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FSV Gütersloh 2009

Topspiel in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest: FSV Gütersloh trifft auf Bayer Leverkusen

Jubel in der B-Juniorinnen-Bundesliga: Die Spielerinnen der FSV U17-Mannschaft. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am morgigen Samstag, den 14. Oktober (15:00 Uhr), steht ein Spitzenspiel in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest an: Der FSV Gütersloh empfängt die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen in der heimischen Tönnies Arena. Die Spannung steigt, da der FSV auf dem dritten Tabellenplatz liegt und Leverkusen die Tabelle als unangefochtener Tabellenführer anführt. Ein enges und hart umkämpftes Duell wird erwartet, das die Fans nicht verpassen sollten. Tabellenkonstellation Der FSV Gütersloh ist gut in die Saison 2023/24 gestartet und steht derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Unser U17-Team unter der Leitung von Trainer Christian Franz-Pohlmann möchte in dieser Saison wieder ein Wörtchen um die Meisterschaft mitsprechen, doch die Leistungen in den letzten Partien zeigen, dass bei noch ein wenig Luft nach oben besteht. Mit einem Sieg gegen Leverkusen könnte Gütersloh näher an die Tabellenspitze rücken und seine Ambitionen unterstreichen. Doch das wird keine einfache Aufgabe sein. Bayer Leverkusen ist das Maß aller Dinge in dieser Saison. Mit vier Siegen in vier Spielen hat Leverkusen die maximale Punktzahl auf dem Konto und thront an der Tabellenspitze. Beeindruckend ist auch die Tordifferenz von 17:0, was auf eine sehr starke Defensive hinweist. Die Werkself aus Leverkusen hat bereits gezeigt, dass sie in dieser Saison schwer zu besiegen ist. Die Herausforderung: Leverkusens starke Abwehr Für den FSV Gütersloh ist es von entscheidender Bedeutung, die starke Abwehr von Bayer zu überwinden, um erfolgreich zu sein. Die Leverkusenerinnen haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, gegnerische Angriffe effektiv zu stoppen und den eigenen Kasten sauber zu halten. Es wird ein taktisch kluges und kreatives Spiel des FSV erfordern, um Chancen gegen eine so solide Abwehr zu kreieren. Fazit Das Topspiel zwischen dem FSV Gütersloh und Bayer Leverkusen verspricht ein intensives Spiel zu werden. Der FSV kämpft darum, näher an die Tabellenspitze zu rücken, während Leverkusen seine Siegesserie aufrechterhalten möchte. Die Fans können sich auf ein spannendes und hart umkämpftes Duell freuen, bei dem die Frage im Raum steht: Kann der FSV die starke Leverkusener Abwehr überwinden? Die Antwort wird morgen auf dem Kunstrasenplatz der Tönnies Arena gegeben…

Schiedsrichtergespann um Monique Panetta leitet die Partie des FSV gegen Mönchengladbach

FSV Gütersloh x 2. Frauen-Bundesliga

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das Schiedsrichtergespann für die Zweitligapartie zwischen dem FSV Gütersloh und Borussia Mönchengladbach bekanntgeben. Monique Panetta aus dem thüringischen Oldisleben wird die Partie leiten. Die 26-jährige Unparteiische leitet seit dieser Saison erstmals Spiele der 2. Frauen-Bundesliga und war bis dato bei drei Spielen im Einsatz. Susann Hänsel und Liesa Malina werden Monique Panetta als Schiedsrichter-Assistentinnen unterstützen.

Borussia Mönchengladbach: Überzeugender Saisonstart der Fohlenelf vom Niederrhein

FSV-Spieltag in der Tönnies Arena (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Wenn auf ein aktuelles Zweitligateam der Begriff „Fahrstuhlmannschaft“ zutrifft, dann auf Borussia Mönchengladbach. Seit dem erstmaligen Einzug ins Unterhaus im Jahre 2011 wechselten die „Fohlen“ mehrfach die Spielklassen. Sie stiegen zweimal in die Bundesliga auf und jeweils als Tabellenletzter sofort wieder ab (2016 und 2018) und sie rutschten sogar zweimal in die Drittklassigkeit. Seit dieser Saison ist der Traditionsklub vom Niederrhein, der 1995 in den Frauenfußball einstieg, wieder zweitklassig. Ganz souverän hatte sich die Borussia den Meistertitel in der Regionalliga West gesichert und sich dann mit zwei Siegen in den Aufstiegsspielen gegen die SV Elversberg durchgesetzt. Das Heimspiel fand vor 9.000 Zuschauern im Borussia-Park statt, der Klub ehrte die Aufsteigerinnen vor 50.000 Zuschauern anlässlich des Bundesligaspiels der BMG-Männer gegen Leverkusen. Der Aufstiegskader blieb größtenteils zusammen. Mit Imke Kessels (19) und Suus van der Drift (20) verpflichtete der Verein zwei niederländische Stürmerinnen. Vom VfL Wolfsburg II kam Mittelfeldspielerin Paula Klensmann (21). Und mit Laura Radke von Turbine Potsdam holte man eine Angreiferin mit Bundesliga-Erfahrung zurück in den Westen. Die 24-Jährige spielte zuvor in Essen, Leverkusen, Duisburg und Bochum. Radke ist mit vier Treffern auch die bislang erfolgreichste Torschützin von BMG. Als Kapitänin eines jungen Teams, in dem die Japanerin Mizuho Kato (30) als Seniorchefin fungiert, trägt die erst 21-jährige Torhüterin Luisa Palmen die Kapitänsbinde. Ein wichtiger Schritt in Richtung Professionalisierung: Mit Tanja Baumann (31) stellte der Klub eine ehemalige Bundesligaspielerin (BV Cloppenburg) als hauptamtliche Koordinatorin für die Frauen- und Mädchenabteilung ein. Der Start in die aktuelle Spielzeit bescherte dem vom 29-jährigen Jonas Spengler trainierten Aufsteiger ein superschweres Auftaktprogramm. Dass die mit dem Ziel „Klassenerhalt“ angetretenen Gladbacherinnen nach sechs Spielen mit neun Punkten auf dem 6. Tabellenplatz liegen, ist also ein überaus stolzes Zwischenresultat. Sie starteten mit drei Unentschieden beim Hamburger SV (2:2), gegen den FC Ingolstadt (2:2) und beim SV Meppen (0:0). Es folgte mit dem 1:0 über den FC Carl Zeiss Jena der erste Sieg und mit dem 2:3 gegen den SC Sand (nach 2:0-Führung) die erste Niederlage. Sofort aber kehrte die Borussia am vergangenen Wochenende mit einem 2:1-Triumph über den FC Bayern München II durch Treffer von Sarah Schmitz (3.) und Emily Tichelkamp (38.) wieder in die Erfolgsspur zurück.

Marie Schröder im Porträt: Comeback von „Curly“ mit voller Power

FSV-Angreiferin Marie Schröder (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Magenta Sport, der Sender, der alle Spiele der Google Pixel Frauen-Bundesliga live überträgt, lässt derzeit in einem Halbzeit-Spot bekannte Fußballerinnen zum Thema Kreuzbandriss zu Wort kommen. Eine, die dort mitreden könnte, ist Marie Schröder vom FSV Gütersloh. Auch die 24-jährige Stürmerin des Zweitligisten hat ihre ganz spezielle Geschichte mit dieser schweren Knieverletzung. Sie erwischte es zunächst im Oktober 2016 als 17-Jährige, nachdem sie gerade ihre ersten vier Einsätze im Gütersloher Frauenteam verzeichnet hatte und für das Länderpokalturnier in die Westfalenauswahl berufen worden war. „Zum Abschied hat mir Britta viel Spaß gewünscht und gesagt: Aber verletz‘ dich nicht“, erinnert sich Schröder an die Bitte der FSV-Trainerin. Doch im letzten Spiel gegen Bayern passierte es doch: Ein Foul, und das Kreuzband im linken Knie war lädiert. „Teilriss“ lautete die Diagnose. Die gute Nachricht: Die Ärzte waren der Meinung, man müsse nicht operieren, sondern können das Gelenk mit Muskelaufbau stabilisieren. „Ich bin immer mit dem Fahrrad zur Reha nach Bad Pyrmont gefahren“, schildert die aus Lügde (Kreis Lippe) stammende Fußballerin ihr ehrgeiziges Trainingspensum. Leider erwies sich die konservative Therapie als Trugschluss. Nach gut vier Monaten Pause knackte es beim Training im Sportzentrum Ost erneut im Knie. Jetzt stellte sich heraus, dass das Kreuzband auch schon beim ersten Zwischenfall komplett durchgerissen war – eine Operation beim FSV-Vereinsarzt Dr. Andreas Elsner im Klinikum Gütersloh war unumgänglich. Welche Konsequenzen die Verletzung außerdem noch hatte? Davon später mehr. Zunächst einmal bedeutete sie das „Break“ in einer hoffnungsvollen Karriere als Fußballerin. Christian Franz-Pohlmann hatte Marie Schröder beim HSC BW Schwalbe Tündern entdeckt. Zu dem Hamelner Ortsteilklub war das Talent von ihrem Heimatverein TuS Westfälische Eiche Lügde gewechselt. Um die lokalen Ursprünge zu vervollständigen: Mit Zweitspielrecht war das Mädchen ein Jahr lang auch bei den Jungen des FC Inter Holzhausen aus Bad Pyrmont aktiv. Beim FSV Gütersloh startete Marie Schröder in der Saison 2015/2016 mit dem von Jacqueline Dünker trainierten U17-Bundesligateam sofort durch. Auf den Titelgewinn in der West/Südwest-Staffel (mit sieben Treffern der pfeilschnellen Angreiferin) folgte der Einzug ins DM-Finale, das mit 2:4 gegen Turbine Potsdam verloren ging. Kein Wunder, dass der damalige Frauentrainer Franz-Pohlmann sie früh oben mittrainieren ließ. Und er gab ihr (in Abgrenzung zur damaligen Top-Stürmerin Marie Pollmann) wegen ihrer blonden Lockenpracht auch den Spitznamen „Curly“. Die Verletzung durchkreuzte aber nicht nur die fußballerischen, sondern zunächst auch die beruflichen Pläne von Marie Schröder, die ihr Abitur am Gymnasium im niedersächsischen Bad Pyrmont abgelegt hatte. „Einen Tag zuvor hatte ich meine Zusage von der Polizei bekommen“, denkt sie an den Schock zurück. Plötzlich stand die Tauglichkeit für den Polizeidienst in Frage. Nach Operation und Reha bestand sie ein Jahr später aber den medizinischen Check und konnte 2018 das Duale Studium in Münster beginnen. Dorthin, und nicht wie zunächst beabsichtigt nach Bielefeld, zog es sie, weil sie inzwischen mit Aaron, dem Bruder von FSV-Torhüterin Sarah Rolle liiert war. Nach drei Jahren endete die Ausbildung, seit 2021 versieht Marie Schröder ihren Streifendienst als Polizeikommissarin auf der Wache in Münster. „Der Job wird immer schwieriger, weil der Respekt uns gegenüber abnimmt – aber ich mache den Job echt gerne“, sagt sie mit Begeisterung in der Stimme. Der Fußball war ganz klar zur Nummer zwei im Leben der Polizistin geworden. Zwar hatte sie in der Saison 2018/2019 noch einmal vier Kurzeinsätze in der „Ersten“, doch dann zog sie sich zurück und heuerte fest in der „Zweiten“ an, wo auch ihre langjährigen Freundinnen Svenja Hörenbaum und Janina Sauer spielten. „Der gemeinsame Spaß war mir wichtiger.“ Und sie gibt zu: „Ich hatte lange Zeit Probleme, vom Kopf her mit der Verletzung klar zu kommen. Da haben mir fußballerisch ein paar Prozente gefehlt.“ Immerhin reichte es, um 2022 mit dem Perspektivteam in die Regionalliga aufzusteigen und dort in der vergangenen Saison sieben Tore zum Klassenerhalt beizusteuern. Als dann die Anfrage von Zweitligatrainer Sammy Messalkhi kam, war ihre erster Gedanke: „Auf gar keinen Fall.“ Doch nach Gesprächen mit ihrem Freund und ihren Eltern spürte sie: „Es hat doch gearbeitet in mir.“ Schließlich gab sie ihrem Bauchgefühl nach und entschied: „Wenn nicht jetzt, wann dann.“ Und ihrem Naturell entsprechend startete sie ihr „Comeback“ ohne angezogene Handbremse: „Ich hatte immer Spaß daran, mit voller Power Sport zu treiben. Ich wollte alles reinhauen und gleich das erste Spiel von Anfang an machen.“ Dass die Doppelbelastung von 2. Liga und Vollzeit-Beruf mit Schichtdienst eine Herausforderung darstellt, war ihr klar. „Es ist schwieriger, als ich vor der Saison dachte“, gibt sie zu und ist umso dankbarer für die Unterstützung von Vorgesetzten und Kollegen. Das ermöglichte es ihr zum Beispiel, nach dem Auswärtsspiel in Weinberg etwas verspätet zum Nachtdienst auf der Wache anzutreten. Die Zwischenbilanz des FSV Gütersloh mit elf Punkten nach sechs Spieltagen findet Marie Schröder zufriedenstellend. Die Frage, ob es Punkte für den Aufstieg oder gegen den Abstieg sind, findet sie „fies“: „Man wird sehen, wer am Ende die notwendige Konstanz hat.“ Persönlich stehen fünf Nominierungen für die Startelf und das 1:0-Führungstor in Weinberg zu Buche, aber sie sieht Luft nach oben: „Ich muss noch an meinem Abschluss sowie am Festmachen der Bälle arbeiten.“ Weil Stürmerblut durch ihre Adern fließt, sagt sie natürlich auch: „Mir fehlen ein paar Tore.“ Das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach, das wie fast immer ihre Eltern Kerstin und Frank sowie ihre drei Geschwister auf der Tribüne der Tönnies-Arena verfolgen werden, wäre die perfekte Gelegenheit, die Quote zu erhöhen. Und lauter Torjubel wäre ein weiterer kleiner Schritt, den Nachklang des Kreuzbandrisses aus dem Kopf zu verbannen.

Ab sofort als 3D-Flipbook abrufbar: Unser FSV-Kabinengeflüster Ausgabe 5

Kabinengeflüster - Saison 2023/24 - Ausgabe 5

Unser Stadionmagazin „Kabinengeflüster“ ist ein MUSS für jeden Besucher unserer Heimspiele. Spannende Hintergrundstorys und Interviews, wichtige Infos zu den Gastmannschaften, Berichte über das Abschneiden unserer diversen Mannschaften und vieles mehr gehören zum Lesestoff des „Kabinengeflüsters“. Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern des neusten „Kabinengeflüsters“. Die gedruckte Ausgabe erhaltet ihr selbstverständlich weiterhin bei unserem Heimspiel am kommenden Sonntag. „Kabinengeflüster“ | Ausgabe 5 – Saison 2023/24

FSV-Verteidigerin Merle Hokamp und DFB-Juniorinnen starten am Samstag in die EM-Qualifikation

FSV-Verteidigerin Merle Hokamp und die deutsche U17-Nationalmannschaft freuen sich auf die EM-Qualifikationsspiele. (© Getty Images/DFB)

Die deutsche U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft wird am kommenden Samstag, den 14. Oktober in die erste EM-Qualifikationsrunde starten. Mit von der Partie wird Merle Hokamp sein. Die junge Verteidigerin des FSV Gütersloh gehört zum 20-köpfigen Aufgebot von Nationaltrainerin Sabine Loderer. Die DFB-Juniorinnen werden in ihrer Qualifikationsrunde auf die Ukraine (14.10.), Österreich (17.10.) und Rumänien (20.10.) treffen. Alle Partien werden in der Sportschule Wedau ausgetragen und der Anstoß der deutschen Partien ist für 13:00 Uhr angesetzt. Der DFB hat den Ticketverkauf für die Spiele der EM-Qualifikation gestartet, so dass interessierte Fans Merle Hokamp und das DFB-Team live vor Ort unterstützen können. Tickets sind ab sofort auf https://dfb-tickets.reservix.de/ erhältlich. Ein Sitzplatzticket kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), eine Stehplatzkarte 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Barrierefreie Tickets kosten 3 Euro, Gruppen (ab 10 Personen) zahlen 2 Euro je Karte.

Ticketaktion zum FSV-Doppelspieltag am Sonntag: Mit dem 10-Euro-Kombiticket zwei Topspiele live erleben

FSV-Mittelfeldakteuerin Demi Pagel im Zweitligaduell gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh bereitet sich auf ein spannendes Heimspielwochenende vor. Während am Samstag, den 14. Oktober unsere U17-Mannschaft in einem Topspiel der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest den Tabellenführer Bayer Leverkusen in der Tönnies Arena empfangen wird, kommt es nur einen Tag später zu einem sportlich attraktiven Doppelspieltag. Am Sonntag dürfen sich Fußballfans auf ein brisantes und intensives Ostwestfalen-Derby freuen, wenn bereits um 11 Uhr die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh in der Regionalliga West auf die Rivalinnen des DSC Arminia Bielefeld trifft. Drei Stunden später, um 14 Uhr, wird auch die erste Mannschaft des FSV auf Punktejagd gehen. In einer Begegnung der 2. Frauen-Bundesliga heißt der Gegner Borussia Mönchengladbach. Zu diesem besonderen Doppelspieltag gegen zwei traditionsreiche Namen des Fußballs wird der FSV Gütersloh ein spezielles 10-Euro-Kombiticket anbieten. Mit dem 10-Euro-Kombiticket haben Fußballfans die Möglichkeit, die beiden Topspiele am Sonntag in der Tönnies Arena live zu verfolgen und zeitgleich von einem vergünstigten Eintrittspreis zu profitieren. Das 10-Euro-Kombiticket kann am Sonntag, den 15. Oktober an der Tageskasse erworben werden. Ein Onlineverkauf dieses speziellen Tickets findet nicht statt. Daher empfehlen wir allen Fans frühzeitig in der Tönnies Arena zu sein, um somit beide Spiele in voller Länge genießen zu können.

Attraktiver Doppelspieltag für den FSV: Borussia Mönchengladbach und Arminia Bielefeld zu Gast in der Tönnies Arena

FSV-Verteidigerin Nele Schmidt (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am kommenden Sonntag, den 15. Oktober 2023 erwartet Fußballfans ein spannender und hochattraktiver Doppelspieltag in der Tönnies Arena. Der FSV Gütersloh empfängt zwei traditionsreiche Gegner und lässt dabei die Herzen der Fußballfans höherschlagen. Den Auftakt in den Doppelspieltag wird die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh bestreiten. In einer Partie der Regionalliga West trifft das FSV-Perspektivteam auf den DSC Arminia Bielefeld. Das stets gut besuchte und emotionsgeladene Ostwestfalen-Derby wird um 11:00 Uhr angepfiffen. Der FSV Gütersloh belegt aktuell mit zehn Punkten den achten Tabellenplatz in der Regionalliga West, während die Gäste aus Bielefeld einen Rang dahinterstehen. Mit einem Sieg könnte das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle wieder einen Anschluss an die oberen Tabellenplätze finden. Der VfL Bochum führt mit 21 Punkten souverän die Tabelle an, währen der VfR SW Warbeyen und der SC Fortuna Köln mit jeweils 13 Punkten auf den Plätzen zwei und drei stehen. Direkt im Anschluss an das Ostwestfalen-Derby wird auch die erste Mannschaft des FSV Gütersloh den Kunstrasenplatz der Tönnies Arena betreten. Am siebten Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga empfängt das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlenelf“ vom Niederrhein zählt zu den Überraschungsteams der laufenden Saison 2023/24. Als Zweitligaaufsteiger belegt die Borussia den sechsten Tabellenplatz und konnte in den bisherigen Spielen mit guten Leistungen überzeugen. Der FSV Gütersloh möchte gegen die Borussia erneut punkten. Als aktueller Tabellendritter kann der FSV mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen, doch die Mannschaft weiß um die kniffelige Aufgabe, die ihnen am Sonntag bevorsteht. Der FSV Gütersloh hofft auch einen regen Zuschauerzuspruch und lädt alle Fußballfans herzlich ein, diesem sportlich interessanten Doppelspieltag beizuwohnen. Tickets für beide Partien sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich. Darüber hinaus können Tickets für das Zweitligaspiel zwischen dem FSV Gütersloh und Borussia Mönchengladbach auch über den Onlineticketshop auf www.fsvguetersloh.de erworben werden.

FSV-Regionalligateam kassiert ernüchternde 0:3-Niederlage in Köln

Das Perspektivteam des FSV Gütersloh im Einsatz. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das Perspektivteam des FSV Gütersloh ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen. So oder ähnlich kann man die aktuelle Situation unserer „Zweiten“ in der Regionalliga beschreiben. Nach drei Siegen in Folge und dem Höhenflug auf Tabellenplatz drei kassierte das Team am Sonntag mit dem 0:3 bei der U20 des 1. FC Köln bereits die zweite klare Zu-Null-Niederlage hintereinander. Nach dem 7. Spieltag hat der FSV II nun zehn Punkte auf dem Konto, aber ein negatives Torverhältnis von 10:16 und liegt deshalb auf Rang acht. „Wir müssen uns wieder auf die Grundtugenden besinnen, denen wir unsere drei Siege zu verdanken haben“, fordert Trainer Noah Henneböhle vor dem Nachbarschaftsderby am kommenden Sonntag um 11 Uhr in der Tönnies-Arena gegen den Tabellenneunten Arminia Bielefeld. Vor allem in der ersten halben Stunde der auf einem Kunstrasenplatz im RheinEnergie-Sportpark ausgetragenen Partie ließen die Gütersloherinnen zum Ärger Henneböhles die „Basics“ vermissen. „Vielleicht haben die Mädels das Spiel etwas auf die leichte Schulter genommen“, überlegt der Coach. Schließlich waren die Geißbock-Talente in der Regionalliga bisher ohne Sieg geblieben. Die Gütersloherinnen gingen jedenfalls ohne die notwendige Entschlossenheit in die Zweikämpfe, spielten insgesamt zu langsam und agierten lange ohne Leidenschaft. „Wir haben überhaupt nicht reingefunden“, stellte Henneböhle angesichts des frühen 0:2-Rückstands fest. Luzia Maria Marx hatte FSV-Torhüterin Isabell Mischke in der 12. Minute im Nachschuss überwunden, und Lilith Schmidt, eine Leihgabe aus dem Kölner Bundesligakader, sorgte in der 27. Minute für den zweiten Treffer. Vielleicht hätte die Partie eine andere Entwicklung genommen, wenn Birgitta Schmücker in der ersten Halbzeit ihre Top-Chance zum Anschlusstreffer genutzt hätte. Ihr Schuss landete jedoch an der Latte, und den Nachschuss parierte Effzeh-Keeperin Josefine Osigus. Die 18-Jährige war Ende August vom FSV nach Köln gewechselt. Den zweiten Durchgang konnten die Gütersloherinnen ausgeglichener gestalten. „Bei uns kam aber auch hinzu, dass die Chancenverwertung schlecht war“, gestand der Trainer. Am nächsten dran am Torschrei war Julia Gärtner bei einem Lattenschuss. Die Gastgeberinnen waren effektiver. Den einzigen Hochkaräter nutzte Julia Schiffarth in der 69. Minute zum Kölner 3:0. „Die Rückfahrt war sehr still“, berichtete Noah Henneböhle und setzt auf die natürliche Bereitschaft seines Teams, zum OWL-Derby im übertragenen Sinne wieder mit voller Lautstärke aufzulaufen. FSV Gütersloh: Mischke – Tappe, Burholz (70. Nünning), Zitzer, Büttner (60. Welpott) – Rädeker (60. Neß), Kammermann, Ostenfelder, Gärtner – Schmücker (88. Schmidt), C. Rother (88. Heisinger). Im Aufgebot: Ludwigt, Seggelmann (Tw). Tore: 1:0 (12.) Marx, 2:0 (27.) Schmidt, 3:0 (69.) Schiffahrth.

FSV Gütersloh mit 1:1-Punktgewinn in Andernach zufrieden

Punkteteilung in der 2. Frauen-Bundesliga: Der FSV Gütersloh holt einen Punkt bei der SG 99 Andernach. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Nach der ersten Saisonniederlage, dem 0:1 gegen Potsdam, hat der FSV Gütersloh zwar nicht direkt wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, aber sofort wieder gepunktet. Bei der SG 99 Andernach erreichte das Team am Sonntag ein 1:1-Unentschieden. „Wir sind damit zufrieden, das Ergebnis ist leistungsgerecht“, lautete das Urteil von Sammy Messalkhi, der das Team in krankheitsbedingter Abwesenheit von Cheftrainerin Britta Hainke alleine coachte. Nach dem 6. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga belegt der FSV mit 11 Punkten den dritten Tabellenplatz, während Andernach als Drittletzter in der Abstiegszone hängen blieb. Messalkhi war zu der Anfangsformation zurückgekehrt, mit der der FSV in seine Drei-Siege-Serie zu Saisonbeginn gestartet war. Celina Baum lief also wieder als Rechtsverteidigerin auf, Nele Schmidt agierte in der Innenverteidigung, und Lena Strothmann fungierte wieder als Sturmspitze. Doch die Gütersloherinnen konnten in keiner Phase der Partie an ihre guten spielerischen Auftritte anknüpfen. Gegen die hoch und aggressiv pressenden Gastgeberinnen kam der FSV nie richtig ins geplante Ballbesitz-Spiel, weil sich auf dem ungewohnten Naturrasen immer wieder Ballverluste ereigneten. „Die Abstände waren zu groß und die Mädels sind mit dem Untergrund nicht zurechtgekommen“, stellte Sammy Messalkhi fest. Der Trainer musste erleben, wie sein Team mehr und mehr dazu überging, mit langen Bällen aus der Abwehr heraus zu agieren, was gegen die robuste Dreierkette auf der Gegenseite aber so gut wie nie zu Torgefahr führte. Das Chancenplus lag ganz klar auf Seiten der „Bäckermädchen“. Der FSV konnte sich bei Torhüterin Sarah Rolle bedanken, dass er die erste Halbzeit ohne Gegentor überstand. Die Kapitänin pflückte nicht nur alle hohen Bälle im Fünfmeterraum sicher herunter, sondern war auch bei den besten Andernacher Chancen durch Leonie Wäschenbach (21.), Alina Wagner (28.) und erneut Wäschenbach (44.) zur Stelle. Auf der Gegenseite musste in der 43. Minute ein Standard für die einzige FSV-Torchance der ersten Halbzeit herhalten – und mit großer Kaltschnäuzigkeit führte die gleich zur Pausenführung. Hedda Wahle hatte von der rechten Eckfahne aus eine Freistoßflanke nach innen gesendet. Nach unklarer Andernacher Kopfballabwehr scheiterte Ronja Leubner zunächst mit einem Schuss an Keeperin Laura van der Laan, doch Merle Hokamp stand im Zentrum goldrichtig und jagte den Ball humorlos zum 0:1 in die Maschen. Es war der zweite Saisontreffer für die 16-jährige Abwehrspielerin. Der zweite Durchgang brachte vor 150 Zuschauern das gleiche Bild: Die SG 99 drückte und drängte, scheiterte aber ein halbes Dutzend Mal mit Abschlüssen an Sarah Rolle. Nur ein Mal musste sich unsere Torhüterin geschlagen geben: In der 65. Minute zog die quirlige Leonie Wäschenbach vom rechten Flügel aus nach innen, passte zur Andernacher Regisseurin Kathrin Schermuly, und die bediente auf halbrechts die eingewechselte Carolin Schraa mit einem schönen Steckball. Aus etwa zehn Metern traf die Angreiferin unhaltbar für Rolle halbhoch zum 1:1 ins kurze Eck. Alle Bemühungen der Bäckermädchen, in der verbleibenden Spielzeit noch einen erfolgreichen Teig anrühren zu können, fruchteten nicht. „Heute war unsere Zweikampfführung gut“, lobte Sammy Messalkhi sein Team für den beherzten Fight bis zum Abpfiff. Tatsächlich hatte der FSV Gütersloh in der Schlussphase sogar die dicksten Chancen auf den Siegtreffer. In der 77. Minute lief Lena Strothmann nach einem steilen Zuspiel von Ronja Leubner alleine auf den Andernacher Strafraum zu, schoss mit einem etwas halbherzigen Abschluss aber Laura von der Laan an, von deren Schulter der Ball neben dem Pfosten ins Toraus trudelte. Und in der 89. Minute wehrte die SG-Keeperin einen Schuss von Lilly Stojan mit einer Klasseparade ab. Dass Schiedsrichterin Selina Menzel (Karlsruhe) in der 81. Minute ein superklares Oberarm-Handspiel von Verteidigerin Maren Weingarz im Andernacher Strafraum ungeahndet ließ, veranlasste Sammy Messalkhi nicht zu wütender Kritik. „Das war ein Fehler, aber Fehler passieren“, zeigte sich der FSV-Trainer als fairer Sportsmann. Die Punktejagd unserer Frauen in der 2. Frauen-Bundesliga geht am kommenden Sonntag, 15. Oktober, mit einem Heimspiel weiter. Um 14 Uhr gastiert der Tabellensechste Borussia Mönchengladbach in der Tönnies-Arena. SG 99 Andernach: Engels, Krump, Weingarz – Wäschenbach, Zilligen, Stöhr (60. Klyta), Wagner – K. Schermuly – J. Schermuly, Collas (42. Schraa). Im Aufgebot: Dillenburg, Schulz, Schumacher, Duricek, Krupp (Tw). FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Schmidt, Hokamp, Deppe – Tellenbröker – Schröder (67. Akgül), Leubner (80. Bultmann), Wahle (67. Pagel), Aradini (87. Stojan) – Strothmann (80. Hamdi). Im Aufgebot: Baumgärtel, Kappmeier, Blome (Tw). Schiedsrichterin: Selina Menzel (Karlsruhe); Gelbe Karten: Schröder (Ballwegschlagen), Schmidt (Foul), Deppe (Meckern). Tore: 0:1 (43.) Hokamp, 1:1 (65.) Schraa.

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