FSV Gütersloh 2009

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Gütersloher Hallenmasters im Januar 2023: Deutschlands größtes U-17 Hallenturnier kehrt nach Corona-Zwangspause zurück

Das Gütersloher Hallenmasters des FSV Gütersloh ist Deutschlands größtes Hallenturnier für B-Juniorinnen. (Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Die 21. Ausgabe des renommierten Gütersloher Hallenmasters hat lange auf sich warten lassen. Doch nun, nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause, kehrt das vom FSV Gütersloh organisierte Turnier für B-Juniorinnen (U-17) endlich wieder zurück. Das Gütersloher Hallenmasters 2023 wird vom 13. bis 15. Januar 2023 wieder nationale und internationale Spitzenteams nach Ostwestfalen locken. Das Turnier wird erstmals in der „Neuen Sporthalle Städtisches Gymnasium Halle C“ (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) ausgetragen. Das Gütersloher Hallenmasters ist das größte deutsche Hallenturnier für B-Juniorinnen und wird als inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft angesehen. Das jährlich stattfindende Turnier hat sich somit zu einem sportlich hochwertigen Pflichttermin für die Spitzenteams im deutschen Frauenfußball, sowie dem europäischen Ausland entwickelt. Es verwundert daher nicht, dass zahlreiche namhafte Fußballerinnen wie beispielsweise DFB-Spielerinnen Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth, Linda Dallmann, Klara Bühl und Nicole Anyomi in der Vergangenheit beim Gütersloher Hallenmasters ihr Können unter Beweis gestellt haben. Bei der letzten Ausgabe des Turniers im Jahr 2020 sicherte sich der Hamburger SV nach einem spannenden Finale gegen Bayer 04 Leverkusen den Titel. Die Werkself aus Leverkusen hat sich bereits für das Gütersloher Hallenmasters 2023 angemeldet und möchte die Finalniederlage wettmachen. Der FSV Gütersloh wird ebenfalls als Gastgeber am Gütersloher Hallenmasters teilnehmen. Weitere Mannschaften haben ebenfalls Ihre Teilnahme zugesichert. Dennoch sind freie Startplätze vorhanden, so dass sich weiterhin interessierte Mannschaften für eine Teilnahme anmelden können. „Das Gütersloher Hallenmasters hat sich seit seiner erstmaligen Austragung im Jahr 2000 zu einer festen Institution im B-Juniorinnen-Fußball entwickelt. Wir beim FSV Gütersloh sind mehr als nur glücklich, dass wir im Januar 2023 dieses Turnier endlich wieder ausrichten können und Mannschaften aus dem In- und Ausland empfangen dürfen“, sagt Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. „Mit Bayer Leverkusen hat bereits der Finalist des letzten Turniers zugesagt und weitere Teams haben ebenfalls ihr kommen zugesichert. Wir haben dennoch weitere freie Startplätze, so dass sich Mannschaften bei uns melden und für das Hallenmasters anmelden können.“ „Das Gütersloher Hallenmasters hat über die Jahre zahlreiche Spielerinnen begrüßen dürfen, die in den Folgejahren zu international bekannten Spielerinnen gereift sind. Auch in unserer Zweitligamannschaft, die sich aktuell auf einem Aufstiegsplatz für die FLYERALARM Frauen-Bundesliga befindet, finden sich zahlreiche Spielerinnen, die beim Hallenmasters auf sich aufmerksam machen konnten. Mit Lena Strothmann steht so beispielsweise die Torschützenkönigin des Gütersloher Hallenmasters 2020 in unserem Zweitligakader“, unterstreicht Horstkötter den sportlichen Wert des Turniers. Weitere Informationen zur Anmeldung, dem Turnier und zu sonstigen Fragen können bei Herrn Rüdiger Happe (hallenmasters@fsvguetersloh.de) eingeholt werden.

FSV-Juniorinnen mit Auswärtsspielen am Samstag

FSV U-17 Mittelfeldspielerin Laura Nünning. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U-17 und U-16 Mannschaften des FSV Gütersloh werden am morgigen Samstag, 5. November wieder auf Punktejagd gehen. Beide Mannschaften müssen dabei auswärts antreten. Zum Auftakt des Wochenendes wird unsere U-17 Mannschaft wieder in den Spielbetrieb der B-Juniorinnen-Bundesliga West einsteigen. Nachdem das Team von Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann vor zwei Wochen eine 0:2 Niederlage gegen Bayer Leverkusen hinnehmen musste, soll nun gegen den Tabellenvorletzten TuS Issel der Weg in die Erfolgsspur wiedergefunden werden. Die Partie auf dem „Schweich-Kunstrasen Schulzentrum“ in Schweich wird um 11:00 Uhr angestoßen. Am Samstagnachmittag wird unsere U-16 Mannschaft erneut in der B-Juniorinnen-Regionalliga West gefordert. Eine Woche nach dem 1:1 Unentschieden beim SV Menden muss das Team erneut auswärts antreten. Der Gegner wird diesmal VfR SW Warbeyen heißen. Der VfR belegt aktuell den zwölften und somit vorletzten Platz in der Tabelle. Die Mannschaft von Noah Henneböhle möchte gegen Warbeyen weitere wichtige Punkte einfahren, um so das anvisierte Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Die Begegnung zwischen dem VfR SW Warbeyen und dem FSV Gütersloh wird auf der Sportanlage VfR Warbeyen in Kleve ausgetragen. Der Anpfiff wird um 16:00 Uhr erfolgen.

25 Jahre Wertschätzung: Danke ans Ehrenamt!

"Der wertvollste Kader der Welt" - 25 Jahre "Aktion Ehrenamt" (Foto: Deutsche Fußball-Bund)

Bereits seit 1997 setzt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) über seine „Aktion Ehrenamt“ Maßnahmen zur Förderung ehrenamtlichen Engagements um. Zum 25-jährigen Jubiläum werden sich wieder zahlreiche Profi- und Amateurklubs bei ihren freiwilligen Helfer*innen bedanken – von der Kreisklasse bis zur Bundesliga. Ein Dankeschön kann sich auf vielfältige Weisen ausdrücken. Ein wertschätzendes Lächeln für die frischgewaschenen Trikots. Eine herzliche Umarmung für das zeitaufwändige Trainieren einer Kindermannschaft. Oder ein kurzes, aber ehrlich empfundenes „Danke“ für den x-ten Fahrdienst zum Auswärtsspiel. Häufig findet diese Anerkennung im Verborgenen statt. Der Bescheidenheit vieler ehrenamtlich Engagierter kommt das entgegen. Oft scheuen sie das Rampenlicht. „Ach, das ist doch selbstverständlich“, hört man dann vielerorts. Ist es nicht. Rund 1,6 Millionen Ehrenamtliche sind im deutschen Fußball tätig. Sie haben ihre Vereine durch die Pandemie manövriert, begeistern hunderttausende Kinder fürs Kicken und halten den Laden vor Ort am Laufen – mit Herz und Verstand. Darum soll das „Danke ans Ehrenamt“ auch in diesem Jahr wieder laut durch die Stadien und über die Fußballplätze schallen. Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: „Vereine schaffen nicht nur Orte des Sports, sondern auch der Gemeinschaft. Dort treffen vielfältige Kulturen und Meinungen aufeinander. Der Fußball eint sie. Ohne die Millionen freiwillig Engagierten würden diese Orte insbesondere für Kinder und Jugendliche ihre Inhalte verlieren. Unsere gemeinsame Aufgabe muss es daher sein, die Wertschätzung und Anerkennungskultur für das Ehrenamt weiter zu verbessern. Denn: Ehrenamt ist unbezahlbar.“ Zahlreiche Klubs aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga beteiligen sich am Aktionsspieltag fürs Ehrenamt. Die FLYERALARM Frauen-Bundesliga hatte aufgrund der USA-Reise der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bereits am 29. und 30. Oktober Aktionen durchgeführt. Das unterstützende Material für die Aktion – von Videospots über Banner bis hin zu Anzeigen, Texten und Social-Media-Grafiken – stellt der DFB zur Verfügung. Durchgeführt werden die Aktionsspieltage gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga DFL. ​Ohne freiwillige Helfer*innen wäre schließlich auch bei den Profis kein Spieltag zu organisieren. Nahezu jeder Fußballprofi lernte das Fußball-Einmaleins zudem im Amateurverein – angeleitet von ehrenamtlichen Trainer*innen. Wie hoch der Wert dieser unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit ist, berechneten die UEFA und der DFB mit dem sogenannten SROI-Modell. Basierend auf den Daten der Saison 2018/2019 beträgt allein in Deutschland die soziale und ökonomische Wertschöpfung durch den Amateurfußball knapp 14 Milliarden Euro für das Gemeinwohl – entstehend aus den positiven Effekten des Fußballsports und des dortigen ehrenamtlichen Engagements. Dieses befindet sich in einem Spannungsfeld aus Tradition und Moderne. Die Digitalisierung hat die Kommunikation in den Vereinen verändert, die zunehmende Individualisierung die Verbundenheit zum Verein geschwächt. Um Menschen für ein Engagement zu gewinnen, muss auf die spezifische Motivation der Ehrenamtlichen eingegangen werden, die heutzutage häufig eine Unterstützung erwarten – beispielswiese durch passgenaue Qualifizierungsangebote. Es geht um das Stärken von Kompetenzen und das Einbinden der individuellen Fähigkeiten in die Vereinsorganisation. Wie dieser Wandel sich für beide Seiten – Verein und Ehrenamtliche – gewinnbringend gestalten lässt? Auch darum soll es an diesem Wochenende bei der Aktion „Danke ans Ehrenamt“ gehen. (Quelle: DFB.de)

Unser 2.FBL-Gegnercheck: 1. FC Köln II zu Gast in der Tönnies Arena

Vorschau auf den 2.FBL-Spieltag: Die Analyse unseres Gegners (Bild: FSV Gütersloh 2009)

Während sich die 1. Mannschaft des 1. FC Köln in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga bislang gut schlägt und den 7. Tabellenplatz belegt, läuft es für die „Zweite“ in der 2. Liga nicht ganz so gut. Nach sieben Spielen bildet das noch sieglose Team mit erst zwei Zählern das Schlusslicht der Tabelle. Zuletzt gab es eine 0:3-Niederlage gegen den SC Freiburg II. Die einzigen Punktgewinne gelangen den Kölnerinnen bei den Unentschieden in den Heimspielen gegen Eintracht Frankfurt II (0:0) und den VfL Wolfsburg II (3:3). Was das Torverhältnis von 7:24 angeht, schlug vor allem die 2:10-Niederlage Anfang Oktober bei RB Leipzig ins Kontor. Beste Torschützin ist Leonie Zilger mit drei Treffern. Dass es für die intern als U-20 bezeichnete Geißbock-Equipe nur um den Klassenerhalt geht, war allen Beteiligten vor der Saison klar. Im Sommer hatte der Meister der Regionalliga West den Aufstieg in die 2. Liga in einem dramatischen „Finale“ nur ein wenig glücklich geschafft . In der Relegation gegen den Südwest-Meister 1. FC Saarhüterin lag man im Rückspiel schon mit 1:3 zurück, um sich doch in die Verlängerung und das Elfmeterschießen zu retten. Dort avancierte TorSaarhüterin Pauline Nelles zur Matchwinnerin, indem sie drei Schüsse abwehrte und den 8:7-Triumph sicherte. Ein Zufall war das wohl nicht: Schon im Finale der U17-Europameisterschaft 2019 gegen die Niederlande wehrte sie vier Elfmeter ab und bescherte Deutschland damit den Titel. Apropos Torhüterin: In den bisherigen sieben Partien setzte der „Effzeh“ schon vier Keeperinnen ein. Fünfmal stand die Österreicherin Kristin Krammer (20) zwischen den Pfosten, einmal die 16-jährige Greta Treede, einmal wurde Alma Demiri (17) eingewechselt und einmal lief die vom SC Sand gekommene österreichische Nationaltorhüterin Jasmin Pal (26) auf. Letztere gehört zum Kölner Bundesligakader, muss in der „Ersten“ aber der früheren FSV-Spielerin Manon Klett (25) den Vortritt lassen. Trainer des 1. FC Köln II ist Alexander Schwarzer. Der 39-Jährige wird in der Tönnies-Arena auch tatsächlich auf der Bank sitzen, nachdem er zuletzt wegen unsportlichem Verhalten und Roter Karte ein Spiel zwangspausieren musste. Mit Abstand älteste, erfahrenste und erfolgreichste Akteurin der „Zweiten“ ist Meike Meßmer. Die 27-Jährige ist seit 2015 bei den Geißböcken und blickt neben vielen Zweitligaspielen auf 33 Bundesligaeinsätze für ihren Verein zurück. Dass sie im Sommer 2021 aus dem Kader der „Ersten“ gestrichen wurde, akzeptierte die offensive Mittelfeldspielerin mit Ehrgeiz und holte als Kapitänin der U-20 mit 33 Treffern die Torjägerkanone in der Regionalliga. Umso bitterer, dass sie vor dieser Saison von der Sportlichen Leitung als Kapitänin entbunden wurde. Nun führt die 21-jährige Laura Vogt das Team aufs Feld. So sehr man sich beim FSV Gütersloh natürlich einen Heimsieg über den 1. FC Köln II wünscht, so genau weiß man auch um die möglichen Konsequenzen. Steigen die Kölnerinnen am Saisonende nämlich in die Regionalliga West ab, wo die „Zweite“ des FSV um den Klassenerhalt kämpft, erhöht sich dort die Zahl der Absteiger. Also drücken wir unserem Gegner die Daumen, dass er die notwendigen Punkte für den Verbleib in der 2. Bundesliga in den anderen Spielen holt – nur nicht heute in der Tönnies-Arena.

Ingenieurbüro Langensiepen wird neuer Bronze Partner des FSV Gütersloh

Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth, geschäftsführender Gesellschafter des Ingenieurbüros Langensiepen und Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh begrüßt einen neuen Sponsor und somit einen neuen Förderer des Mädchen- und Frauenfußballs am Standort Ostwestfalen-Lippe: das Ingenieurbüro Langensiepen aus Gütersloh wird neuer Bronze Partner unseres Vereins. „Wir freuen uns sehr, mit dem Ingenieurbüro Langensiepen einen neuen regionalen Sponsor begrüßen zu dürfen. Das Ingenieurbüro Langensiepen bekennt sich als neuer Bronze Partner zum FSV und dem Mädchen- und Frauenfußball. Das ist ein sehr starkes Signal und zeigt die weiterhin wachsende regionale Unterstützung für den Frauenfußball,“ sagt Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer & Leiter Marketing/Sponsoring, FSV Gütersloh. „Wir bedanken uns beim Ingenieurbüro Langensiepen und seinem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth für dieses Sponsoring und wir freuen uns zugleich auf die spannende Zusammenarbeit.“ „Wir freuen uns, Partner des FSV Gütersloh zu sein. Weil der Frauenfußball leider immer noch nicht dieselbe Popularität besitzt, wie der Männerfußball, ist es uns umso mehr ein Anliegen, den Mädchen- und Frauenfußball zu unterstützen,“ sagt Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth, geschäftsführender Gesellschafter, Ingenieurbüro Langensiepen GmbH. Das Ingenieurbüro Langensiepen wurde 1972 gegründet und ist ein Experte für Schadensgutachten, Fahrzeugbewertungen, Unfallrekonstruktionen und technische Gutachten. Die Expertise des Gütersloher Ingenieurbüros wird von einer Vielzahl von Amts-, Land- und Oberlandesgerichten im gesamten Bundesgebiet genutzt.

FSV Gütersloh II besiegt Regionalliga-Spitzenreiter

Jubel bei der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Was für ein Paukenschlag: Eine Woche nach dem mühsamen 2:1-Erfolg beim Schlusslicht Spvg. Berghofen feierte der FSV Gütersloh II in der Regionalliga einen 2:1-Triumph über den Spitzenreiter VfR SW Warbeyen. Damit erhöhte der Aufsteiger sein Konto auf 13 Punkte und kletterte auf den 9. Tabellenplatz, der am Saisonende den angestrebten Klassenerhalt garantieren würde. Ganz wichtig zudem: Die nach zuvor drei Niederlagen in Folge leicht angeknackste Stimmung im Team ist wieder so, wie sie für einen erfolgreichen Saisonverlauf sein muss. Gecoacht wurde unsere „Zweite“ am Sonntag von Katrin Lückel, die den privat verhinderten Trainer Mark Oliver Stricker sowie den urlaubenden Teammanager Matthias Kaiser vertrat. „Ich helfe gerne, wenn so eine Situation entsteht“, sagt die 32-Jährige aus dem Trainerteam des Zweitligakaders. Lückel stellt aber klar, dass sie das als „einmalige Ausnahme“ ansieht. Sofort nach dem Anpfiff in der Tönnies-Arena sah sich Katrin Lückel in dem Eindruck bestätigt, den sie bereits in der Trainingswoche gewonnen hatte: „Die Beteiligung war sehr gut, alle haben Bock.“ Mit großer Leidenschaft und riesiger Einsatzfreude kämpfte die gesamte Mannschaft einen Gegner nieder, der zuvor erst einmal verloren hatte und mit einiger „Prominenz“ auflief: Außer den beiden Bundesliga-erfahrenen Zwillingen Jule und Pauline Dallmann spielen auch drei ehemalige Zweitligaspielerinnen für den Klub aus Kleve. Jolinda Opladen, Iris Ridder und Sarah Grüheid sind von Borussia Bocholt nach Warbeyen gewechselt. Der FSV setzte mit Olivia Zitzer, Pamela Jahn und Madita Sommer drei Spielerinnen aus dem Gütersloher Zweitligakader dagegen. Für die Führung unseres Perspektivteams sorgte eine Spielerin, die in den beiden Partien zuvor schmerzlich vermisst worden war. Svenja Hörenbaum schlenzte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Freistoß von der linken Außenseite direkt zum 1:0 ins kurze Eck. In der 66. Minute schnürte die 23-Jährige ihren Doppelpack, indem sie den Ball nach einer Ecke zum 2:0 ins gegnerische Tor bugsierte. Allerdings war Zittern angesagt, denn die Gäste verkürzten in der 69. Minute durch Sophie Schneider auf 2:1. Weil es der FSV bei zwei Top-Chancen für Hörenbaum und einem Lattentreffer von Ida Ludwigt versäumte, den Sack vorzeitig zuzumachen, drängte der VfR Warbeyen auf den Ausgleich. In der Nachspielzeit schien es soweit, als die Ex-Gütersloherin Grünheid aus zwei Metern zum 2:2 ansetzte. „Den habe ich schon drin gesehen“, gestand Katrin Lückel, erlebte dann aber den „Karate-Kick des Jahrhunderts“ von Pamela Jahn, die den Ball spektakulär klärte. „Ich habe noch nie ein Spiel mit so vielen Grätschen gesehen“, lobte die Aushilfstrainerin aber ihr gesamtes Team noch einmal für ihr wild-entschlossenes Engagement. Der Kampf um den Klassenerhalt geht am Sonntag mit dem zehnten Saisonspiel weiter. Der FSV ist dann zu Gast bei der Zweitvertretung des Tabellenfünften Bayer Leverkusen. FSV Gütersloh: Sauer – Ludwigt (83. Löffler), Sommer, Lückel, Zitzer – Jahn, Hörenbaum, Ostenfelder – Kammermann, Rädeker (77. Meier), Gärtner (90. Herick). Im Aufgebot: Rudat, T. Rother, Bakir, Pradella, Mahne, Lintel (Tw). Tore: 1:0 (45.+2) Hörenbaum, 2:0 (66.) Hörenbaum, 2:1 (69.) Schneider.

FSV Gütersloh trotz der ersten Niederlage noch auf einem Aufstiegsplatz

FSV-Allrounderin Marah Tayeh (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Als ungeschlagener Tabellenführer trat der FSV Gütersloh am vergangenen Sonntag beim sieglosen Schlusslicht FC Ingolstadt an und hoffte auf den nächsten „Dreier“. Doch die scheinbar einfache Rechnung ging nicht auf. Unser Team kassierte mit 1:2 die erste Niederlage und fiel in der Tabelle auf Rang drei zurück. „Warum haben wir dieses Spiel bloß verloren?“, fragte sich Britta Hainke auch noch tags drauf nach der Videoansicht der entscheidenden Szenen. Die Cheftrainerin gab aber selbst die Antworten: „Die erste Halbzeit war von uns leider etwas behäbig. Wir haben nicht so viele Kilometer abgerissen wie sonst.“ Außerdem: „Es fehlte die Zweikampfhärte.“ Und zusammenfassend: „Ingolstadt wollte es einfach mehr als wir.“ Ärgerlich war die Niederlage auch, weil der FSV in puncto Quantität und Qualität ein klares Chancenplus hatte. Dass mit der erkrankten Paula Reimann die erfolgreichste Torschützin fehlte, mochte Hainke nicht als Ausrede dafür gelten lassen, dass die frühen Abschlüsse von Ronja Leubner (6.) und Celina Baum (8.) nicht saßen. Selbst das Gegentor aus der 25. Minute zum 0:1-Rückstand sei nicht entscheidend gewesen, befand die FSV-Trainerin. „Das kann passieren“, sagte sie, obwohl die Entstehung umstritten war: Aus einer „unberechtigten Ecke“ (Hainke) entstand ein Handelfmeter, weil Anna Höfker der Ball aus kurzer Distanz an den Arm geschossen wurde. Sarah Rolle warf sich zwar in die richtige Ecke, aber der Schuss von Lisa Ebert war zu hart und zu platziert. Es ging mit einem 1:1-Gleichstand in die Pause, weil Hedda Wahle in der 44. Minute einen 25-Meter-Freistoß in prächtiger Manier in den Winkel des Ingolstädter Tores zirkelte. Die Pause nutzten unsere Trainer Sammy Messalkhi und Britta Hainke zu einem personellen Wechsel auf der rechten Außenbahn (Demi Pagel für Marah Tayeh) und zu einem Appell an die Laufbereitschaft. Tatsächlich hatte der FSV in der 2. Halbzeit mehrfach den Führungstreffer auf dem Fuß. Die größte in der 52. Minute, als Shpresa Aradini nach einer Flanke von Lena Strothmann aus sechs Metern ganz frei zum Schuss kam, den Ball aber über die Latte des verwaisten Ingolstädter Tores bugsierte. Leonie Kreil scheiterte in der 61. Minute mit einem starken 20-Meter-Versuch an 04-Keeperin Franziska Maier. Und die kurz zuvor für Baum eingewechselte Jacqueline Baumgärtel traf in der 67. Minute nach einer Kreil-Hereingabe nur das Außennetz. Dass unsere Torhüterin Sarah Rolle in der 75. Minute beim 2:1-Siegtreffer des FC Ingolstadt den Kürzeren zog, passte ins Gesamtbild dieser Partie: Die Kapitänin kam bei einem Freistoß von der rechten Abwehrseite nicht rechtzeitig in die kurze Ecke, und der von Paula Vidovic getretene Ball schlug knapp unter der Latte ein. „Zum Glück haben wir im Heimspiel gegen den 1. FC Köln II gleich die Chance, es besser zu machen“, richtete Britta Hainke den Blick rasch wieder nach vorne. Anstoß gegen das neue Schlusslicht der 2. Liga in der Tönnies-Arena ist am Sonntag, 6. November, um 14 Uhr. FSV Gütersloh: Rolle – Tayeh (46. Pagel), Höfker, Wahle, Deppe – Leubner (73.) Moses, Tellenbröker, Aradini (81. Stojan) – Baum (58. Baumgärtel), Kreil, Strothmann (81. Manteas. Im Aufgebot: Schriek, Jäger (Tw). Tore: 1:0 (25.) Ebert, 1:1 (45.) Wahle, 2:1 (75.) Vidovic.

Das Ende einer Ära: Platzwart Wilhelm Krüger verabschiedet sich in den Ruhestand

Wilhelm Krüger mit den FSV-Vorständen Tobias Neumann und Sebastian Kmoch. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit dem heutigen Tag endet eine ganz besondere Ära. Denn heute verabschiedet sich Wilhelm Krüger nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Platzwart der Tönnies Arena in den wohlverdienten Ruhestand. Ab dem morgigen Dienstag, 1. November wird Matthias Kaiser, neben seiner Tätigkeit als Teammanager der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh, die Funktion des Platzwartes übernehmen. „Wir haben viel erlebt, Franz Beckenbauer ist zur Eröffnung der Arena eingeflogen und so mancher Bundesligist hat diesen Rasen nach seinen Gastspielen gelobt“, hebt Margit Tönnies bei der Verabschiedung von Wilhelm Krüger hervor. Auch der FSV Gütersloh hat stets von der gewissenhaften und hochwertigen Arbeit von Wilhelm Krüger profitiert. So tragen wir die Spiele unserer diversen Mannschaften in der Tönnies Arena aus und nutzen die exzellenten Bedingungen auch für den Trainingsbetrieb. „Wir sind aktuell Tabellenerster der zweiten Liga. Das liegt sicher auch daran, dass wir hier so ein tolles Stadion mit einem hervorragenden Rasen haben,“ sagt FSV-Vorsitzender Sebastian Kmoch. „Auch im Namen der Mannschaft möchte ich mich deshalb herzlich bedanken. Wir hoffen, dass wir uns wiedersehen.“ Als ein Dankeschön und Wertschätzung für die stets angenehme Zusammenarbeit überreichten Sebastian Kmoch und Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer & Leiter Marketing / Sponsoring, einen von der gesamten Mannschaft unterschriebenen Ball, sowie eine Dauerkarte für die Spiele des FSV Gütersloh. Wir wünschen Wilhelm Krüger weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und einen guten Start in den Ruhestand.

Unentschieden im Rheinland: FSV U-16 trennt sich mit einem 1:1 vom SV Menden

Die U-16 Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U-16 Mannschaft des FSV Gütersloh hat in einem Auswärtsspiel der B-Juniorinnen-Regionalliga West einen wichtigen Punkt gewinnen können. Die Mannschaft von Cheftrainer Noah Henneböhle trennte sich mit einem 1:1 Unentschieden vom SV Menden. Nach einer torlosen ersten Halbzeit ging der FSV in Führung, bevor die Gastgeberinnen dann doch noch den Ausgleich erzielten. Der FSV belegt in der Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga dem zehnten Tabellenplatz. Am nächsten Wochenende geht es für unsere U-16 Mannschaft erneut mit einem Auswärtsspiel weiter. Der Gegner wird dann der VfR SW Warbeyen sein.

Als Tabellenführer nach Oberbayern: FSV Gütersloh zu Gast beim FC Ingolstadt

FSV-Angreiferin Leonie Kreil im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Duell zwischen dem FSV Gütersloh und dem FC Ingolstadt 04 scheint eine klare Sache zu sein. Denn der FSV reist als Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga zum Tabellenzwölften aus Oberbayern. Doch die Mannschaft des FSV weiß, dass die Partie am kommenden Sonntag, 30. Oktober keineswegs ein Selbstläufer sein wird und wieder eine Topleistung benötigt wird, um in Ingolstadt zu bestehen. Der FSV konnte am vergangenen Spieltag den 1. FC Nürnberg durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1 besiegen. Das Momentum ist somit auf Seiten des FSV Gütersloh, da man nun um die Qualitäten des Teams Bescheid weiß: wir kämpfen bis zum Abpfiff und glauben an uns! Doch unsere junge Mannschaft kann die Euphorie um die bisherigen Leistungen und der Tabellenführung realistisch einschätzen und nimmt jede Aufgabe fokussiert an. Denn alle sind sich einig: es ist noch eine lange Saison und wir müssen jeden Spieltag unsere Besteleistung zeigen, um weiter auf dieser Erfolgswelle zu verweilen. Das Trainerduo um Britta Hainke und Sammy Messalkhi findet daher den richtigen Ton und die richtigen Trainingsinhalte um die Mannschaft weiter von Spiel zu Spiel bestens vorzubereiten – auf und abseits des Platzes. Das Spiel bei den abstiegsbedrohten „Schanzerinnen“ wird daher mit höchster Akribie vorbereitet und nichts wird dem Zufall überlassen. Das Spiel zwischen dem FC Ingolstadt und dem FSV Gütersloh wird am Sonntag, 30. Oktober um 11:00 Uhr angestoßen.

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