Am sonnigen Sonntag, den 8. März 2026, musste sich der FSV Gütersloh am 21. Spieltag der Frauen-Regionalliga West der U21 des 1. FC Köln mit 0:1 geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse in der Tönnies-Arena zeigte der FSV jedoch eine engagierte Leistung gegen den Tabellenführer. Passend zum Weltfrauentag hatten alle Frauen und Mädchen freien Eintritt und konnten bei bestem Frühlingswetter und Temperaturen um die 17 Grad eine intensive Partie verfolgen. Die Begegnung des 21. Spieltags war ursprünglich für den 26. April angesetzt, wurde jedoch auf den heutigen Termin vorgezogen. Der FSV ging als klarer Außenseiter in das Duell mit dem Spitzenreiter der Liga, konnte jedoch mit Rückenwind antreten: Erst eine Woche zuvor hatte das Team von Britta Hainke und Matthias Kaiser mit einem Auswärtssieg bei der DJK Arminia Ibbenbüren den Einzug ins Halbfinale des Westfalenpokal perfekt gemacht. Stabiler FSV gegen druckvolle Kölnerinnen Das FSV-Trainerteam hatte seine Mannschaft gezielt auf die Favoritinnen aus Köln eingestellt und setzte auf eine kompakte Defensive. Im Vergleich zum Pokalspiel rückten Janna Koerdt und Clara Koepke für Antonia Schön sowie Anna-Sophie Schindler in die Startelf, um zusätzliche Stabilität in die Defensive zu bringen. Die Gäste aus Köln erwischten den besseren Start und setzten den FSV in den Anfangsminuten unter Druck. Vor allem in der ersten Viertelstunde zeigte der Tabellenführer seine spielerische Qualität. Doch der FSV hielt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen und verteidigte konzentriert, sodass die Angriffe der Kölnerinnen zunächst ohne Erfolg blieben. Mit zunehmender Spielzeit fand auch der FSV besser in die Partie und konnte eigene Offensivaktionen setzen. Die Gütersloherinnen erspielten sich dabei auch erste Torchancen und setzten immer wieder offensive Nadelstiche. Zwar fehlte in den entscheidenden Momenten noch die letzte Präzision im Abschluss, dennoch zeigte sich deutlich, dass der FSV gegen den Tabellenführer gut mithielt und keineswegs chancenlos war. Führung kurz vor der Pause Die von Schiedsrichterin Geena Schlüter-Isenbeck geleitete Begegnung schien lange auf eine torlose erste Halbzeit hinauszulaufen. Doch in der 40. Minute gelang den Gästen nach einem Eckball der entscheidende Treffer zum 0:1, den Jil Schäfer für die Kölnerinnen erzielte. Der Rückstand kurz vor dem Pausenpfiff war für den FSV ärgerlich, änderte jedoch nichts an der Erkenntnis, dass man gegen den Spitzenreiter gut mithielt und weiterhin an seine Chance glauben konnte. FSV kämpft bis zum Schluss Zur zweiten Halbzeit brachte das Trainerteam frische Kräfte: Anna-Sophie Schindler ersetzte Pauline Berning. Im weiteren Verlauf folgten weitere Wechsel: Anna-Lena Meier kam für Katharina Rädeker, Friederike Ladage für Anna Stockmann und Antonia Schön für Janna Koerdt. Der FSV blieb engagiert und versuchte weiterhin, zum Ausgleich zu kommen. Doch ein Torerfolg blieb aus. So musste sich der FSV am Ende knapp mit 0:1 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte der FSV Gütersloh eine sehr gute Leistung gegen den Tabellenführer. Entsprechend war nach dem Abpfiff zwar etwas Enttäuschung spürbar, schließlich wäre gegen den Favoriten durchaus ein „Bonuspunkt“ möglich gewesen. Dennoch überwog die Erkenntnis, eine starke Mannschaftsleistung gezeigt zu haben. Britta Hainke ordnete die Partie im Anschluss positiv ein und richtete den Blick bereits nach vorne. Auf der gezeigten Leistung könne das Team in den kommenden Aufgaben aufbauen. Blick auf die Tabelle und das nächste Spiel Der FSV Gütersloh bleibt nach dem vorgezogenen Spiel mit 13 Punkten auf Tabellenplatz 11 der Frauen-Regionalliga West. Bereits am kommenden Sonntag, den 15. März, steht für den FSV der 16. Spieltag an, an dem das Team um 14:00 Uhr in der Tönnies-Arena den sechstplatzierten SC Fortuna Köln empfängt.