FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh sucht eine/n Mannschaftsbetreuer*in für unsere Zweitligamannschaft

Spieltag in der Tönnies-Arena (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh sucht für die kommende Saison 2024/25 eine/n Mannschaftsbetreuer*in für unsere erste Mannschaft. Das Anforderungsprofil für die neu zu besetzende Stelle findet sich unten und interessierte Kandidat*innen können unter der E-Mailadresse bewerbung@fsvguetersloh.de ihre Bewerbung einsenden (Betreff „Bewerbung Mannschaftsbetreuer*in“). Wir suchen zur Saison 2024/25 eine/n Mannschaftsbetreuer*in Als Mannschaftsbetreuer*in nimmst du eine verantwortungsvolle Position ein: Du unterstützt das Trainerteam und Teammanagement und hältst ihnen den Rücken frei. Du bist die gute Seele, die sich um die Belange der Spielerinnen, des Trainerteams und des Staff kümmert, so dass sich die Mannschaft auf das Sportliche konzentrieren kann. Deine Aufgaben • Unterstützung des Trainerstabs und des Teammanagements bei der Organisation des Trainings- und Spielbetriebs sowie des reibungslosen Ablaufs am Spieltag. • Du begleitest die Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen. • Du bist zuständig für die Ausrüstungs-/Materialorganisation (Spielkleidung, Bälle, Getränke, etc.) inklusive der Verwaltung und Pflege der Ausrüstung und Materialien. • Trainingsbetrieb: Du unterstützt die Mannschaft im Trainingsbetrieb und hilfst dem Trainerteam, das Training optimal vorzubereiten. Während des Trainings kümmerst du dich um die Belange der Spielerinnen. • Spieltage: Du kümmerst dich an Spieltagen darum, dass die Mannschaft optimal auf das Spiel vorbereitet ist. Du sorgst für den reibungslosen Materialtransport, bereitest die Kabine vor, stellst sicher das ausreichend Getränke vorhanden sind und unterstützt vor, während und nach dem Spiel das Trainer- und Funktionsteam. Du bist zudem zuständig für die Kontrolle der Ausrüstung gemäß freigegebenem Trikotabgleich (Trikots, Hosen, Stützen, Aufwärmshirts, etc.). • Du kümmerst dich bei Auswärtsfahrten um die Bestellung und pünktliche Lieferung der Verpflegung gemäß Ablaufplan. • Bei Bedarf unterstützt du das Teammanagement bei der Organisation von Auswärtsfahrten (Ablaufplan, Hotel, Trainingsplätze, etc.). Dein Profil • Du bist fußballbegeistert, teamfähig und kennst die Abläufe rund um eine Fußballmannschaft. • Du bist zu zuverlässig, sowie pflichtbewusst und übernimmst Verantwortung. • Du kannst bei den Trainingseinheiten anwesend sein und hast Zeit an allen Spieltagen (Wochenenden inkl. Übernachtungsfahrten) die Mannschaft zu begleiten. • Du begeisterst dich dafür, andere bei ihrer Arbeit zu unterstützen und die „Servicementalität“ steht für dich im Vordergrund. • Du hast ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. • Du hast Lust auf ein spannendes Arbeitsumfeld und einen familiären Fußballverein. Du hast Interesse an diesem Position? Sende uns deine aussagekräftige Bewerbung an die bewerbung@fsvguetersloh.de (Betreff „Bewerbung Mannschaftsbetreuer*in“). Wir freuen uns auf deine Bewerbung und das Kennenlernen!

Rund 1.000 Tickets verkauft: FSV Gütersloh hofft auf neue Rekordkulisse gegen den FC Bayern II

2.039 Zuschauer*innen verfolgten am 11. September 2022 das DFB-Pokalspiel des FSV Gütersloh gegen den VfL Wolfsburg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die Vorfreude ist groß: Der FSV Gütersloh hat bereits rund 1.000 Tickets für sein letztes Heimspiel der Saison 2023/24 gegen den FC Bayern München II am 19. Mai 2024 verkauft. Es verspricht ein stimmungsvolles Highlightspiel in der 2. Frauen-Bundesliga zu werden, an dem die Tönnies Arena gut besucht sein wird. Der Spieltag wird von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, dem Gold Partner des FSV Gütersloh, präsentiert. Die Volksbank hat den Spieltag des FSV Gütersloh als Mitgliedertag erkoren und wird mit einem kurzweiligen Programm für Groß und Klein um das Spiel herum in der Tönnies Arena vertreten sein. Der bisherige Zuschauerrekord für ein FSV-Heimspiel wurde am 11. September 2022 aufgestellt, als 2.039 Zuschauer*innen das DFB-Pokalspiel des FSV Gütersloh gegen den VfL Wolfsburg verfolgten. „Den bisherigen Zuschauerrekord werden wird vermutlich nicht knacken können. Dennoch hoffen wir, dass wir bis zum 19. Mai noch so einige Tickets verkaufen können und somit unseren Spielerinnen eine gebührende Kulisse präsentieren können“, sagt Chris Punnakkattu Daniel, Leiter Medien & Kommunikation des FSV Gütersloh. „Und wer weiß: Vielleicht belehren uns die heimischen Fußballfans eines Besseren. Wir hätten nichts dagegen, wenn wir doch wider Erwarten unseren Zuschauerrekord brechen sollten und die gesamte Region ihr Herz für den heimischen Frauenfußball zeigt“, so Punnakkattu Daniel. „In Meppen wurde Ende März mit 5.000 Zuschauer*innen ein neuer Zuschauerrekord für die 2. Frauen-Bundesliga aufgestellt. Mal sehen, was wir hier in Ostwestfalen-Lippe schaffen.“ Tickets für das Spiel gegen den FC Bayern München II sind online auf www.fsvguetersloh.de erhältlich. Der FSV Gütersloh bietet darüber hinaus auch noch Gruppentickets an, mit denen beispielsweise Schulklassen, Sportmannschaften und sonstige Gruppen der Besuch unseres Heimspiels erleichtert wird.

Sportdezernent Henning Matthes begrüßt Fusion zwischen FSV und FC Gütersloh

Sportdezernent Henning Matthes bei einem Besuch einer FSV-Trainingseinheit im Mai 2023. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Sportdezernent der Stadt Gütersloh, Henning Matthes, begrüßt die Entscheidung der beiden Fußballvereine – FSV und FC Gütersloh – Gespräche über eine Fusion aufgenommen zu haben. „Mich freut dieses Vorhaben sehr! Nicht nur im Hinblick auf die Verbindung von Talent und Leidenschaft, für die beide Vereine stehen, sondern auch das gemeinsame Ziel, den Fußballsport in Gütersloh auf ein neues Niveau zu heben. Ich bin überzeugt, dass eine Fusion uns allen zugutekommen wird, indem sie den Sport in unserer Stadt stärkt, junge Talente fördert und Gütersloh als einen Mittelpunkt des erfolgreichen Fußballsports weiter etabliert. Ich stehe hinter diesem Vorhaben und freue mich auf die spannenden Möglichkeiten, die sich daraus für unsere Stadt und auch ihre Bürgerinnen und Bürger ergeben werden.“ Matthes könne sich vorstellen, dass diese einschneidende Entscheidung wohl überlegt wurde und sicherlich nicht allen leichtgefallen sei bzw. leichtfallen wird, sagte er weiter. Der Beigeordnete für den Bereich Sport hat seine volle Unterstützung angeboten. (Quelle: Pressemitteilung – Stadt Gütersloh)

DFB nominiert Merle Hokamp und Janne Krumme für U17-Lehrgang

FSV-Talente Janne Krumme und Merle Hokamp nach dem EM-Qualispiel gegen Tschechien. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Die deutsche U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft wird vom 8. bis 11. April 2024 einen Lehrgang absolvieren. Nationaltrainerin Sabine Loderer hat für die Maßnahme auf dem DFB-Campus die FSV-Spielerinnen Merle Hokamp und Janne Krumme nominiert. Die beiden Talente des FSV Gütersloh gehören mittlerweile zu den Stammkräften der DFB-Juniorinnen. Beim Lehrgang der U17-Juniorinnen werden sie gemeinsam mit den anderen 23 nominierten Spielerinnen unter dem DFB-Trainerteam mehrere Einheiten absolvieren, bevor sie dann zum Verein zurückkehren werden. Wir gratulieren Merle und Janne zur Nominierung und wünschen ihnen einen erfolgreichen U17-Juniorinnen-Lehrgang.

FSV TV: Pressekonferenz zur geplanten Fusion des FSV Gütersloh und des FC Gütersloh

An der PK nahmen die Vorstände beider Vereine teil (von links): Chris Punnakkattu Daniel, Helmut Delker, Sebastian Kmoch, Hans-Hermann Kirschner, Michael Horstkötter und Heiner Kollmeyer. (Foto: Boris Kessler)

Der FSV Gütersloh und der FC Gütersloh planen eine Fusion. Mit dem Plan sind beide Vorstände am 3. April 2024 an die Öffentlichkeit gegangen. Der FSV ist ranghöchste westfälische Verein im Frauenfußball und spielt seit vielen Jahren in der 2. Frauen-Bundesliga, während der FCG die Rückkehr in die Männer-Regionalliga geschafft hat. An der Pressekonferenz nahmen die Vorstände beider Vereine teil: Chris Punnakkattu Daniel (FSV), Helmut Delker (FCG), Sebastian Kmoch (FSV), Hans-Hermann Kirschner (FCG), Michael Horstkötter (FSV) und Heiner Kollmeyer (FCG). FSV TV präsentiert hier die Statements aus der Pressekonferenz: Bitte akzeptiere YouTube Cookies um dieses Video abzuspielen. Mit deiner Zustimmung erhältst du Contentzugriff auf YouTube, einem externen Dienstleister. YouTube Datenschutzerklärung Wenn du diesem Hinweis zustimmst, wird deine Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen. YouTube-Content ansehen

Für den Fußball in der Region: FSV und FC Gütersloh sprechen über eine Fusion

Gemeinsam für Gütersloh: Merle Hokamp (FSV) und Tim Manstein (FCG). (Foto: Boris Kessler)

Der FSV Gütersloh und der FC Gütersloh wollen künftig gemeinsam an einem Strang ziehen. Beide Vorstände haben Gespräche über eine Fusion geführt und entschieden, einen Zusammenschluss beider Vereine unter dem Dach des FCG herbeizuführen – vorbehaltlich der Zustimmung der jeweiligen Mitglieder. Unterstützt wird das Vorhaben von den Hauptsponsoren der beiden Klubs, der Tönnies Gruppe und der Hagedorn Unternehmensgruppe. Mit der Fusion entstünde ein Fußball-Großverein mit mehr als 1.000 Mitgliedern und fast 30 Mannschaften, der Gütersloh und die Region in verschiedenen Bereichen im Leistungssport vertritt. Neue Synergien für einen nachhaltig erfolgreichen Fußballstandort Gütersloh Der FSV ist der ranghöchste westfälische Verein im Frauenfußball und spielt seit vielen Jahren in der 2. Bundesliga. Viele Spielerinnen fanden über den FSV als Talentschmiede den Weg in die Bundesliga und in die Nationalmannschaft. Der FCG hat nach vielen schwierigen Jahren die Rückkehr in die Männer-Regionalliga (4. Liga) geschafft, baut seine Jugendabteilung wieder auf und spielt mit seiner Futsalmannschaft in der Regionalliga West (2. Liga). Gemeinsam wollen der FSV und der FCG den leistungsorientierten Fußball und die Talentförderung in Gütersloh voranbringen. Geplant ist der Zusammenschluss zur Saison 2025/26. „Der FSV Gütersloh ist ein absolutes Aushängeschild für die Stadt Gütersloh und die Region. Nicht nur die Frauen in der 2. Bundesliga, sondern auch die B-Juniorinnen in der Bundesliga sind das Beste, was Gütersloh im Sport zu bieten hat. Wir wollen helfen, das für Gütersloh zu erhalten. Und wir sind der Meinung, dass wir gemeinsam für den Frauenfußball und den Männerfußball in der Region mehr erreichen können als alleine“, sind die FCG-Vorstandsmitglieder Hans-Hermann Kirschner, Heiner Kollmeyer und Helmut Delker überzeugt. Alle drei wollen den FC Gütersloh als Verein für leistungsorientierten Fußball etablieren. Das gilt für den Frauenfußball und den Männerfußball genauso wie für den Jugendfußball und den Futsal. Steigende Anforderungen bringen den FSV an seine Grenzen Beide Vereine haben eine gemeinsame Geschichte. Michael Horstkötter begann 1984 in der kurz zuvor gegründeten Abteilung des FCG sein Engagement für den Mädchen- und Frauenfußball und ist als Geschäftsführer immer noch einer der Macher beim FSV. Vor 15 Jahren spaltete sich die Frauenabteilung vom FC Gütersloh ab und gründete den FSV. Grund war die damals wirtschaftlich schwierige Situation des Gesamtvereins, die es allen Beteiligten unmöglich machte, Perspektiven für den Frauenfußball wie für den Männerfußball zu entwickeln. Zu dieser Zeit gab es im Frauenfußball einen Trend zu eigenständigen Frauenfußballvereinen. Inzwischen hat sich die Situation nicht nur in Gütersloh sehr verändert. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga spielen heute – bis auf eine Ausnahme – ausschließlich Frauen-Mannschaften etablierter Männer-Profiklubs. Für „reine“ Frauenvereine wird es dagegen immer schwieriger, im Konzert der Großen mitzuhalten. „Die Luft ist zweifellos dünner geworden. Auch Borussia Dortmund und Schalke 04 haben Frauen-Mannschaften gegründet, die in den nächsten Jahren oben ankommen werden. Die Anforderungen im Rahmen der zwingend notwendigen Professionalisierung des Frauen- und Mädchenfußballs werden immer höher und bringen uns als reinen Frauenfußballverein an unsere Grenzen. Von daher ist uns klar, dass wir Gütersloh als Standort nur mit einem starken Partner nachhaltig und erfolgreich erhalten können. Mit dem FCG verbindet uns eine gemeinsame Geschichte und deshalb freuen wir uns, dass wir jetzt daran anknüpfen können“, erläutert der Vorsitzende Sebastian Kmoch die Beweggründe des FSV. Beide Vereine, die im Schiedsrichterbereich schon länger zusammenarbeiten, sind seit gut vier Jahren im Gespräch und versprechen sich von dem Zusammenschluss bessere Vermarktungsmöglichkeiten und Synergieeffekte im Verwaltungsbereich. Hauptsponsoren Tönnies und Hagedorn unterstützen den Zusammenschluss Eine Entscheidung dieser Größenordnung braucht die volle Rückendeckung der Partner. Die Tönnies Gruppe unterstützt den FSV Gütersloh und damit auch die Talentförderung im deutschen Frauenfußball seit 15 Jahren. Seitdem haben die Mannschaften des FSV in der Tönnies Arena ihre Heimat. Das wird auch in Zukunft so bleiben. „Die Fusion ist der richtige Schritt, um die erfolgreiche und herausragende Arbeit des FSV Gütersloh leistungsorientiert fortsetzen zu können. Wir setzen unsere Unterstützung selbstverständlich fort und freuen uns, dass unsere Tönnies Arena in Rheda das Wohnzimmer der Frauen- und Mädchenabteilung bleibt“, unterstreicht Maximilian Tönnies. Die Rettung des FC Gütersloh vor sieben Jahren wäre ohne Thomas Hagedorn nicht möglich gewesen. Zu der Entwicklung seitdem, mit dem Regionalliga-Aufstieg und dem Gewinn des Westfalenpokals im vorigen Jahr als Höhepunkte, hat er mit seinem Engagement an vorderster Stelle beigetragen. Für ihn ist der Zusammenschluss mit dem FSV ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des FCG als Aushängeschild für die Region: „Sowohl der FCG als auch der FSV zeigen, wie gut wir in Gütersloh sportlich aufgestellt sind. Darauf können wir stolz sein – das zu erhalten und mit einem Zusammenschluss noch weiter auszubauen, ist daher nicht nur gewinnbringend für beide Vereine, sondern vor allem auch für die Stadt insgesamt.“ Ex-DFB-Schatzmeister Osnabrügge begleitet den Prozess In den nächsten Monaten klären beide Vereine die Details des Zusammenschlusses. Den Prozess wird dabei der ehemalige DFB-Schatzmeister und Rechtsanwalt Stephan Osnabrügge begleiten. Die künftige Frauenabteilung des FCG soll eine maximale Eigenständigkeit behalten und im sportlichen Bereich selbstständig agieren können wie bisher. Für den wirtschaftlichen Bereich tragen die Frauen-Abteilung und der derzeitige FC Gütersloh eine gemeinsame Verantwortung. Die wirtschaftliche Situation ist auch die Grundvoraussetzung für sportliche Ziele und Möglichkeiten – bei den Frauen wie bei den Männern. Beide Vereine planen in den nächsten Monaten Mitgliederversammlungen, in denen über die Fusion informiert und entschieden wird.

Niederlage im „KarLi“: FSV verliert bei Turbine Potsdam mit 0:2

Ein intensives Auswärtsspiel bei Turbine Potsdam. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat am 18. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga eine Niederlage beim Erstligaabsteiger 1. FFC Turbine Potsdam hinnehmen müssen. Im altehrwürdigen Karl-Liebknecht-Stadion, auch „KarLi“ genannt, hieß es nach dem Abpfiff 2:0 für die Gastgeberinnen. Auch wenn am Ende ein Sieg für die favorisierten Potsdamerinnen zu Buche steht, stellte der FSV die Heimmannschaft lange Zeit vor große Probleme. „Die ersten 20, 25 Minuten sind wir gar nicht im Spiel gewesen. Da hat uns Gütersloh vorgeführt. Wir sind nur hinterher gelaufen“, so Turbine-Trainer Dirk Heinrichs nach dem Spiel. Der FSV Gütersloh hatte bereits nach wenigen Spielminuten die große Chance in Führung zu gehen. Celina Baum konnte die sich bietende Chance leider nicht nutzen. Das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi blieb weiter am Drücker und stellte Turbine weiter vor große Probleme. Dies zeigte sich auch in der wachsenden Unzufriedenheit auf Seiten der Potsdamerinnen. Dennoch war es Turbine Potsdam, die in Führung gingen: Bianca Schmidt nutze eine Standardsituation, um den Ball aus kurzer Distanz im Gütersloher Tornetz zu platzieren und somit zu dem Zeitpunkt überraschend mit 1:0 in Führung zu gehen. Dirk Heinrichs bezeichnete das Tor als reines „Spielglück“ nach dem Spielverlauf. Im zweiten Durchgang gelang Turbine ein weiterer Treffer. Kim Schneider erhöhte mit ihrem Tor zur 2:0-Führung. Nach dem 2:0 für Turbine Potsdam fand der FSV keine Mittel, um das gegnerische Tor zu gefährden und musste sich am Ende geschlagen geben. „Das Spiel haben wir aufgrund der Effizienz von Turbine Potsdam verloren“, resümierte Britta Hainke. „Wenn wir die erste Chance nutzen, wird es ein anderes Spiel.“ „Wir gehen nach einer Standardsituation in Rückstand, was wir so auf gar keinen Fall wollten. Wir wussten, wie gnadenlos gut Turbine verteidigt und das es dann schwer wird, wenn man hier erstmal in Rückstand gerät.“ „In der zweiten Halbzeit hatten wir dann auch nicht mehr die guten Chancen und der letzte Pass kam nicht an. Potsdam hat gut zugestellt und gut verteidigt, so dass das Ergebnis am Ende verdient ist“, so Hainke. Der FSV Gütersloh belegt nach dem 18. Spieltag mit 29 Punkten weiter den siebten Tabellenplatz. Für unser Team geht es am Ostersonntag mit einem schweren Heimspiel gegen die SG 99 Andernach weiter. Die Partie wird um 14:00 Uhr in der Tönnies Arena stattfinden.

Hokamp und Krumme starten im U17-Nationalteam mit 0:0 in die EM-Qualifikation

FSV-Talente Janne Krumme und Merle Hokamp nach dem EM-Qualispiel gegen Tschechien. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Mit zwei Spielerinnen vom FSV Gütersloh startete das deutsche U17-Nationalteam am Montag in die zweite Runde der EM-Qualifikation: Merle Hokamp bestritt ihr siebtes Länderspiel als Innenverteidigerin, und Janne Krumme hütete zum dritten Mal das Tor. Das DFB-Team von Sabine Loderer musste sich im Hannoveraner Eilenriedestadion mit einem Teilerfolg zufrieden geben, denn die Partie gegen Tschechien endete mit einem 0:0-Unentschieden. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu ängstlich gespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir griffiger und haben viel die Box gefüttert, haben aber das Tor leider nicht machen können“, sagte Loderer. Mit Blick auf die weiteren Partien hielt die Bundestrainerin allerdings fest: „Wir haben noch alles selber in der eigenen Hand und darauf können wir aufbauen.“ Am Donnerstag (13 Uhr) trifft Deutschland im Wilhelm-Langrehr-Stadion in Garbsen auf die Slowakei, am Sonntag (13 Uhr) geht es an gleicher Stelle gegen Frankreich. Nur der Sieger dieser Runde qualifiziert sich für die Europameisterschaft, die vom 5. bis 18. Mai in Schweden stattfindet. Vor gut 300 Zuschauern, darunter Ex-Nationalspielerin Lena Goeßling, blieben die beiden FSV-Talente über 90 Minuten als Stabilitätsfaktor im deutschen Spiel auf dem Platz. Janne Krumme aus dem Gütersloher U17-Bundesligateam fing alle hohen Bälle problemlos ab und wurde ansonsten nicht geprüft. Merle Hokamp musste sich einige Male in Zweikämpfen gegen die robusten Tschechinnen behaupten, was ihr überzeugend gelang. Bei einer beherzten Rettungsgrätsche gegen die besonders wuchtige Adela Trachtova zog sich die 17-Jährige in der Schlussphase eine Schienbeinprellung zu, biss aber auf die Zähne und spielte die Partie zu Ende. Neben dem DFB hofft auch das Frauen-Zweitligateam des FSV Gütersloh, bei dem sie seit Saisonbeginn einen Stammplatz hat, dass die Verletzung nicht schwerwiegender Natur ist.

Shpresa Aradini feiert außergewöhnliches 250-Spiele-Jubiläum beim FSV Gütersloh

FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter und Jubilarin Shpresa Aradini. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Diese Überraschung war gelungen. Als sie unmittelbar vor dem Anpfiff zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg II nach vorne gebeten wurde, wusste Shpresa Aradini überhaupt nicht, was passieren würde. „Zuerst dachte ich, die wollen mich verabschieden“, sagte die 29-Jährige. Dann aber schossen ihr Tränen in die Augen, als sie den tatsächlichen Grund realisierte. Geschäftsführer Michael Horstkötter überreichte ihr neben Blumen auch eine große Fotocollage mit der eingerahmten Zahl 250. So viele Pflichtspiele für die erste Mannschaft des FSV Gütersloh hatte Shpresa Aradini mit dem Einsatz am 3. März im Heimspiel gegen den SV Weinberg bestritten, und der Verein nutzte die nächstbeste Gelegenheit, sie dafür vor eigenem Publikum zu ehren. „Immer war sie ein Vorbild, was Leistung, Ehrgeiz und Charakter angeht“, huldigte ihr Stadionsprecherin Theresa Supe. Unter dem Applaus von Zuschauern und Mitspielerinnen war die Geehrte sichtlich gerührt: „Das ist eine Wertschätzung, die mir sehr viel bedeutet.“ Nicht vergönnt war ihr, sich mit einem Tor gegen den VfL Wolfsburg II zu bedanken. Das hätte gepasst wie die Kirsche auf dem Keks oder wie Schnürsenkel auf den Fußballschuhen. So oder ähnlich hätte es die für ihr fröhlich-originelles Geradeaus-Mundwerk und für gute Laune und Positiv-Denke bekannte Spielerin vielleicht ausgedrückt. Die Karriere von Shpresa Aradini beim FSV Gütersloh startete 2011. Fünf Jahre zuvor hatte sie heimlich beim TuS Wadersloh mit dem Fußballspielen begonnen. Entdeckerinnen und Förderinnen des Talents waren damals Alexandra Spiekermann und Rossi Kammermann, Mutter ihrer heutigen Mitspielerin Leandra Kammermann. Zwar drängten die sie, die Unterschrift für den Vereinsbeitritt einzuholen, doch die damals Elfjährige traute sich nicht. „Ich wusste nicht, wie meine Eltern reagieren würden.“ Zum vermeintlichen Verhängnis wurde ihr der Einsatz in einem Testspiel. Ein Arbeitskollege des Vaters schaute zufällig zu und schwärmte tags drauf vom Fußballtalent seiner Tochter. Die Reaktion des Vaters fiel ganz anders aus als befürchtet: Xhaver Aradini entwickelte sich zum größten Fan. Voller Stolz schmückte lange Zeit ein großdimensionales Bild von Shpresa als FSV-Fußballerin die Heckscheibe seines Autos. Auch der Rest der Familie unterstützte sie in allen Belangen. Mit Blick auf Kindheit, Jugend und Fußball sagt Shpresa Aradini: „Ich bin stolz auf meine Eltern, dass sie den ganzen Weg mit mir gegangen sind.“ Ihre sportliche Karriere verlief beeindruckend. Als 16-Jährige in die „Zweite“ des FSV Gütersloh gewechselt, holte sie Trainer Markus Graskamp schon ein halbes Jahr später in den Kader der „Ersten“. Hier kam sie zu den ersten drei Zweitligaeinsätzen und stieg mit dem Team am Saisonende in die Bundesliga auf. Auf 12 Partien im Oberhaus folgten nach dem Abstieg auf dem Weg zum Jubiläum 211 weitere Spiele in der 2. Liga sowie 24 Einsätze im DFB-Pokal. Sie selbst führt nicht Buch über ihre Statistik, aber der DFB tut das und listet folgende Bilanz auf: Aus 250 Spielen resultierten 118 Siege, 42 Unentschieden und 90 Niederlagen. Und 72 Tore weisen Shpresa Aradini eindeutig als angriffslustig und abschlussstark aus. Es wären noch mehr Spiele und Tore gewesen, wenn nicht ein Kreuzbandriss im Oktober 2015 ihren Erfolgsweg unterbrochen hätte. Mit dem ihr eigenen Willen kämpfte sich „Shpre“, wie sie auf dem Platz von allen gerufen wird, damals wieder zurück in die Spur. Klar, dass ihre Qualitäten auch anderen auffielen. 2014 wollte sie der Herforder SV für sein Bundesligateam verpflichten, doch Aradini lehnte ab, weil sie sich beim FSV Gütersloh so wohl fühlte. Stärker ins Nachdenken geriet sie, als Albanien sie wegen der familiären Abstammung für das Frauen-Nationalteam gewinnen wollte. Zusammen mit ihrem Vater reiste sie zu Gesprächen nach Albanien, spürte aber schon bei der Rückkehr ein unwohles Bauchgefühl und sagte ab. Als sich vor drei Jahren auch der kosovarische Fußballverband meldete („Die haben einfach in der Firma angerufen“), wiegelte Shpresa Aradini sofort ab. Sie konnte das in der Landessprache tun, denn sie spricht fließend albanisch. Als junger Mann hatte ihr Vater seine kosovarische Heimatstadt Peja wegen wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit verlassen und war nach Wadersloh gegangen, wo bereits Opa und Oma lebten. Shpresa wurde 1994 als zweites von vier Kindern in Lippstadt geboren. Die vier Jahre ältere Schwester Liridona lebt inzwischen in der Schweiz, die fünf Jahre jüngere Schwester Kosovare sowie der 21-jährige Bruder Rilind wohnen in Wadersloh. Albanisch beherrschen die Kinder perfekt, weil Mama Ganimet daheim mit ihnen in ihrer Muttersprache redete. Xhafer Aradini, der unermüdlich arbeitete, um die Existenz der Familie aufzubauen, war und ist stolz und dankbar, in Deutschland zu leben. Shpresa erinnert sich an ein prägendes Erlebnis: „Als Kind stand ich mit Papa im Supermarkt in einer Schlange vor der Kasse und ich fragte ihn mehrfach etwas auf albanisch. Er antwortete nicht. Als ich ihn später im Auto fragte, ob er mich nicht gehört habe, sagte er: Wir leben in Deutschland, und ich möchte, dass ihr hier deutsch redet.“ Anders ist das natürlich bei den jährlichen, mehrwöchigen Urlaubsaufenthalten im Kosovo, wo bis auf zwei Tanten immer noch ein großer Teil der Familie lebt. Wadersloh, wo sie inzwischen nicht mehr bei den Eltern, sondern zusammen mit ihrem Freund wohnt, blieb in all den Jahren Lebensmittelpunkt von Shpresa Aradini. Hier verbrachte das junge Mädchen („Ich war keine gute Schülerin, ich hatte nur Fußball im Kopf“) ihre Schulzeit, die nach der zehnten Klasse mit dem Realschulabschluss endete. Hier arbeitet sie seit 13 Jahren im Autohaus Bockey, das ihr nach einem Praktikum eine Lehrstelle zur Bürokauffrau anbot. Die Vielfalt gefällt ihr dort: „Ich bin quasi Mädchen für alles, mache Verkauf, Büro und und Kundenbetreuung – nur in der Werkstatt bin ich nicht.“ Dass Vollzeit-Beruf und Zweitligafußball eine hohe Doppelbelastung bedeuten, streitet die 29-Jährige nicht ab. „Es ist stressig, aber es macht mir unheimlich Spaß und mein Arbeitgeber unterstützt mich.“ Eigentlich hatte sie eine andere Lebensplanung, doch die war auch mit der Fußballkarriere nicht kompatibel. „Mit 25 wollte ich verheiratet sein und zwei Kinder haben“, sagt sie und lacht: „Das hat ja gut gekappt.“ Wie lange will sie noch am Ball bleiben? Shpresa Aradini („Die biologische Uhr tickt“) will sich nicht festlegen, gesteht aber, schon zweimal überlegt zu haben. Erstmals kamen Gedanken ans Aufhören auf, als vor vier Jahren am Kreuzband-Knie ein Meniskusschaden entdeckt wurde. Vereinsarzt Dr. Andreas Elsner verschrieb ihr statt… Shpresa Aradini feiert außergewöhnliches 250-Spiele-Jubiläum beim FSV Gütersloh weiterlesen

FSV Gütersloh feiert mit 5:1 gegen VfL Wolfsburg II den dritten Sieg in Folge

Finja Kappmeier im Zweitligaduell gegen den VfL Wolfsburg II. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Mit dem zweithöchsten Saisonerfolg hat der FSV Gütersloh seine Siegesserie in der 2. Frauen-Bundesliga fortgesetzt. Das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi schoss den Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg II, gegen den es im Hinspiel nur 1:1 geheißen hatte, mit 5:1 aus der Tönnies-Arena. Nach dem 2:1 über den SV Weinberg und dem 2:0 beim Schlusslicht TSG Hoffenheim II war dies im dritten Spiel hintereinander gegen einen Abstiegskandidaten der dritte „Dreier“ in Folge. Mit nun 29 Zählern kletterte der FSV um einen Platz auf Rang sechs. Der Rückstand auf die vom Hamburger SV (34) und vom SV Meppen (33) belegten Aufstiegsplätze blieb konstant. „Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, sagten die Coaches und blicken nun gespannt auf die beiden nächsten Spiele gegen die mit 32 Punkten auf den Plätzen vier und drei lauernden Konkurrenten Turbine Potsdam und SG Andernach. Gegen die kaum noch zu rettenden Wölfinnen musste Cheftrainerin Hainke auf die gelbgesperrte Nele Schmidt sowie die zum U17-Nationalteam abgestellte Merle Hokamp verzichten. Die Innenverteidigung bildeten deswegen Melanie Schuster und Ronja Leubner. Neu in die Anfangself kam auch Lea Bultmann – aber nicht wie üblich in einer defensiven Rolle, sondern auf der Position zehn mit der Lizenz zur Offensive. Linda Preuß und Hedda Wahle rotierten dafür zunächst auf die Bank. Dort stellte Shpresa Aradini auch die gerahmte Fotokollage ab, mit der ihr Geschäftsführer Michael Horstkötter unter dem Applaus der knapp zweihundert Zuschauer vor dem Anpfiff zum 250. Pflichtspiel gratulierte, das die 29-Jährige zwei Wochen zuvor gegen Weinberg bestritten hatte. „Ich war total überrascht, als ich aufgerufen wurde und dachte: Wollen die mich jetzt verabschieden?“, sagte Aradini, nachdem sie mit Tränen in den Augen den tatsächlichen Grund realisiert hatte. Seit 2011 spielt die Angreiferin aus Wadersloh ununterbrochen für den FSV Gütersloh. Neben 12 Bundesliga- und 24 DFB-Pokalspielen stehen für sie inzwischen 216 Einsätze in der 2. Liga zu Buche, in denen sie 73 Tore erzielte. „Und immer war sie ein Vorbild, was Leistung, Ehrgeiz und Charakter angeht“, huldigte ihr Stadionsprecherin Theresa Supe. Die Spielerin bedankte sich: „Das ist eine Wertschätzung, die mir sehr viel bedeutet.“ Zwar hatte Shpresa Aradini in den 90 Minuten gegen Wolfsburg zwei Chancen, aber sie konnte das Toreschießen diesmal getrost den Mitspielerinnen überlassen. Marie Schröder eröffnete den Reigen bereits in der 7. Minute mit dem 1:0. Bei ihrem aus 20 Metern erzielten vierten Saisontreffer profitierte sie davon, dass Lea Bultmann nach einem Rückpass so energisch nachsetzte, dass VfL-Torhüterin Kiara Beck den Ball nicht sauber klären konnte. In einem anfangs etwas zerfahrenen Spiel setzte der FSV immer wieder mit beherzten Balleroberungen und guten Bällen hinter die Kette die Akzente. „Ihr habt denen sofort den Stecker gezogen“, lobte Trainer Sammy Messalkhi den Auftritt seiner Mädels. Die mussten zwar einen Latten-Freistoß von Anastasia Harting überstehen (12.), wurden für ihr temporeiches Offensivspiel aber mit einem Doppelschlag in der 28. und 29. Minute belohnt. Erst war Maren Telllenbröker (5. Saisontreffer) in Abstaubermanier zur Stelle, als Kiara Beck einen Schuss der starken Finja Kappmeier nicht festhalten konnte. Dann bejubelte Lea Bultmann nach einem Zuspiel von Linksverteidigerin Emilia Deppe ihr zweites Zweitligator. Weil bei den „Wölfinnen“ die schnelle Sury Lamontana Charon nicht die gleiche Effektivität an den Tag legte, sondern knapp am Winkel vorbei schoss (36.), gingen die Gütersloherinnen mit einem beruhigenden 3:0-Vorsprung in die Pause. Rasch nach Wiederanpfiff machte sich die Entscheidung der Trainer bezahlt, die als Außenverteidigerin in die Saison gestartete Celina Baum wie schon in Hoffenheim als Sturmspitze aufzustellen. Die 22-Jährige, deren letztes Tor vom 18. September 2022 datierte, erhöhte in der 48. Minute nach einer Ecke auf 4:0. Einen Schreckmoment musste der FSV-Anhang in der 57. Minute verkraften, als Paula Reimann den Ball nach einer Flanke aufs Tor köpfte, dabei aber von der daneben greifenden Wolfsburger Keeperin mit den Händen wuchtig an der Stirn getroffen wurde. Reimann musste lange behandelt und dann ausgewechselt werden. Warum es keinen Elfmeter gab, bleibt das Geheimnis von Schiedsrichterin Nora Dieckmann. In der 70. Minute konnte die Unparteiische aber gar nicht anders, als auf den Punkt zu zeigen. Rechtsverteidigerin Finja Kappmeier war im Strafraum bis zur Grundlinie vorgedrungen, setzte sich hier gegen Lisa Beyer durch und wurde von der VfL-Spielerin zu Boden gerissen. Die eingewechselte Hedda Wahle verwandelte den Strafstoß nervenstark nach unten rechts zum 5:0 und erhöhte ihr saisonales Torkonto damit auf die Zahl fünf. „Wir hätten sogar noch das sechste oder siebte machen können“, sagte Britta Hainke angesichts der vielen weiteren Torchancen. Es blieb aber dabei, dass das Hinspiel-6:0 gegen Hoffenheim der höchste Saisonsieg ist. Stattdessen musste FSV-Torhüterin Sarah Rolle, die zuvor zweimal Wolfsburger Top-Chancen glänzend vereitelt hatte (74., 82.) in der Nachspielzeit noch den Gegentreffer zum 5:1 hinnehmen. Kleiner Fun Fact am Rande: Britta Hainke ersparte das eine kleine Einzahlung in die Mannschaftskasse, die – wie sie verriet – nur bei Siegen ab fünf Toren Unterschied fällig ist. FSV Gütersloh: Rolle – Kappmeier, Leubner (75. Preuß), Schuster, Deppe (65. Wahle) – Reimann (61. Stojan) – Tellenbröker, Bultmann, Aradini – Schröder (75. Rädeker), Baum (75. Baumgärtel). Im Aufgebot: Strothmann, Kammermann, Blome (Tw). VfL Wolfsburg II: Beck – Libske, Wöhrn, Beyer, Brinkmann (46. Haase) – Harting (78. Arouna) – Eder, Jonietz, Schaller, Lamontana (90. Müller) – Sergeeva (85. Drews). Im Aufgebot: Reimann (Tw). Schiedsrichterin: Nora Dieckmann (Jena); Gelbe Karten: Lamontana Charon, Beyer. Zuschauer: 200. Ecken: 5:4 (2:2); Chancen: 10:6 (4:3). Tore: 1:0 (7.) Schröder, 2:0 (28.) Tellenbröker, 3:0 (29.) Bultmann, 4:0 (48.) Baum, 5:0 (70.) Wahle (FE), 5:1 (90.+1) Arouna.

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