Der DFB-Pokal der Frauen startet in der Saison 2025/2026 mit einem veränderten Wettbewerbsformat. Erstmals werden vor der 1. Hauptrunde die Play-offs ausgetragen. Renate Lingor, zweimalige Welt- und Europameisterin sowie siebenmalige DFB-Pokalsiegerin, wird am Donnerstag, 26. Juni (ab 13 Uhr), die Play-off-Runde am DFB-Campus in Frankfurt am Main auslosen. Die Auslosung wird live auf dem offiziellen YouTube-Kanal des DFB übertragen. An den Play-offs des DFB-Pokals der Frauen nehmen 32 Teams teil. In der Saison 2025/2026 setzen sie sich aus den 21 Landespokalsiegern, den fünf Aufsteigern in die 2. Frauen-Bundesliga sowie den besten sechs teilnahmeberechtigten Zweitligisten hinter den Top-4-Mannschaften (Zweitvertretungen sind im DFB-Pokal der Frauen nicht teilnahmeberechtigt) zusammen. Play-offs vom 16. bis 18. August In der 1. Hauptrunde warten dann die zwölf Teilnehmer der Google Pixel Frauen-Bundesliga der Vorsaison sowie die vier bestplatzierten Teams der 2. Frauen-Bundesliga auf die Play-off-Gewinner. Ausgelost werden die Play-offs in regionalen Gruppen, die nach geographischen Gesichtspunkten (Nord/Süd) noch vor der Auslosung zusammengesetzt werden. Amateurmannschaften (Teilnehmer unterhalb der 2. Frauen-Bundesliga) haben dabei immer Heimrecht. Die Play-offs im DFB-Pokal der Frauen werden vom 16. bis 18. August 2025 ausgetragen. Die erste Hauptrunde ist für den 27. bis 29. September 2025 vorgesehen. Das Achtelfinale ist auf den 15. bis 17. November datiert, das Viertelfinale für den 11. und 12. März 2026 (gegebenenfalls auch 10. März 2026) terminiert. Nach den Halbfinalspielen, die über die Ostertage (4. bis 6. April 2026) stattfinden, mündet die DFB-Pokalsaison ins Finale in Köln, das für Christi Himmelfahrt (14. Mai 2026) angesetzt ist. Die Pokalteilnehmer 2025/2026 Gesetzt in der 1. Hauptrunde: Qualifiziert über die Google Pixel Frauen-Bundesliga 2024/2025 • FC Bayern München • VfL Wolfsburg • Eintracht Frankfurt • Bayer 04 Leverkusen • SC Freiburg • TSG Hoffenheim • SV Werder Bremen • RB Leipzig • SGS Essen • 1. FC Köln • FC Carl Zeiss Jena • 1. FFC Turbine Potsdam Qualifiziert über die 2. Frauen-Bundesliga 2024/2025 • 1. FC Union Berlin • 1. FC Nürnberg • Hamburger SV • SC Sand Teilnahme an den Play-offs • SV Meppen (2. Frauen-Bundesliga) • VfL Bochum (2. Frauen-Bundesliga) • FC Ingolstadt 04 (2. Frauen-Bundesliga) • Borussia Mönchengladbach (2. Frauen-Bundesliga) • SG 99 Andernach (2. Frauen-Bundesliga) • SV 67 Weinberg (2. Frauen-Bundesliga) • VfR Warbeyen (Aufsteiger Regionalliga West) • FC Viktoria 1889 Berlin (Aufsteiger Regionalliga Nordost) • FSV Mainz 05 (Aufsteiger Regionalliga Südwest) • VfB Stuttgart (Aufsteiger Regionalliga Süd) • FSV Gütersloh 2009 (da der VfL Wolfsburg II als Aufsteiger aus der Regionalliga Nord nicht teilnahmeberechtigt ist, rückt der beste noch nicht qualifizierte Zweitligist nach) • TSV Solingen-Aufderhöhe 1877 (Landespokalfinalist Niederrhein, Pokalsieger Warbeyen ist bereits als Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga qualifiziert) • BSG Chemie Leipzig (Landespokalfinalist Sachsen, Pokalsieger RB Leipzig II ist nicht teilnahmeberechtigt) • Borussia Dortmund (Landespokalsieger Westfalen) • Borussia Pankow (Landespokalfinalist Berlin, Pokalsieger Viktoria Berlin ist bereits als Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga qualifiziert) • SC Victoria Hamburg (Landespokalsieger Hamburg) • Karlsruher SC (Landespokalsieger Baden) • SV Elversberg (Landespokalsieger Saarland) • SC Fortuna Köln (Landespokalsieger Mittelrhein) • ATS Buntentor (Landespokalsieger Bremen) • VfL Herrenberg (Landespokalfinalist Württemberg, Pokalsieger Stuttgart ist bereits als Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga qualifiziert) • Holstein Kiel (Landespokalsieger Schleswig-Holstein) • FC Magdeburg (Landespokalsieger Sachsen-Anhalt) • FC Neubrandenburg 04 (Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern) • FFC Montabaur (Landespokalsieger Rheinland) • FSV Babelsberg 74 (Landespokalsieger Brandenburg) • SC Siegelbach (Landespokalfinalist Südwest, Pokalsieger Mainz 05 ist bereits als Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga qualifiziert) • Kickers Offenbach (Landespokalsieger Hessen) • SpVgg Greuther Fürth (Landespokalsieger Bayern) • Hannover 96 (Landespokalsieger Niedersachsen) • Saalfeld Titans (Landespokalfinalist Thüringen, Pokalsieger Carl Zeiss Jena II ist nicht teilnahmeberechtigt) • FC Freiburg-St. Georgen (Landespokalsieger Südbaden) (Quelle: DFB.de)
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Jetzt zum Probetraining anmelden: FSV Gütersloh sucht Verstärkung für seine U19
Der FSV Gütersloh investiert auch in Zukunft verstärkt in die Förderung junger Fußballtalente und richtet den Fokus erneut auf seine ambitionierte U19-Juniorinnen-Mannschaft. Bereits im April hatte der Verein einen allgemeinen Aufruf gestartet – nun ruft der FSV gezielt talentierte Spielerinnen zur Bewerbung für ein Probetraining bei der U19 auf. Die U19 des FSV Gütersloh spielt in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga, in der sie sich regelmäßig mit namhaften Gegnern wie dem 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und weiteren Topteams misst. Die laufende Saison konnte der FSV mit Platz 3 beim WDFV U 19-Juniorinnen FinalFour abschließen. Das U19-Team bietet jungen, leistungsorientierten Spielerinnen ein professionelles Umfeld, in dem sie sich sportlich wie persönlich auf dem höchsten Niveau weiterentwickeln können. Gesucht werden motivierte und talentierte Spielerinnen, die den nächsten Schritt in ihrer Fußballkarriere gehen wollen. Du bist ehrgeizig, spielst auf hohem Niveau Fußball und möchtest dich mit den besten Teams in NRW messen? Dann ist jetzt der richtige Moment, dich beim FSV zu bewerben! So funktioniert die Bewerbung zum Probetraining: Interessierte Spielerinnen senden ihre Bewerbung bitte per E-Mail an: bewerbung@fsvguetersloh.de Bitte fügt eurer Bewerbung eine kurze fußballerische Vita bei, aus der hervorgeht: • aktueller Verein • bisherige Stationen im Jugendfußball • bevorzugte Spielposition • besondere sportliche Erfolge oder Erfahrungen Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
FSV Gütersloh gewinnt den B-Juniorinnen-Westfalenpokal 2025
Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh hat am heutigen Sonntag, dem 1. Juni 2025, ein beeindruckendes Ausrufezeichen zum Abschluss der Saison gesetzt: Mit einem verdienten 1:0-Erfolg über den DSC Arminia Bielefeld sicherten sich die Juniorinnen den Titel im B-Juniorinnen-Westfalenpokal. Im traditionsreichen Dortmunder Stadion Rote Erde, im Schatten des Signal Iduna Parks, entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Ostwestfalen-Derby. Das Team von Cheftrainer Lukas Jäschke sowie seinen beiden Co-Trainern Daniel Schiewe und Elina Büttner ließ dabei keine Zweifel an den eigenen Ambitionen aufkommen: Der FSV übernahm früh die Kontrolle und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Der verdiente Lohn folgte in der 39. Spielminute: Anna Stockmann traf mit einem präzisen Abschluss zur 1:0-Führung und brachte den Titelverteidiger noch vor dem Halbzeitpfiff auf Titelkurs. Im zweiten Durchgang verteidigten die FSV-Juniorinnen die Führung mit großer Disziplin und Teamgeist. Trotz einiger Offensivbemühungen von Arminia Bielefeld ließ der FSV nichts mehr anbrennen und brachte den knappen, aber hochverdienten Sieg souverän über die Zeit. Mit dem heutigen Erfolg krönt der FSV Gütersloh nicht nur eine starke Saison mit der Titelverteidigung, sondern setzt auch ein Ausrufezeichen hinter seine kontinuierlich erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Der gesamte Verein gratuliert seinen B-Juniorinnen und dem Trainerteam zu diesem hochverdienten Pokaltriumph.
FSV Gütersloh stellt sportliche Leitung und Trainerteams für die Saison 2025/2026 vor
Nach dem sportlich bitteren Abstieg der ersten Mannschaft aus der 2. Frauen-Bundesliga in die Regionalliga West sowie dem damit verbundenen Zwangsabstieg der zweiten Mannschaft in die Westfalenliga, stellt sich der FSV Gütersloh zur neuen Saison 2025/2026 personell wie strukturell neu auf. Der Verein bleibt dabei seiner langjährigen Philosophie treu, talentierte Fußballerinnen nachhaltig zu fördern und auszubilden. Mit über 60 Nationalspielerinnen seit Vereinsgründung im Jahr 2009 zählt der FSV weiterhin zu den bundesweit anerkannten Talentschmieden im deutschen Frauen- und Mädchenfußball. An der Seitenlinie der ersten Mannschaft wird künftig Mark Oliver Stricker stehen. Der Inhaber der UEFA Pro Lizenz war bislang als Cheftrainer der zweiten Mannschaft sowie in Personalunion als Sportdirektor tätig. Stricker tritt die Nachfolge von Markus Graskamp an, der das Team interimsweise bis zum Saisonende betreute und nun wieder seine Rolle als Sportlicher Leiter des Vereins aufnimmt. Unterstützt wird Stricker künftig von Matthias Kaiser, Katrin Lückel und Lena Lückel, die gemeinsam das neue Trainerteam der ersten Mannschaft bilden. Auch die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh erhält ein neues Gesicht an der Seitenlinie: Marwin Hoyer übernimmt zur neuen Saison die Cheftrainerposition. Hoyer kommt vom SVKT 07 Minden, wo er zuletzt als Cheftrainer der zweiten Frauenmannschaft tätig war. Als Cheftrainer der zweiten Mannschaft wird er, ebenso wie Stricker, stetig im regelmäßigen Austausch mit den Trainerteams der FSV-Juniorinnenmannschaften stehen. Diese enge Verzahnung zwischen Jugend- und Frauenbereich ist ein zentrales Element der zukünftigen strategischen Ausrichtung des Vereins und soll eine noch intensivere Förderung talentierter Nachwuchsspielerinnen gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Baustein in der Neuausrichtung ist die Besetzung der Position des Jugendleiters mit Ralph Philipper. Der erfahrene Funktionär war viele Jahre in gleicher Rolle bei Blau-Weiß 98 Gütersloh tätig und bringt seine umfangreiche Expertise nun beim FSV ein. Seine Aufgabe wird es sein, die strukturelle Weiterentwicklung des Jugendbereichs voranzutreiben und Talente nachhaltig an den Frauenbereich heranzuführen. Für die administrativen Aufgaben im sportlichen Bereich sowie im Spielbetrieb bleiben weiterhin Michael Horstkötter, Markus Graskamp, Mark Oliver Stricker und Chris Punnakkattu Daniel verantwortlich. Trotz sportlicher Rückschläge blickt der FSV Gütersloh mit Optimismus und Entschlossenheit in die Zukunft. Der Verein setzt weiterhin auf Kontinuität, Kompetenz und konsequente Nachwuchsförderung – die Grundlage für sportlichen Erfolg und die Entwicklung der nächsten Generation von Spitzenfußballerinnen.
FSV Gütersloh sichert sich Platz 3 beim WDFV U 19-Juniorinnen FinalFour in Hennef
Die U19-Juniorinnen des FSV Gütersloh haben am Wochenende (24./25. Mai 2025) erfolgreich am WDFV U19-Juniorinnen FinalFour teilgenommen. Das Turnier, das auf dem Gelände der Sportschule Hennef ausgetragen wurde, versammelte die vier besten Teams der WDFV U19-Juniorinnen-Liga: den FSV Gütersloh, den 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und die SGS Essen. Am Ende sicherte sich das Team aus Gütersloh den dritten Platz. Knappes Halbfinal-Aus gegen SGS Essen Im Halbfinale traf der FSV am Samstag auf die SGS Essen. Der FSV erwischte einen guten Start und ging bereits in der 8. Minute durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter von Hannah Leßner mit 1:0 in Führung. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn bereits zwei Minuten später glich Sophie Gallert für die SGS aus. In der 28. Minute brachte Mariella Münster die Essenerinnen mit einem präzisen Abschluss in Führung – ein Spielstand, der bis zum Abpfiff Bestand hatte. Trotz großer Einsatzbereitschaft und kämpferischer Moral konnte der FSV den Rückstand nicht mehr aufholen. Dramatischer Sieg im Spiel um Platz 3 gegen Köln Am Sonntag ging es für den FSV im Spiel um Platz 3 gegen den 1. FC Köln. Die Partie gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. In der 21. Minute ging Köln durch Maya Erdenberger mit 1:0 in Führung. Doch der FSV zeigte erneut Moral und kam in der zweiten Halbzeit durch Hannah Leßner (50. Minute) zum verdienten Ausgleich. Da es nach regulärer Spielzeit beim 1:1 blieb, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Dort behielten Anna Stockmann, Finja Kappmeier, Hannah Leßner und Merle Rohden die Nerven und verwandelten ihre Elfmeter sicher. Damit sicherten sich die Gütersloherinnen mit einem 5:4-Erfolg nach Elfmeterschießen einen starken dritten Platz im FinalFour. Turniersieger kommt aus Essen Im Finale setzte sich schließlich die SGS Essen gegen Borussia Mönchengladbach ebenfalls im Elfmeterschießen mit 5:3 durch und krönte sich damit zum Turniersieger.
„UNVERGESSEN – Ein Abschied mit Gänsehaut“ – Aftermovie zum Berlin-Spiel
21 Jahre Zweitliga-Frauenfußball in Gütersloh. Am 18. Mai 2025 endete diese Ära mit einem historischen Spiel beim 1. FC Union Berlin – vor 20.132 Fans im Stadion An der Alten Försterei. Dieses kurze Aftermovie zeigt die bewegenden Momente unseres letzten Spiels in der 2. Frauen-Bundesliga: pure Emotionen, intensive Spielszenen, ein Stadion voller Respekt – und minutenlanger Applaus von den Union-Fans. Das Video feiert am heutigen Freitag, den 23. Mai 2025 um 20:09 Uhr auf YouTube seine Premiere. Unser Dank gilt unserem Videografen Matthias Möllenberg, der dieses besondere Spiel festgehalten hat. „UNVERGESSEN – Ein Abschied mit Gänsehaut“
FSV Gütersloh kämpft beim WDFV U 19-Juniorinnen FinalFour um den Titel
Große Vorfreude bei der U19 des FSV Gütersloh: An diesem Wochenende steht für unsere Nachwuchstalente ein echtes Highlight auf dem Programm. Vom 24. bis 25. Mai 2025 nimmt unsere Mannschaft am WDFV U 19-Juniorinnen FinalFour teil, das auf dem Gelände der Sportschule Hennef ausgetragen wird. Mit dem Einzug in das Finalturnier der besten Teams aus WDFV U 19-Juniorinnen-Liga haben sich unsere Talente für ihre gute Saisonleistung belohnt. Der FSV-Nachwuchs konnte sich mit dem vierten Tabellenplatz für das FinalFour qualifizieren. Neben dem FSV Gütersloh kämpfen der 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und die SGS Essen um den Titel. Bereits am morgigen Samstag (24.05.) steht das Halbfinale auf dem Programm: Unsere U19 trifft um 14:00 Uhr auf die SGS Essen. Im zweiten Halbfinale duellieren sich anschließend der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Am Sonntag (25.05.) folgen dann die Finalspiele: Das Spiel um Platz 3 beginnt um 10:00 Uhr, das große Finale steigt um 11:30 Uhr. Gespielt wird jeweils über zwei Mal 30 Minuten. Wir drücken unserer U19 fest die Daumen und wünschen viel Erfolg in Hennef!
Für die U16 des FSV Gütersloh ist das 1:1 in Scheidingen zu wenig
Drei Spiele vor dem Ende der Saison in der B-Juniorinnen-Westfalenliga hat die U16 des FSV Gütersloh im Kampf um den angestrebten 6. Tabellenplatz einen nächsten Dämpfer erhalten. Eine Woche nach dem 1:1 gegen den aktuellen Sechsten Herforder SV kam das Team von Steffen Willmann und Andreas Weckheuer auch beim Tabellenvorletzten SuS Scheidingen nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Weil gleichzeitig Herford (3:2 über Schalke) und der Tabellensiebte Delbrück (5:3 gegen Bielefeld) gegen höher dotierte Teams gewannen, liegt der FSV nun drei Punkte hinter den Konkurrenten. „Ich glaube, wir müssen Platz sechs abschreiben“, gibt sich Willmann realistisch. Von der Leistung in der ersten Halbzeit war der FSV-Coach sehr enttäuscht. „Wir haben alle Grundtugenden vermissen lassen“, lautete seine Pauschalkritik. Als ausdrückliche Ausnahme nannte er Torhüterin Kim Fahrmeyer, die maßgeblichen Anteil daran hatte, dass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Im zweiten Durchgang gab es immerhin eine kleine Leistungssteigerung. Hannah Schwarz verpasste allerdings die unverdient gewesene 1:0-Führung, als sie frei auf die gegnerische Keeperin zulief, den Ball jedoch zwei Meter am Tor vorbei schob. In der 62. Minute geriet der FSV stattdessen sogar mit 0:1 in Rückstand. SuS Scheidingen hatte nach einem der zahlreichen Freistöße, die der nahezu Körperlosigkeit fordernde Schiedsrichter verhängte, aus der Distanz getroffen. Postwendend glichen die Gütersloherinnen jedoch aus. Nach erfolgreichem defensiven Zugriff spielte Hannah Schwarz einen Steckpass, den Alara Bayhan zum 1:1 veredelte. Zwei Minuten vor Schluss bot sich Ella Combrink noch die Riesenchance zum Lucky Punch, doch auch das glückte an diesem gebrauchten Tag nicht. FSV Gütersloh U16: Fahrmeyer – Reger, Rehpöhler, Trömpert, Öcal (60. Rödel) – Stienhans, Latton (27. Hölter), Bayhan – Micic, Schwarz, Combrink.
U17 landet mit 2:0 in Ibbenbüren den 15. Saisonsieg
Das Titelrennen in der U17-Regionalliga West könnte kaum spannender sein. Vier Spieltage vor Saisonende liegen die sechs Erstplatzierten nur fünf Punkte auseinander. Rechnerische Chancen auf die Meisterschaft darf sich also auch noch der FSV Gütersloh machen, der mit 46 Punkten hinter Mönchengladbach (46), Bielefeld (47), Leverkusen (50), Essen (50) und Köln (51) aktuell den 6. Tabellenplatz belegt. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner fiel am vergangenen Wochenende trotz eines 2:0-Erfolgs bei Arminia Ibbenbüren um einen Rang zurück, weil Gladbach mit einem 7:0-Kantersieg über Schlusslicht Olympia Köln im Torverhältnis vorbeizog. So richtig mit Ruhm bekleckerten sich die Gütersloherinnen bei ihrem 15. Saisonsieg allerdings nicht. Im ersten Durchgang attestierte Lukas Jäschke seiner Elf immerhin eine gute Leistung auf ungewohnten Naturrasen: „Wir hatten eine gute Passqualität und haben viele richtige Entscheidungen getroffen.“ Manko war indes wie schon so oft die Torausbeute. „Wir hätten zur Pause mit 3:0 oder 4:0 führen müssen“, trauerte der FSV-Coach vor allem den ausgelassenen Top-Chancen von Friederike Ladage und Anna Stockmann hinterher. Die 1:0-Führung resultierte aus einem fein herausgespielten Treffer in der 28. Minute. Juliane Mainke dribbelte offensiv an, Pauline Pfeiffer kam ihr zum Anspiel entgegen, drehte auf und spielte einen schönen Schnittstellenpass auf die von weiter hinten durchgestartete Anna Stockmann. Die lief allein auf die starke Ibbenbürener Keeperin zu und schloss diesmal eiskalt ab. Auch das 2:0 in der 56. Minute konnte „Protokollführerin“ Elina Büttner mit einem Ausrufezeichen versehen: Nach einem zu kurz geratenen Abstoß des Gegners eroberte der FSV im Zentrum den Ball und passte ihn sofort in die Tiefe zu Anna Stockmann. Die schob ihn mit ihrem starken linken Fuß unhaltbar ins Eck. Über den Rest der zweiten Halbzeit deckte Lukas Jäschke aber den Mantel des Schweigens: „Leider haben wir das Fußballspielen komplett eingestellt.“ Weiter geht es für unseren Talentschuppen bereits am Freitag, 23. Mai. Um 19.30 Uhr gastiert mit dem SSV Rhade der nur drei Punkte schlechter dotierte Tabellensiebte SSV Rhade in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U17: Wisznewski – Haag, Rohden, Mainka (64. Lohnherr) – Peters, Stockmann, Schindler, Braune (48. Winter), Leßner – Pfeiffer, Ladage (57. Dragaj).
„Zweite“ steigt nach 0:7 in Köln trotz Klassenerhalt ab
Erst war der Klassenerhalt sicher, dann der Zwangsabstieg aus der Regionalliga: Eine imponierend begonnene Saison fand für den FSV Gütersloh II am Sonntag ein bitteres Ende. Im letzten Saisonspiel kassierte das Team von Trainer Mark Oliver Stricker eine 0:7-Niederlage bei der U20 des 1. FC Köln. Mit 31 Punkten hätte die „Zweite“ als Tabellenneunter eigentlich die Klasse gehalten, doch weil die „Erste“ aus der 2. Liga abgestiegen ist, muss sie zwangsläufig ihren Platz räumen. Dass sich die spezielle Situation auf die Resultate auswirkte – aus den letzten zehn sieglosen Spielen holten die Gütersloherinnen nur drei Punkte – ist verständlich, zumal im Saisonverlauf immer mehr Leistungsträgerinnen an das vom Verletzungspech gebeutelte Zweitligateam abgegeben wurden. „Mo“ Stricker, der seine Spielerinnen vor Saisonbeginn mit einer besonderen Ansage zu motivieren versucht hatte („Die Chance auf den Klassenerhalt beträgt ein Prozent“), ist stolz auf seine Mädels und zufrieden mit dem Abschneiden: „Wir haben deutlich mehr erreicht als erwartet.“ Beim Finale in Köln gelang es dem FSV in der ersten Halbzeit überhaupt nicht, mit den schnellen Gastgeberinnen mitzuspielen. „Zum Lernen konnte man richtig was mitnehmen“, sagte Stricker angesichts des 0:4-Pausenrückstands. Im zweiten Durchgang stellte er auf eine tiefe Staffelung im 5-4-1 um, was immerhin die Zahl der weiteren Gegentore auf drei begrenzte. Und die in keiner Phase aufgebenden Gütersloherinnen kamen sogar selbst zu drei Torchancen. Leider war es Lena Meynert, Lea Bartling und Anna-Lena Meier nicht vergönnt, einen Ehrentreffer zu erzielen. FSV Gütersloh II: Seggelmann – T. Rother, Schmücker, Bendix – Koepke (62. Babic), Schön, Meynert, Büttner (68. Topal) – Bartling, Marczak, Meier.