FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Linna Hermsmeier für Lehrgang der U17-Nationalmannschaft nominiert

FSV-Nachwuchstorhüterin Linna Hermsmeier (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

FSV-Torhüterin Linna Hermsmeier wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für den kommenden Lehrgang der U17-Nationalmannschaft nominiert. Die Maßnahme findet vom 26. bis 29. Mai 2025 in Bremen statt. Hermsmeier gehört zum 25-köpfigen Kader, den U17-Nationaltrainerin Melanie Behringer für den viertägigen Lehrgang berufen hat. Im Rahmen der Maßnahme ist unter anderem ein Testspiel gegen die U15-Jungenmannschaft des SC Borgfeld geplant. Der FSV Gütersloh wünscht Linna Hermsmeier eine erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang.

DFB nominiert Hokamp und Krumme für Länderspiele gegen England und Frankreich

FSV-Talente Merle Hokamp und Janne Krumme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Merle Hokamp und Janne Krumme vom FSV Gütersloh für den anstehenden Lehrgang der U19-Nationalmannschaft nominiert. Die beiden Spielerinnen gehören zum 24-köpfigen Aufgebot von U19-Nationaltrainer Michael Urbansky, das sich vom 25. Mai bis 4. Juni auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main versammeln wird. Im Rahmen des elftägigen Lehrgangs sind zwei Länderspiele vorgesehen. Die DFB-Juniorinnen treffen zunächst am Donnerstag, 30. Mai, um 12:00 Uhr auf die Auswahl Englands. Am Montag, 3. Juni, ebenfalls um 12:00 Uhr, folgt das Spiel gegen Frankreich. Beide Begegnungen finden auf dem DFB-Campus statt und sind öffentlich zugänglich. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Lehrgang dient der weiteren Entwicklung des Kaders nach der verpassten Qualifikation für die U19-Europameisterschaft. Merle Hokamp und Janne Krumme zählen seit längerem zum festen Kreis der U19-Nationalmannschaft und haben sich in den vergangenen Monaten im Team etabliert. Der FSV Gütersloh gratuliert beiden Spielerinnen zur Nominierung und wünscht ihnen einen erfolgreichen Verlauf des Lehrgangs.

Finale auf großer Bühne: FSV B-Juniorinnen kämpfen um den Westfalenpokal

Westfalenpokalsieger der B-Juniorinnen 2024: Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Am Sonntag, den 1. Juni, erwartet die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh ein echtes Highlight: Im traditionsreichen Dortmunder Stadion Rote Erde trifft der FSV-Nachwuchs im Finale des B-Juniorinnen-Westfalenpokals auf den DSC Arminia Bielefeld. Der Anstoß erfolgt um 11:45 Uhr – und das vor großer Kulisse, denn der Pokal-Showdown der Juniorinnen bildet den Auftakt zu einem historischen Doppelspieltag, der mit dem Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 im Frauen-Wettbewerb seinen Höhepunkt findet. Der FSV Gütersloh geht dabei als Titelverteidiger in das Endspiel. Im Vorjahresfinale konnte sich die Gütersloherinnen mit 8:1 gegen den Nachwuchs der Arminia durchsetzen. Für die U17-Talente des FSV Gütersloh ist der Auftritt im altehrwürdigen Stadion eine besondere Ehre – und eine großartige Gelegenheit, sich im Rahmen eines hochkarätigen Fußball-Events zu präsentieren. Zum ersten Mal in der Geschichte des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) finden die Pokal-Endspiele der Frauen und B-Juniorinnen am selben Tag und in derselben Spielstätte statt. Der Finaltag in Dortmund steht somit ganz im Zeichen des Frauen- und Mädchenfußballs und verspricht spannende Spiele und emotionale Momente. Das Endspiel gegen Arminia Bielefeld ist dabei nicht nur sportlich reizvoll, sondern auch ein echtes traditionsreiches Derby – genau wie das anschließende Duell der Erstvertretungen von Borussia Dortmund und Schalke 04 (Anstoß: 15:00 Uhr). Die Verantwortlichen des FLVW sowie die Finalvereine hoffen auf eine stimmungsvolle Kulisse und viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die beide Spiele begleiten. Informationen zum Ticketverkauf und zur möglichen Liveübertragung werden in Kürze über die offiziellen Kanäle veröffentlicht. Der FSV Gütersloh blickt mit Vorfreude auf den Finaltag – und setzt auf die Unterstützung seiner Fans beim großen Westfalenpokalfinale!

Aktion „Girls can KiK“ beim FSV Gütersloh wird zum großen Erfolg

Zum zweiten Mal beim FSV Gütersloh: Das „Girls can KiK“ Camp von Sporttotal und der Fussballschule Grenzland. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh war am Sonntag Gastgeber für das Trainingscamp „Girls can KiK“. Das Camp wird von Sporttotal gemeinsam mit KiK, Deutschlands größtem Textildiscounter und offiziellem „Presenting Partner“ der 2. Frauen-Bundesliga, sowie der Fußballschule Grenzland organisiert. Die „Girls can KiK“ Trainingscamps für Mädchen finden bei den Klubs der 2. Frauen-Bundesliga statt und sind an ein Heimspiel des jeweiligen Gastgebers gekoppelt ist. Nun fand es vor der Partie gegen den 1. FC Nürnberg zum zweiten Mal beim FSV Gütersloh statt. Bei herrlichem Sonnenschein fanden alle Beteiligten im Sportzentrum Süd beste Voraussetzungen für eine gelungene Aktion vor. Unter der professionellen Regie der Trainer Dirk van Koelen und Marc Holzinger von der Fußballschule Grenzland kamen 25 Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren in den Genuss eines abwechslungsreichen Programms. Absolviert wurden kindgerechte, aber durchaus schon anspruchsvolle balltechnische Übungs- und Spielformen – wobei der Spaß klar im Vordergrund stand. Ein Highlight war die Speedmessanlage zur Ermittlung der Schussgeschwindigkeit. Natürlich waren die Kids von KiK kostenlos mit einem einheitlichen Fußball-Outfit und einer Trinkflasche ausgestattet worden. Auch für kostenfreie Verpflegung war gesorgt worden, und die Kinder und ihre Eltern erhielten kostenlosen Eintritt zum Zweitligaspiel in der Tönnies-Arena. Auf großen Anklang stieß bei den Mädchen der Besuch von zwei Spielerinnen des U17-Teams des FSV Gütersloh. Einen Tag nach ihrem 10:0-Sieg in der Regionalliga, der höchsten deutschen Spielklasse für B-Juniorinnen, standen Yumnah Lohnherr und Mette-Mia Pollmeier Rede und Antwort und gaben den Kindern einen Einblick in ihren persönlichen Werdegang sowie ihre Vorlieben und ihren Alltag als Fußballerinnen. Ganz besonders leuchteten die Augen der Camp-Teilnehmerinnen, als sie nach dem Zweitligaspiel auf den Platz durften und sich Autogramme holen und Fotos mit den FSV-Spielerinnen machen konnten. Dass die Partie gegen den Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg trotz der lautstarken Anfeuerung der Camp-Teilnehmerinnen mit 1:3 verloren gegangen war, änderte nichts am rundum positiven Fazit der Kinder und ihrer Eltern: „Eine tolle Aktion.“

U16 des FSV Gütersloh beim 1:1 gegen Herford nur eine Halbzeit stark

Antonia Hölter (rechts) und Dijana Micic im Einsatz für die U16 des FSV. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Im Kampf um den 6. Tabellenplatz in der B-Juniorinnen-Westfalenliga hat die U16 des FSV Gütersloh den ersten von fünf Chancen nicht vollständig genutzt. Gegen den Herforder SV, der die Wunschposition aktuell mit einem Punkt Vorsprung einnimmt, musste sich der Tabellenachte am Sonntag mit einem 1:1 zufrieden geben. Zur Pause führte der FSV durch ein Kopfballtor von Jolie Trömpert aus der 16. Minute verdientermaßen mit 1:0. Trainer Steffen Willmann sah eine gute Leistung seines Teams, das allerdings weitere Top-Möglichkeiten ungenutzt ließ. Im zweiten Durchgang ließen die Mädels aber viel von dem vermissen, was sie zuvor stark gemacht hatte. „Wir waren zu weit vom Gegner weg und haben die Konter schlecht ausgespielt“, bemängelte Willmann. Es kam, wie es kommen musste: Herford, bis dahin ohne große Torchance, glich in der 79. Minute zum 1:1 aus. „Nicht einmal unverdient“, wie Steffen Willmann konstatierte. Weiter geht die Punktejagd am Sonntag, 18. Mai, beim Tabellenvorletzten SuS Scheidingen. FSV Gütersloh U16: Wiszneweski – Krahner (41. Reger), Rehpöhler (69. Meier), Trömpert, Burstein (41. Rödel) – Hölter, Stienhans – Micic (51. Bremke), Schwarz, Combrink (67. Bayhan) – Latton.

FSV Gütersloh II verabschiedet sich im letzten Heimspiel mit 0:0 aus der Regionalliga

Birgitta "Biggi" Schmücker im Regionalliga-Duell gegen Vorwärts Spoho Köln. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Nach sieben Spielen ohne Sieg hatte sich das Regionalligateam des FSV Gütersloh II im Heimspiel gegen das abstiegsbedrohte Kellerkind Spoho Köln berechtigte Hoffnungen auf einen „Dreier“ gemacht. Am Ende blieb es indes bei einem torlosen 0:0. „Ein gerechtes Unentschieden“, befand Trainer Mark Oliver Stricker. Wie sich später herausstellte, reichte den zunächst leicht enttäuschten Kölnerinnen auch der eine Punkt zum Klassenerhalt. Unsere „Zweite“ rutschte auf Rang neun zurück, muss die Liga aber nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag beim 1. FC Köln U20 zwangsweise verlassen, weil die „Erste“ des FSV aus der 2. Bundesliga absteigt. Mark Oliver Stricker fand den Auftritt seines Teams in der ersten Halbzeit „in Ordnung“, was soviel heißt, dass es eine gute Leistung war. Im Verlauf des zweiten Durchgangs ließen bei seinen Spielerinnen aber die Kräfte nach, so dass sie das offensive Niveau nicht mehr ganz halten konnten. Ein leider erfolgloser Kopfball von Biggi Schmücker nach einer Ecke in der Schlussminute war die größte Chance zum Sieg. FSV Gütersloh II: Blome – T. Rother, Schmücker, Büttner – Koepke, Meynert (74. Marczak), Kammermann, Schön – Meier, Schmidt (45. Babic), Bartling (83. Walters).

Beim Heim-Abschied des FSV Gütersloh aus der 2. Frauen-Bundesliga fließen Tränen

Julia Gärtner in der Zweitligapartie gegen den 1. FC Nürnberg. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Dass im letzten Heimspiel des FSV Gütersloh in dieser Saison viele Tränen flossen, lag nicht an der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg. Viel mehr endete für das gut 500 Zuschauer große Publikum in der Tönnies-Arena eine Ära von 21 Jahren, in denen Gütersloher Fußballerinnen zum Inventar der 2. Bundesliga gehörten. Kein anderer deutscher Verein hat mehr Spiele im Unterhaus bestritten als der 2009 selbständig gewordene Frauensportverein. Die meisten Spielerinnen werden den Verein nach dem bereits seit einer Woche feststehenden Abstieg in die Regionalliga verlassen. Transparente in der Arena huldigten etwa der „Legende“ Melanie Schuster, die seit 2012 ununterbrochen für den FSV aktiv war, oder der 2016 nach Gütersloh gekommenen Torhüterin Sarah Rolle. Auf Wunsch der Spielerinnen, die um eine Verabschiedung in einem internen Rahmen gebeten hatten, verzichtete der Verein auf die übliche öffentliche „Zeremonie“. Nicht nehmen ließen sich die Verantwortlichen indes, Shpresa Aradini auf großer Bühne zu würdigen. Die 30-Jährige trug die Hälfte ihres Lebens und in über 260 Pflichtspielen das FSV-Trikot. Gerade wieder genesen von ihrem zweiten Kreuzbandriss durfte die Stürmerin das Team am Sonntag gegen Nürnberg als Kapitänin aufs Feld führen. Nachdem sich das gesamte Team bereits in roten Shirts mit ihrer Rückennummer 17 aufgewärmt hatte, würdigten Sprecher Wolfgang Temme und Geschäftsführer Michael Horstkötter die Verdienste von „Shpre“ und überreichten ihr unter Tränen ein weißes FSV-Trikot mit Namenszug. Und als Aradini in der 56. Minute ausgewechselt wurde, bildete das gesamte Team unter dem Applaus der Zuschauer ein Spalier. „Danke für eine supergeile Zeit“, sagte die Angreiferin, die wegen ihrer erstklassigen Leistung, aber über all die Jahre auch als Kämpferherz und Stimmungskanone eine Führungsfigur und ein Vorbild war. „Die Leidenschaft, die ich mit reingebracht habe, habe ich auch euch zu verdanken“, sagte sie nach dem Schlusspfiff im Mannschaftskreis. Zum Abschied besonders herzlich umarmt wurde die mit albanischen Wurzeln in Wadersloh aufgewachsene Shpresa Aradini schon auf dem Platz von der Nürnbergerin Medina Desic. Die montenegrinische Nationalspielerin hatte den „Club“ unmittelbar vor Aradinis Auswechslung mit 2:1 wieder in Führung geschossen, nachdem sie bereits in der 15. Minute das 0:1 erzielt hatte. Der Bundesliga-Aufsteiger, angefeuert vom trommelnden und Fahnen schwenkenden Fanclub auf der Tribüne, sah sich in der ersten Halbzeit einem Tabellenletzten gegenüber, der sich durchaus als wehrhaft erwies. Die Taktik von Markus Graskamp und Christopher Hankemeier, die hinteren Räume mit einer 5-4-1-Formation zu verdichten, die Nürnbergerinnen erst jenseits der Mittellinie zu bekämpfen und dann offensive Nadelstiche zu setzen, ging recht gut auf. Die erstmals von Beginn an spielenden Hanna Krohne und Julia Gärtner kamen mehrfach aussichtsreich in den FCN-Strafraum. Den 1:1-Ausgleich in der 26. Minute erzielte allerdings Defensivakteurin Lea Bultmann. Sie war passend in einen Diagonalball von Rechtsverteidigerin Nele Schmidt gestartet, dann aber im Eins-gegen-Eins an Torhüterin Hannah Etzold gescheitert. Der hoch abprallende Ball landete jedoch wieder bei Bultmann, die ihn aus zehn Metern im Nürnberger Tor versenkte. Die Partie ging mit unentschiedenem Zwischenstand in die Halbzeitpause, weil Sarah Rolle, die zum Abschied noch einen Einsatz erhielt, in der 36. Minute ganz stark gegen Julia Pollak rettete. „Rollo“ war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zweimal auf dem Posten, doch das 1:2 durch die erneut schön freigepasste Medina Desic in der 55. Minute konnte die 25-Jährige nicht verhindern. „Schade, der zweiten Gegentreffer kam zu früh“, bedauerte Markus Graskamp. Der Cheftrainer musste dann erleben, dass sein Team, in das nun U19-Nationalspielerin Merle Hokamp und Lucy Wisniewski eingewechselt wurden, keine wirkliche Chance mehr auf den erneuten Ausgleich bekam. Auf der anderen Seite traf Meret Günster noch zum 1:3 (68.), aber mehr ließ der FSV nicht zu. Auch die in der 80. Minute für den 1. FC Nürnberg ins Spiel gebrachte Ex-Gütersloherin Jacqueline Baumgärtel kam zu keinem Abschluss. „Wir haben es Nürnberg so schwer wie möglich gemacht – das war unser Ziel“, sagte Markus Graskamp und rief seinen Spielerinnen zu: „Obwohl wir verloren haben, brauchen wir heute nicht enttäuscht zu sein.“ Die letzte Chance, die rote Laterne noch abzugeben und gleichzeitig in das Titelrennen einzugreifen, hat der FSV Gütersloh am kommenden Sonntag in Berlin. Die Partie beim Spitzenreiter 1. FC Union findet im Stadion an der Alten Försterei vor einer Kulisse von wahrscheinlich über 20.000 Zuschauern statt. FSV Gütersloh: Rolle – Schmidt (75. Pagel), Tappe, Tellenbröker, Stojan, Kappmeier – Krohne (56. Hokamp), Leubner (78. Weber), Bultmann (74. Bultmann), Gärtner – Aradini (56. Wisniewski). Im Aufgebot: Kilic, Zitzer, Krumme (Tw). 1. FC Nürnberg: Etzold – Senelius (80. Baumgärtel), Mailbeck (39. Günster), Fröhlich – Salfelder (40. Meroni), Guttenberger, Brengel, Pollak (60. Brunmair) – Scholz, Desic (79. Felix), Lein. Im Aufgebot: Kerim-Lindland, Icier (Tw). Schiedsrichterin: Antonia Tucholski (Bremen); Gelbe Karten: Wisniewski – Senelius. Zuschauer: 530. Ecken: 1:6 (1:2); Chancen: 2:5 (2:2). Tore: 0:1 (15.) Desic, 1:1 (26.) Bultmann, 1:2 (55.) Desic, 1:3 (68.) Günster.

Vierfach-Torschützin Schindler spendiert Eis für die U17 des FSV Gütersloh

So schmeckt der Sommer: Anna-Sophie Schindler, Mirja Kropp, Yumnah Lohnherr und Johanna Braune genießen ihr Eis. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Diese Wettschulden schmeckten besonders gut: Weil Anna-Sophie Schindler eine Wette verloren hatte, musste sie dem gesamten U17-Team des FSV Gütersloh ein Eis am Stil spendieren. Sie tat dies direkt im Anschluss an das Regionalliga-Heimspiel gegen den SV Fortuna Freudenberg, und da traf es sich gut, dass die Gütersloherinnen zuvor bei sommerlichen Temperaturen mit 10:0 triumphiert hatten. Schindler selbst glänzte dabei als vierfache Torschützin. Eine ernsthafte Herausforderung stellte der als Drittletzter zum Abstieg verurteilte Gegner für den FSV nicht dar. Begünstigend kam hinzu, dass unser Team die komplette zweite Halbzeit in Überzahl spielte. Die Freudenberger Keeperin Yael Carlotta Lautsch sah in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs die rote Karte, nachdem sie die frei auf sie zustürmende Pauline Pfeiffer außerhalb des Strafraums ziemlich rüde über die Klinge springen ließ. Anders als Pfeiffer kam Janna Koerdt leider nicht unverletzt vom Feld. Die „Sechserin“ des FSV war bereits in der 13. Minute ohne Gegnereinwirkung umgeknickt und humpelte mit geschwollenem Knöchel aus der Tönnies-Arena. Zur Pause führte unsere Talentschmiede nach Treffern von Greta Hohensee (6.) und Anna-Sophie Schindler (33.) sowie einem von Anna Stockmann mit einer scharfen Hereingabe erzwungenen Eigentor der Gäste (31.) mit 3:0. Den Freistoß nach dem Rot-Foul der Keeperin zirkelte Schindler übrigens an die Latte. Im zweiten Durchgang schraubten Schindler (42., 48.), Luljeta Dragaj (59.), Johanna Braune (61.), Schindler (63.) und Hannah Leßner (73.) das Ergebnis auf 9:0, ehe Johanna Braune in der 80. Minute den sehenswerten Schlusspunkt setzte: Nachdem von der Trainerbank das ermutigende Kommando gekommen war („Johanna, mach‘ ruhig mal“) jagte sie einen Freistoß aus 28 Metern über die kleine Ersatztorhüterin hinweg hoch zum 10:0 in die Maschen. In der Tabelle kletterte der FSV Gütersloh auf Rang fünf und verkürzte den Abstand zu den anderen Top-Teams der höchsten deutschen Spielklasse. Vierter ist der DSC Arminia Bielefeld, auf den unsere B-Juniorinnen im Finale um den Westfalenpokal treffen. Die Partie, für die der FSV Gütersloh eigentlich Heimrecht hatte, wurde auf Wunsch des Verbandes und mit Zustimmung unseres Teams übrigens ins Dortmunder Stadion Rote Erde verlegt. Anstoß ist am Sonntag, 1. Juni um 11.45 Uhr; anschließend bestreiten Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 an gleicher Stelle das Endspiel um den Frauen-Westfalenpokal. FSV Gütersloh U17: Kropp – Mehn (41. Wesseler), Roden, Leßner – Peters, Stockmann, Koerdt (13. Haag), Schindler, Pollmeier (60. Lohnherr) – Hohensee (52. Braune), Pfeiffer (52. Dragaj).

FSV Gütersloh verabschiedet sich vom Heimpublikum aus der 2. Frauen-Bundesliga

Abschlusstraining des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Vor zwei Jahren lieferten sich beide Klubs einen engen Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga, den der 1. FC Nürnberg mit einem Punkt Vorsprung gewann. Diesmal sind die Vorzeichen für das Duell in der 2. Frauen-Bundesliga mit dem FSV Gütersloh ganz andere. Wenn am Sonntag um 14 Uhr in der Tönnies-Arena der Anpfiff zum vorletzten Saisonspiel ertönt, empfängt der als Absteiger feststehende FSV den als Aufsteiger feststehenden „Club“. Ganz bedeutungslos ist die Partie allerdings nicht. Während es für die nach zwei überraschenden Niederlagen nur noch als Tabellenzweiter anreisenden Gäste aus Franken darum geht, dem punktgleichen Spitzenreiter Union Berlin noch den Meistertitel wegzuschnappen, möchte unser Team verhindern, sich als Tabellenletzter aus dem Unterhaus zu verabschieden. Weil die Volksbank in Ostwestfalen als Partner des FSV Gütersloh das letzte Heimspiel der Saison präsentiert, ist mit einer stattlichen Zuschauerkulisse zu rechnen. Das Heimpublikum wird das Trainerteam sowie zahlreiche Spielerinnen zum letzten Mal in dieser Funktion für den FSV Gütersloh erleben. Cheftrainer Markus Graskamp beendet am Saisonende seinen Einsatz als „Feuerwehrmann“; der ebenfalls interimsmäßig eingesprungene Co-Trainer Christopher Hankemeier wird Coach des Männer-Westfalenligisten FSC Rheda; und Torwarttrainer Melvin Wulff wechselt zum Bundesligisten FC Carl Zeiss Jena. Die Vielzahl der Spielerinnen, die den FSV Gütersloh verlassen oder ihre Karriere beenden, haben den Wunsch geäußert, anschließend im internen Kreis verabschiedet zu werden. Nicht nehmen lassen wird sich der Verein allerdings, Shpresa Aradini stellvertretend kurz vor Spielbeginn öffentlich zu verabschieden. Die 30-Jährige, die sieben Monate nach ihrem zweiten Kreuzbandriss vor zwei Wochen ihr Comeback feierte, beendet nach 15 Jahren und mehr als 260 Pflichtspielen für die „Erste“ ihre Karriere. In Anerkennung ihrer Verdienste hatte ihr Markus Graskamp selbst die Entscheidung überlassen, inwieweit sie in den beiden letzten Spielen eingesetzt werden möchte. Er bot ihr zudem an, das Team im letzten Heimspiel als Kapitänin aufs Feld zu führen – eine Offerte, die „Shpre“ am Sonntag voller Dankbarkeit anzunehmen gedenkt: „Das ist eine unheimlich schöne Geste, ich freue mich über die Wertschätzung.“ Gut möglich, dass auch Torhüterin Sarah Rolle zum Abschluss ihrer FSV-Zeit noch einmal von Beginn an spielt. Kampflos herschenken wird der FSV die Punkte nicht. Auch bei der 1:2-Hinspielniederlage im Dezember hielt der Außenseiter gut mit. „Wir dürfen Nürnberg nicht ins Tempo kommen lassen“, lautet die Herausforderung. Markus Graskamp rechnet fest damit, dass eine besonders schnelle Stürmerin des FCN dabei ist: Jacqueline Baumgärtel, die in der Hinrunde neun Treffer für den FSV Gütersloh erzielte und dann einen Profivertrag in Nürnberg unterschrieb, kam in neun Einsätzen (davon fünf in der Startelf) bislang auf drei Tore für ihren neuen Verein.

Ligen und Wettbewerbe der Frauen: Erhöhte Schiri-Honorare ab Saison 2025/2026

Deutscher Fußball-Bund (DFB)

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner Sitzung am heutigen Freitag eine Anpassung der Schiedsrichter*innen-Honorare zur Saison 2025/2026 verabschiedet. Demnach werden die Honorare der Schiedsrichterinnen sowie der Schiedsrichter-Assistent*innen ab der kommenden Saison in den Ligen und Wettbewerben der Frauen angehoben. Damit folgt das DFB-Präsidium der Empfehlung des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses. Die Honorare der Schiedsrichterinnen der Google Pixel Frauen-Bundesliga werden künftig von 700 auf 1000 Euro, die der Schiedsrichter-Assistent*innen von 350 auf 500 Euro angehoben. Diese Anpassungen gelten auch für den Google Pixel Supercup der Frauen, den DFB-Pokal der Frauen bei Paarungen zwischen zwei Mannschaften aus der Google Pixel-Frauen-Bundesliga und für alle Spiele ab dem Pokalviertelfinale. Ebenfalls werden die Honorare der Schiedsrichterinnen der 2. Frauen-Bundesliga von 250 auf 350 Euro und die der Schiedsrichter-Assistent*innen von 125 auf 175 Euro angehoben. Auch diese Anpassungen gelten für Einsätze im DFB-Pokal der Frauen bis einschließlich dem Achtelfinale und bei Paarungen mit mindestens einer Mannschaft unterhalb der Frauen-Bundesliga. In diesem Fall wird auch das Honorar der Vierten Offiziellen von 125 auf 175 Euro erhöht. (Quelle: DFB.de)

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