Leubner und Merle Hokamp fallen weiterhin wegen eines Infektes aus. „Die Entzündungswerte sind eher noch gestiegen“, befürchtet Britta Hainke sogar, dass beide noch länger fehlen. U17-Nationalspielerin Hokamp verpasste zuletzt auch den mit zwei Länderspielen verbundenen DFB-Lehrgang in Italien und droht für die am 18. März beginnende EM-Qualifikation auszufallen. Mit Celina Baum steht zusätzlich eine Spielerin aus der Anfangself von Frankfurt nicht zur Verfügung: Die rechte Außenverteidigerin sah die fünfte gelbe Karte und ist gesperrt. Das könnte vielleicht dazu führen, dass die im Winter aus dem Regionalligateam hochgezogene Leandra Kammermann ihr Zweitligadebüt feiert. Abzuwarten bleibt, ob Kaptänin Sarah Rolle rechtzeitig grünes Licht für einen Einsatz gibt. Die Keeperin hatte sich im Training eine Knieblessur zugezogen und verzichtete vorsichtshalber auf die letzten Einheiten. Sollte sie ausfallen, steht mit Leah Blome allerdings ein Ersatz bereit, der das volle Vertrauen der Torhütertrainer Michael Weise und Melvin Wulff genießt. Der FSV Gütersloh geht trotz allem mit Zuversicht in das 15. Saisonspiel. Zum einen bewies das Team beim 4:2-Hinspiel in Weinberg echte Siegermentalität. Zum anderen war am vergangenen Wochenende auch die Leistung beim 4:1-Testspielsieg über den Regionalligisten SGS Essen II ermutigend.

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